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Völlig OT, Haustechnik, Heizungsanlage (Plauderei)

ronko, (vor 4554 Tagen)

Moin Kompetenzforum,

da ich etwas Luft in der Heizleitung habe bzw. den Druck einstellen möchte, habe ich eine Frage an die Haustechnikkompetenz bzw. die Häuslebesitzer.

Es geht einfach um das Befüllen der Heizung, mittels Schlauch (Wasseranschluss).

Da das Wasser bekanntlich kalt in die Heizung gedrückt wird, wäre meine Frage, ob man hierbei die Heizung ausschalten sollte, da sich ja im Innern des Brennwertgerätes, warmes (technisch) Wasser befindet und man quasi einen "Kaltwasserschock" verursacht, was sich evtl. negativ auf das Material ausüben könnte.

Mit eher schlechtem Gewissen, hatte ich nach dem Entlüften ca. 1 Bar nachgdrückt, die Zulaufhähne dabei beidseitig langsam geöffnet, damit das Kaltwasser nicht zu hart kommt.

Da ich nochmal ran muss, hätte ich mal gerne Euren Rat, ob man da bedenkenlos heran gehen kann, wäre nett.;-)

Völlig OT, Haustechnik, Heizungsanlage

Horst, (vor 4554 Tagen) @ ronko
bearbeitet von Horst,

Hallo,

langsam nachfüllen ist sicher ein Vorteil.
In 999 von 1000 Fälle wird aber auch nichts passieren wenn man ganz schnell nachfüllt.
Ganz Ausschalten und auskühlen lassen ist etwas übertrieben.
Schwankungen hat man durchaus auch im Normalbetrieb.

Auf welchen Solldruck stellst Du denn ein ?

Wenn der Druck zu stark schwanken sollte nach deinem Entlüften und Nachfüllen, dann ist in der Regel das Ausgleichsgefäß leer oder kaputt.
(Denn auch Luft im Kreislauf hat eine Wirkung die den Druck ausgleicht, und wenn man die rauslässt wird ein funktionstüchtiges Ausgleichsgefäß dann wichtig)

Völlig OT, Haustechnik, Heizungsanlage

ronko, (vor 4554 Tagen) @ Horst

Hallo,

langsam nachfüllen ist sicher ein Vorteil.
In 999 von 1000 Fälle wird aber auch nichts passieren wenn man ganz schnell nachfüllt.
Ganz Ausschalten und auskühlen lassen ist etwas übertrieben.
Schwankungen hat man durchaus auch im Normalbetrieb.

Auf welchen Solldruck stellst Du denn ein ?

Wenn der Druck zu stark schwanken sollte nach deinem Entlüften und Nachfüllen, dann ist in der Regel das Ausgleichsgefäß leer oder kaputt.
(Denn auch Luft im Kreislauf hat eine Wirkung die den Druck ausgleicht, und wenn man die rauslässt wird ein funktionstüchtiges Ausgleichsgefäß dann wichtig)

Also, die Anlage Buderus GB 212 ist neu (Mai 13) und ich hatte jede Menge Luft, die sich in die erste Etage hoch geschafft hatte. Bei einem Heizkörper hat es gefühlte 3 Minuten gedauert, bis die Luft entwischen war. Die Heizkörper werden jetzt richtig warm. Der Heizungsbauer hat die Heizung auf 2 Bar eingestellt (im Sommer). Man rechnet ja pro Meter 0,1 Bar. Jedoch war etwa 2,5 Bar Druck in der Heizleitung, was wohl damit zu tun hatte, dass zu viel Luft in der Leitung war und sich unkontrolliert ausdehnte (vermutlich). Momentan bin ich bei 1,7 Bar und die bleiben auch so stehen (keine Schwankung nach 2 Tagen). Möchte die Anlage aber nochmals genau entlüften, da ich noch etwas Luft vermute und sie bis zu den 2 Bar drücken. ;-)

Völlig OT, Haustechnik, Heizungsanlage

Horst, (vor 4554 Tagen) @ ronko
bearbeitet von Horst,

Hallo,
wie Hoch ist denn Dein Haus ( 2Bar würden fü 20 Meter Höhenunterschied ausreichen!)
Also von Höherunterschied Heizungsanlage, bis höchster Punkt obere Heinzkörper?
Luft dehnt sich übrigens nicht unkontrolliert aus.
Da Luft ja kompressiebel ist wird die genau umgekehrt also verringert die Druckschwankungen.
Das ist ja sozusagen der "Trick" wie so ein Ausgleichsgefäß funktioniert.
Der sperrt die Luft nur ein damit man die nicht im Kreislauf hat weil die da ja die von Dir auch
festgestellten Nachteile hat, für die Druckverhältnisse ist die Membran aber nicht relevant, das entscheidende ist die Menge an Luft im fast konstantem Volumen der Anlage.

Achso bei ner neuen Anlage ist das mit der Luft ganz normal.
Wenn alle drausen ist wirst Du etwas mehr an Druckschwankung haben.
(Anlage kalt/heiß)
Ich denke Du wirst deinen Druck bei kalter Anlage unter 2 Bar einstellen müssen,
da sonst bei maximaltemperatur der Maximaldruck überschritten wird,
dazu gibts aber ein Überdruckventil, würde such also im Notfall auch von alleine etwas ablassen.
Das nehme ich an weil Du ja von Schwankungen zwischen 2 und 2.5 Bar berichtest hast und das noch mit Luft im Kreislauf.

Völlig OT, Haustechnik, Heizungsanlage

ronko, (vor 4554 Tagen) @ Horst

Hallo,
wie Hoch ist denn Dein Haus ( 2Bar würden fü 20 Meter Höhenunterschied ausreichen!)

Da müsste ich jetzt Pläne ausgraben, aber bis zum First sind es ca. 8m.

Die längste Leitung von Brennwertgerät bis im letzten Zimmer (Anbau), dürften 15- 20m Leitungslänge sein.

Die Anlage wurde im Sommer befüllt, somit war die Heizung aus und somit nur die Solaranlage in Betrieb.

Allerdings wurde im "Kaltbetrieb" auf 2Bar eingestellt, denke mal - auch nach euren Aussagen zu urteilen - dass sich durch die "Mehrwärme Winterbetrieb" - das Ganze sich eben auf 2,5 Bar erhöht hat und ich mir einfach nur unnötig Sorgen mache.

Allerdings ginge es mir hauptsächlich um das Nachfüllen und da bin ich jetzt beruhigt, dass man da ruhig rangehen kann.

Bei meiner alten Gastherme war mir das wurscht und ich habe nach dem jährlichen entlüften, einfach volle Pulle Wasser drauf gedrückt, war ja auch noch so ein unkaputtbarer Junkers Bomber, leider nicht mehr effizient.

Also schon mal danke für Eure Auskunft, wie ihr das so handhabt. ;-)

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Völlig OT, Haustechnik, Heizungsanlage

JAU ⌂, 74632, (vor 4554 Tagen) @ ronko

Allerdings wurde im "Kaltbetrieb" auf 2Bar eingestellt, denke mal - auch nach euren Aussagen zu urteilen - dass sich durch die "Mehrwärme Winterbetrieb" - das Ganze sich eben auf 2,5 Bar erhöht hat und ich mir einfach nur unnötig Sorgen mache.

Normal errechnet man aufgrund der Höhe über MAG den Basisdruck aus, bei 8m wären das 0,8bar, empfohlener Mindestdruck ist 1bar. Der Druck wird dann auch im MAG auf der Luftseite eingefüllt (meist sind sie vorbefüllt, der Druck sollte darauf vermerkt worden sein). Dann füllt man Anlage kalt (~20°C, also nicht so kalt wie es aus der Leitung kommt) und stellt diesen Minimaldruck ein.
Im Betrieb wird sich das Wasser dann erwärmen und ausdehnen. Der Druck steigt. Wie weit der Druck steigt hängt von der Wassermenge, der Temperatur und dem Volumen des MAG ab.
Zu beachten: Der betriebsmäßige Maximaldruck der Anlage muss unterhalb der Schließhysterese des Sicherheitsventils liegen. Üblicherweise sind das 0,3bar. Mit 0,5bar hat man ein wenig Sicherheit.
Also schau nach deinem Sicherheitsventil! Auf dem Knopf steht der Druck drauf, meist 2,5 oder 3bar.


mfg JAU

--
No Shift - No Service

ehemals 4x4 1,6l G1/Ph1 2002

Völlig OT, Haustechnik, Heizungsanlage

Horst, (vor 4554 Tagen) @ ronko

Leitungslänge ist schnurz für den Druck.
Es geht nur um die Höhendifferenz.

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Völlig OT, Haustechnik, Heizungsanlage

JAU ⌂, 74632, (vor 4554 Tagen) @ ronko

Ich würde sogar sagen das es besser ist bei laufender Heizung nachzufüllen. Wenn die Heizkreispumpe läuft wird das Wasser gleich etwas durchmischt, da die nachgefüllte Menge zu dem was in der Heizung drin ist meist eher gering ausfällt kann von Schock eigentlich keine Rede sein.

Bei mir ist es freilich etwas geschickter gelöst: Ich speise an der untersten Stelle des Puffers ein, da hab ich eh selten mehr als 20°C...


mfg JAU

--
No Shift - No Service

ehemals 4x4 1,6l G1/Ph1 2002

Völlig OT, Haustechnik, Heizungsanlage

ronko, (vor 4554 Tagen) @ JAU

Ich speise an der untersten Stelle des Puffers ein, da hab ich eh selten mehr als 20°C...


mfg JAU

Der Einfüllstutzen ist unterhalb des Brennwertgerätes, Rückseite. Meine Befürchtung geht in Richtung Material, Aluminiumgußkörper, Haarrisse etc.

Womöglich ist meine Angst unbegründet, möchte eben im Winterbetrieb nicht unbedingt abschalten und herunterkühlen.

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kutscher-uli, (vor 4554 Tagen) @ ronko

Du machst dir viel zu viele Gedanken für nix und wieder nix!

Füll das Wasser nach und gut ist, dass eine neue Heizung mehrfach entlüftet werden muss ist normal. Überall sind kleine Luftsäcke aus denen die Luft nach und nach austritt und sich in den Heizkörpern sammelt.

Einfach langsam Wasser nachfüllen bis der Druck passt und fertig. Irgendwann ist die Luft raus und die Heizung hält ihren Druck.

Übrigens: Ich hab mal Gas, Wasser, Sche... gelernt und mache es in meinem Haus seit über 25 Jahren auch nicht anders.

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ronko, (vor 4554 Tagen) @ kutscher-uli

Du machst dir viel zu viele Gedanken für nix und wieder nix!

Ja, jetzt glaube ich es auch. Bei solchen Dingen, frage ich gerne noch mal blöd nach, kann ja nicht schaden, danke.;-)

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