Rostbeseitigung an Flügeltüren / Kunststoffleisten (TTT-Technik, Tipps und Tricks)
Hallo zusammen!
Endlich hatte ich die Zeit, um mich um das kleine unansehnliche Rostproblem zu kümmern. Folgend eine kurze Beschreibung mit vielen Bildern ...
Zuerst ein paar Vorher-Bilder:
![[image]](images/uploaded/20151129110654565adc4e538ae.jpg)
![[image]](images/uploaded/20151129110717565adc6550fb8.jpg)
Nicht schlimm, aber auch nicht schön anzusehen!
Nach der Demontage der Kunststoffplanken bot sich dieser Anblick:
![[image]](images/uploaded/20151129111215565add8f82b0d.jpg)
![[image]](images/uploaded/20151129111232565adda0d4fe2.jpg)
![[image]](images/uploaded/20151129111252565addb42aeaa.jpg)
Nachdem das Blech und auch die Kunststoffleisten ordentlich gereinigt wurden, sah alles wieder halb so wild aus:
![[image]](images/uploaded/20151129111806565adeeee71e4.jpg)
Die Roststellen wurden zuerst mit einem "Rostradierer" (einem Glasfaser-Stift) bearbeitet. Um diese Stellen für die Lackierung zu glätten, wurde mit Schleifpapier (Körnung 2000) nass geschliffen.
Die Schäden wurden anschließend mit Rostschutz / Grundierung, dem Fahrzeuglack und letztlich mit Klarlack behandelt.
Zwischenergebnis:
![[image]](images/uploaded/20151129112354565ae04ab9c37.jpg)
![[image]](images/uploaded/20151129112411565ae05b66f16.jpg)
Bei der Gelegenheit habe ich die beiden Schriftzüge entfernt, da an der Chrom-Optik die letzten 12 Jahre nicht spurlos vorüber gegangen sind. Beide sind gesteckt und zusätzlich verklebt, lassen sich aber mit ein wenig Fingerspitzengefühl problemlos entfernen. Die Schriftzüge wurden von mir matt-schwarz lackiert und passen meiner Meinung nach deutlich besser zu meinem Kangoo. Ist aber Geschmackssache ...
Nach dem Trocknen der Teillackierung an den Flügeltüren folgte ein weiterer Naßschliff. Danach wurden verschiedene Polituten und Lackreiniger in Verbindung mit einer Exzenter-Poliermaschine aufgetragen.
Jetzt wieder zurück zu den Kunststoffleisten: Beim Demontieren sind mir so ziemlich ALLE Befestigungsklemmen abgebrochen. Nicht durch Unachtsamkeit oder rohe Gewalt - sie sind förmlich "zerbröselt". Es lohnt sich also immer, einen kleinen Vorrat anzulegen. Ich musste dafür vier Händler anfahren, das ist aber eine andere Geschichte ...
Diese beiden Arten von Klemmen sollte man zur Hand haben:
![[image]](images/uploaded/20151129113738565ae382d315c.jpg)
Davon braucht man lediglich 2 Stück für die Endpunkte (im folgenden Bild rot eingekreist)
![[image]](images/uploaded/20151129114046565ae43e89ee4.jpg)
Die übrigen 11 Klammern sehen folgend aus:
![[image]](images/uploaded/20151129114151565ae47fc4b9d.jpg)
Wer auch immer das bei Renault so konstruiert hat, die Kunststoffteile lassen sich auch mit den neuen Klammern seitwärts bewegen. Eine Möglichkeit, sie von innen durch das Blech zu befestigen, habe ich nicht gefunden. Die Kunststoffleisten sind hohl und liegen wirklich nur an den Klammerpunkten auf.
Zumindest habe ich den scharfen Randbereich der Leisten entgratet, bevor sie wieder montiert wurden. Hier das Endergebnis:
![[image]](images/uploaded/20151129114546565ae56a9b394.jpg)
Diese Aktion hat sich mehr als gelohnt! Allerdings würde ich beim nächsten Mal lieber zur Spraydose greifen als zum Lackstift. Das Finish von den Flügeltüren ist völlig in Ordnung, während die ausgebesserten Steinschläge auf der Motorhaube wirklich zum Kotzen aussehen. Das erfordert professionelle Nacharbeit ...!!!
Gruß,
Danny
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