Die Einstellung probiert man vorher aus, A hat man ein ausgetrenntes Stück der Karosse, B einen Reststück des Reparaturbleches. Dann stanzt oder bohrt man Löcher rein, heftet beides mit einer Klemmzange zusammen und probiert. Hat man mehrer gute Punkte, die sich auch auf der Rückseite gut abzeichnen versucht man das ganze wieder auseinander zu reissen. Jetzt sieht man was los ist!
Das Güde 190 ist sicherlich weit weg von einem Profigerät, für den Hobbybereich aber mehr als ausreichend. Ich hatte früher als erstes Schutzgasschweißgetät natürlich auch ein Einhell, daging nicht viel einzustellen. Nur Schweißstrom und Drahtvorschub, Ende! Man muss mindestens einen Punktschweißtimer und eine Freibrennautomatik bzw. Nachlauf haben. Beides erleichtertdas arbeiten sehr.
Mir wäre auch z.b. Ein Lorch lieber gewesen, aber das ist mir für einmal im Jahr ein bischen schweißen zu teuer.
Da ich keinen Bock habe mich durch Amazon zu googeln: Bitte mal einen Link zu dem Güde für 410€ mit den schlechten Bewertungen.
Ein paar Euro in die Tama-Wendekopfzange zum absetzen und lochen zuinvestieren lohnt sich auf jeden Fall. Aber vorsicht: Die hat garantiert auch schlechte Bewertungen und wird von Profis als Schrott bezeichnet, denn sie ist natürlich durch ihre Doppelfunktion viel zu schwer!
Profis bevorzugen da dann Einzelwerkzeuge am besten noch pneumatisch angetrieben. Mit der Tama lässt sich aber sehr gut arbeiten, besonders Abschnitte von Schwellerrep.-blechen lassen sich damit gut einsetzen. Die Rep.-bleche sind meistens als Überzieher gedacht und daher zu groß, mit der Absetzzange kann man gut innerhalb der Naht einmal innen und einmal aussen anstzen, kleine Stücke dann auf Stoß, so lassen sich ein paar mm Blech zuviel gut verstecken.