Hallo,
ich bein der Meinung, dass der Diesel im Auto unwirtschaftlich ist.
Ich meine jetzt nicht die Kostenvergleiche aus Verbrauchersicht, logisch mit viel Kilometer pro Jahr rechnet sich dann der Diesel aber nur aus der Verbrauchersicht.
Ich meine aus der gesammwirtschftlichen Sicht.
Denn bei Vielfahrern verzichtet der Staat bei einem Diesel ja im Grunde auf Steuern, im Vergleich zu einem Benziner.
Würde das nicht der Fall sein, und der Staat zum Beispiel pro Liter oder gar pro KWh kassieren, egal ob Diesel oder Benziner würde die Rechnung ganz anders aussehen.
Bei gleicher Besteuerung pro Liter würde Diesel und Benzin in etwa das gleiche kosten.
Bei Besteuerung nach KWh wäre Diesel sogar ca 10% teurer (pro Liter)als Benzin.
Man könnte Diesel als so ne Art Kraftstoffkonzentrat ansehen, dass eben ca 12% mehr Energie pro Liter hat, im Grunde gibt es also eigentlich keinen Grund die Besteuerung nicht an den Energiegehalt zu koppeln. Es kommt ja auch mehr CO2 pro Liter Diesel raus als beim Benziner.
Da der Staat bzw die Steuer letzlich wir alle sind sehe für den Diesel im Auto kaum mehr eine Berechtigung,
Im Grunde versagt der Staat weil er da eine unwirtschaftlichkeit fördert.
Denn der Aufwand für saubere Abgase beim PKW Diesel ist im Grunde viel zu hoch.
Nicht falsch verstehen, klar jeder der viel fährt und dennoch bei der aktuellen Steuersituation kein Diesel fährt verschenkt im Grunde Geld. Es wäre aber sinnvoll die Anreize für den Diesel bei Vielfahrern auslaufen zu lassen.
Man könnte ja jedes Jahr ein Cent beim Diesel draufpacken und beim Benzin weniger nehmen bis die Besteuerung pro Liter oder besser pro KWh gleich ist.
Und selbst wenn man gerechterweise 5 Jahre Vorlaufzeit lässt wäre das Thema in 20 Jahren erledit.
Eben langfristig den Unsinn der Vergangenheit beseitigt.
Sinnvollerweise das ganze in der EU steuern.