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Rabatte und Wertverlust (Plauderei)

BIRDY3, (vor 4351 Tagen)

Wegen fehlender Klimaanlage und fortschreitenden Alters und Weh-Wehchen meines Kangoos hatte ich mich in den letzten Monaten nach Alternativen umgeschaut.

Natürlich stand irgendwann dir Frage Neu oder gebraucht im Raum.
Bei Neuwagen gilt die Faustregel, dass der Wertverlust nach 3 Jahren ca 40-50% beträgt, je nach Marke und Modell. Deutsche Marken sind nach den Statistiken eher Wertstabil.

Bei der Reise von Händler zu Händler und auch ein Blick in autohaus24.de und ähnlichen Seiten ist auffällig, dass Rabatte und "Wertverlust" Hand in Hand gehen. Macht ja auch Sinn. Aber es kommt mir eher so vor, als hätte ich mit einem wertstabilen Auto nach 3 Jahren mehr Verlust gemacht als mit einem Auto bei dem ich mehr Rabatt bekomme, aber die Wertstabilität leicht geringer ist.

Wenn mir der Citroen Händler für einen Berlingo schon 20% Rabatt vom Listenpreis gibt, ohne, dass ich irgendein Wort gesagt habe, fühlt sich der Kunde natürlich geschmeichelt. Aber mein persönlicher Wertverlust liegt dann nach 3 Jahren wesentlich niedriger als 50%.

Extrem ist Ford, aktuell mit 30% Rabatt. Da lohnt sich dann allmählich die Überlegung, die Karre nach 3 Jahren wieder abzustoßen, weil es eventuell günstiger ist einen Neuwagen mit Garantie und ohne Reparatur zu fahren, statt den nächsten Zahnriemenwechsel, Reifen, Reparatur finanziell mit einzukalkulieren.

Mache ich hier einen Denkfehler oder ist das vor mir noch keinem aufgefallen?

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Rabatte und Wertverlust

Superaxel, Das Herz Westfalens, (vor 4351 Tagen) @ BIRDY3

Die Rechnung geht so denke ich kaum auf. Der Wertverlust wird ja am Ende von Deinem Kaufpreis errechnet und nicht vom Listenpreis.

Das Problem ist, dass sich inzwischen etabliert hat, dass der Listenpreis immer zu hoch angesetzt ist und JEDER Kunde, nicht nur Du, die Fahrzeuge mit 20-30% Abschlag angeboten bekommen.

Fahrzeuge die mit hohem Nachlass verkloppt werden haben meistens leider auch in aller Regel ein schlechtes Image und einen so oder so schlechten Wiederverkaufswert. Ich denke mit einem hohen Nachlass bei Neukauf kompensierst Du keinesfalls den üblichen Wertverlust. Prozentual musst Du den gleichen Ansatz rechnen, auch wenn der Verlust in finanzieller Summe geringer sein kann.

Axel

Rabatte und Wertverlust

BIRDY3, (vor 4351 Tagen) @ Superaxel

Die Rechnung geht so denke ich kaum auf. Der Wertverlust wird ja am Ende von Deinem Kaufpreis errechnet und nicht vom Listenpreis.

Richtig, mein persönlicher Wertverlust wird vom Kaufpreis errechnet. Der Allgemeine Durchschinttswertverlust setzt immer den Listenpreis an.

Ich habe das mal am Beispiel Ford C-Max probiert:
Mobile.de: ab BJ 2011 (also die berühmten 3 Jahre), Benziner, max.60.000km mit Klimaanlage, mittlere Austtatung (=Trend).
Der billigste liegt bei 10.500 Euro, der überwiegende Teil eher bei 12.000 und darüber.

Neupreis bei autohaus24.de:
100PS, Trend, Klima: 15.000 Euro. (Listenpreis 20.500 Euro)

Damit hätte ich einen durchaus kalkulierbaren maximalen Verlust von 4500 Euro für 3 Jahre Neuwagen. Das sind eben genau 30% Wertverlust im Vergleich zu 50% vom Listenpreis. Vorausgesetzt, ich verkaufe das Auto privat. Aber das mache ich schon immer so.

Rabatte und Wertverlust

Horst, (vor 4351 Tagen) @ BIRDY3

Hallo,
ist alles eine Definitionssache, macht sicher auch nicht jede Statistik
gleich. Eine wird die Listenpreise nehmen, ne andere auch mal
real bezahlte Preise..
Aber vom Grundsatz wirds teilweise so sein wie Du das vermutest, aber
es gibt sicher auch Einzelfälle die dennoch erheblichen Wertverlust haben,
also auch wenn man den Rabatt beim Neupreis abzieht.

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