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Dieselfahrverbote - leider wieder (Plauderei)

Peter Franken, Grimbergen, Belgium, (vor 2304 Tagen)

Hallo ins Forum!

Da ich mich den Politikern und deren Feinstoffverordnungen nicht logisch anschliessen kann habe ich einen newsletter der Baumont - Gruppe abonniert den ich gerne teile:

/Users/peterfranken/Desktop/Was bedeutet das neue "Dieselkonzept" für Sie? 

Hallo Sysop - Hilfe!

Gruesse

--
Kangoo 1.5 dci Expression - EZ 19.03.2004 - 3004/156 -1451ccm - d 48kW/65PS - K9K 704 - (G1 Ph2 /b ) kein Klima / Faltdach
Rechtslenkerleuchte hinten rechts = zweite Nebelschlussleuchte - 55W Rückfahrscheinwerfer, aktive GPS- Aussenantenne - 230V inboard

Dieselfahrverbote - leider wieder

Nebel-Jonny, (vor 2304 Tagen) @ Peter Franken
bearbeitet von Nebel-Jonny,

Interessant darum geht's hier:
https://dieselnachruestung.eu/#informations

Aber erstmal abwarten viele Urteile gegen Dieselfahrverbote sind ja noch nicht rechtskräftig.
z.B hat das Land NRW Gegenklage eingereicht.
Bringt ja auch nix:
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article184190646/Stickoxidbelastung-Hamburger-Di...
Die Hoffnung stirbt zuletzt....
Gruß

--
DCI 1.5 Diesel 57PS Ex-Post Bj.2003 alles Banane G1Ph2 45000km 07.14 Euro4

Dieselfahrverbote - leider wieder

RSKANGOO, Bayern, (vor 2293 Tagen) @ Peter Franken

Hallo,
macht es halt wie die Gelb Westen in Frankreich...geht auf die Straße und Demonstriert,aber so was wird es in Deutschland ja eh nicht geben,wir nehmen die Enteignung unserer Fahrzueuge einfach so hin.Dachte immer denn Deutschen sein liebstes Spielzeug ist das Auto.
Gruß Heiko
PS: Ich wünsch euch ein Frohes Weihnachtsfest.

--
Kangoo PH2,1,5dci Bj:2007,Ahk,Gewinde Fahrwerk,Intra Alufelgen,Tempomat,Langstrecken Tank,Power Boost... Kangoo gefällt mir :)

Dieselfahrverbote - leider wieder

Nebel-Jonny, (vor 2293 Tagen) @ RSKANGOO

Das ist aber auch ein schwieriges Thema .Einerseits Beschlüsse der EU anzufechten. Was nachweislich krank macht.
So andererseits werden Leute ihres Autos beraubt die beruflich darauf angewiesen sind z. B. Handwerker oder Sozialfãlle.
Da werden Exsistenzen zerstört. Prüfung für Ausnahmeregelungen läuft.
Gruß

--
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Dieselfahrverbote - zum Glück

Martin Gensch, Hannover, (vor 2293 Tagen) @ Nebel-Jonny

Die Fahrverbote sind richtig!

Auf die Hersteller die uns betrogen haben sollten wir sauer sein. Die Hersteller haben mit Lobbyarbeit die Vorschriften so hingebogen, dass die Tests nicht realistisch sind und dann haben sie in betrügerischer Absicht Software eingebaut die die Tests auch noch austricksen.

Die Hersteller müssten die Autos zurücknehmen und dafür den Preis auf Basis Sommer 2015 zahlen.

Die Stinkeautos gehören verschrottet, LKWs die nur in Deutschland stinken (Stw. Adblueschalter) gehören an der Grenze gestoppt.

Keine staatl. Förderung der Autoindustrie mehr. Radikale Grenzwerte bei PKWs auf Schadstoff/pro Sitzplatz und nicht auf den Flottenverbrauch. SUVs (riesige schwere Schlachtschiffe mit dadurch hohen Verbrauch/Schadstoff) dürfen nicht mehr durch die Kleinwagen und Elektroflotte quer subventioniert werden.

Gruß

Martin

--
Kangoo (G1Ph2) Campus 1.2 16V 55kW, EZ 1/2010, 3333 ACV 1149 cm³ KC1D

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Dieselfahrverbote - zum Glück!

Stefan H, bei Hildes Heim, (vor 2292 Tagen) @ Martin Gensch
bearbeitet von Stefan H,

Die Fahrverbote sind richtig!

Hallo Martin, Du hast vollkommen recht. Allerdings ist den durchschnittlichen deutschen Autobesitzern das eigene Recht auf uneingeschränkte Mobilität bei maximaler Geschwindigkeit und niedrigen Spritpreisen wichtiger als die körperliche Unversehrtheit ihrer Mitmenschen oder der Schutz der Umwelt. Es wird wohl noch Generationen brauchen, um das zu ändern.
Leider hat es die Autolobby - insbesondere in Niedersachsen - mit jahrzehntelanger Propaganda geschafft, sich als unentbehrlich darzustellen. Kollateralschäden wie Tausende von Verkehrstoten und Schäden an Natur und Umwelt werden gleichgültig hingenommen. Ob die Menschen irgendwann wohl mal aufwachen?
MfG
Stefan

--
Kangoo 4x4
1,6 l, 95 PS
Bj. 2001
Wüstenbeige-metallic
erworben 5/2017
298.000 km im März 2024
nächste HU 10/25
nur noch 7 Jahre bis zum H-Kennzeichen!

was für ein Schmarrn.

tidi, (vor 2292 Tagen) @ Martin Gensch

Hallo Martin,

ich halte Dich für einen vernünftigen Menschen, aber was Du hier schreibst, kann ich nicht nachvollziehen.

Der Grenzwert ist willkürlich gesetzt und wissentschaftlich nicht validiert.
Das ist genauso skurril wie die Betriebssicherheit eines Atommüllendlagers für 1.000.000 Jahre.
Hast Du einen Adventskranz in der Wohnung?

https://www.mpib-berlin.mpg.de/en/node/21127

https://www.heise.de/tp/features/Nicht-der-Adventskranz-ist-das-Problem-sondern-der-Gre...

Das Problem ist doch die Notwendigkeit, überhaupt ein Auto benutzen zu müssen.
Massenmobilität, Flexibilität bei der Arbeit (Stichwort Pendler), Globalisierung, Welthandel...

Und wenn es um Ressourcen, Nachhaltigkeit und Umweltschutz geht..
Magst Du Kaminfeuer oder grillst Du gerne?
Hast Du vielleicht eine Ölheizung?
Oder bist Du schonmal geflogen?
Isst Du Fleisch?

Dass Elektroautos mit 0 Co2 Ausstoß bilanziert werden, ist eine Milchmädchenrechnung.

Bist Du ernsthaft der Meinung, dass die Produktion eines neuen Fahrzeuges weniger Schadstoffe und Ressourcenverschwendung bedeutet als die Weiternutzung eines funktionierenden Fahrzeugs?

Und CO2 technisch sind Diesel unverzichtbar - ich unterbiete mit meinem 1500 kg 7 Sitzer Grand Kangoo Deinen Verbrauch um einen halben Liter (Winterverbrauch, im Sommer 6,5 Liter), mein G1 liegt bei knapp über 5 Litern.

Die Dieselfahrverbote haben zur Folge, dass die Pendler Umwege in Kauf nehmen müssen (Hamburg), ohne dass sich die Messwerte relevant ändern.

Und was wird sein, sollten die Messwerte trotz Fahrverboten gerissen werden?

Ich bin gespannt und wohne glücklicherweise in einer Gegend, in der ich zwar auf ein Auto angewiesen bin, aber so gut wie nie im Stau stehe.

Lieben Gruß und frohe Feiertage

Tim
Edit: Ich bin für ein generelles Tempolimit von 130 km/h auf den Autobahnen

was für ein Schmarrn?

Stefan H, bei Hildes Heim, (vor 2292 Tagen) @ tidi

Hallo tidi/Tim ,

ich kenne Dich zwar nicht, halte Dich aber trotzdem für einen vernünftigen Menschen, aber was Du hier schreibst, kann ich nicht nachvollziehen.

Das ist genauso skurril wie die Betriebssicherheit eines Atommüllendlagers für 1.000.000 Jahre.

Stimmt, das ist skurril und verantwortungslos gegenüber kommenden Generationen.

Das Problem ist doch die Notwendigkeit, überhaupt ein Auto benutzen zu müssen.
Massenmobilität, Flexibilität bei der Arbeit (Stichwort Pendler), Globalisierung, Welthandel...

Und wenn es um Ressourcen, Nachhaltigkeit und Umweltschutz geht..
Magst Du Kaminfeuer oder grillst Du gerne?
Hast Du vielleicht eine Ölheizung?
Oder bist Du schonmal geflogen?
Isst Du Fleisch?

1. Du hast vegessen zu erwähnen, dass Martin - wie wir alle - CO2 ausatmet, das zur Erderwärmung beiträgt.
2. Man kann nicht über die Erde gehen, ohne Schuld auf sich zu laden.

Tim
Edit: Ich bin für ein generelles Tempolimit von 130 km/h auf den Autobahnen

Das finde ich sehr sympatisch. Mir würden auch 120 km/h reichen. Meinem Kangoo auch ...

MfG
Stefan

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erworben 5/2017
298.000 km im März 2024
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nur noch 7 Jahre bis zum H-Kennzeichen!

was für ein Schmarrn? - off topic

tidi, (vor 2292 Tagen) @ Stefan H

Hallo Stefan,

1. Du hast vegessen zu erwähnen, dass Martin - wie wir alle - CO2 ausatmet, das zur Erderwärmung beiträgt.

Die Weltbevölkerung lag im Oktober 2018 bei rund 7,63 Milliarden Menschen.
Soweit ich weiß, wurde niemand gefragt, ob, oder wo er oder sie geboren werden wollte.
Also kann zumindest ich auch keinem Menschen sein Existenzrecht absprechen, oder aus seiner Existenz perse eine Schuld ableiten. Wer sollte sich derart erheben können?

2. Man kann nicht über die Erde gehen, ohne Schuld auf sich zu laden.

Schuld wem gegenüber?
Schuld ist ja ein moralisches Konstrukt - und Moral ist eine kulturelle Errungenschaft.
Wenn uns unsere Kinder an der Differenz zwischen Reden und Handeln beurteilen, stehen wir schlecht da.

Dem Planeten Erde ist die Existenz der Menschheit herzlich egal - wir sind erdgeschichtlich gesehen kurz vor 12 aufgetaucht und sollten wir unsere Lebensgrundlage aus freien Stücken verlieren, wird das den Planeten kaum interessieren.

Unsere kleine Lebensspanne von 70+ Jahren ist wirklich nicht bedeutsam, weshalb wir eigentlich unsere Lebensart etwas demütiger gestalten sollten.
Wenn wir unseren Lebensstil allen Menschen zugestehen würden - was wäre die Konsequenz?
Der eigentlich notwenige radikale Wandel bleibt aus, statt dessen wird nach wie vor Wohlstand durch Konsumsteigerung als Lebensmantra gepredigt.
Es wird auf Dauer nicht funktionieren.

Edit: Ich bin für ein generelles Tempolimit von 130 km/h auf den Autobahnen

Das finde ich sehr sympatisch. Mir würden auch 120 km/h reichen. Meinem Kangoo auch ...

130 km/h sind in Deutschland die Autobahnrichtgeschwindigkeit.

Nur mal hypothetisch:
Wer hätte Schuld, wenn wieder mal ein Meteorit die Erde treffen und einen Großteil der Lebewesen, womöglich alle, auslöschen würde?

Als Gesellschaft sind wir schitzophren - wir geben Unsummen für unsere Haustiere aus und wollen dennoch billiges Fleisch, akzeptieren das betäubungslose Kastrieren von Ferkeln, das Schreddern oder Vergasen von Küken.

Der Schlüssel läge aus meiner in Bildung für jeden Erdenbewohner.
Aber wer will das schon?

Et hätt noch immer jot jejange - sagt der Kölner.

Gruß & frohes Fest

Tim

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noch mehr Meinung...

Martin Gensch, Hannover, (vor 2292 Tagen) @ tidi

Hallo Tim,

Der Grenzwert ist willkürlich gesetzt und wissentschaftlich nicht validiert.

ich habe von diesen Grenzwerten tatsächlich Null Ahnung, was ich kritisiere ist, dass die Autoindustrie durch Lobbyarbeit nicht nachvollziehbare "Flottenverbräuche" in die Berechnung einfließen hat lassen. Und dann hinterher Betrugssoftware einbauen.

Das LKWs die an der Grenze wenn sie nach D einfahren den Adblueschalter auf aus stellen, da in D der Zoll das nicht kontrollieren darf.

Das Problem ist doch die Notwendigkeit, überhaupt ein Auto benutzen zu müssen.
Massenmobilität, Flexibilität bei der Arbeit (Stichwort Pendler), Globalisierung, Welthandel...

Ja und da gehören ganz neue Mobilitätskonzepte her... Zu denen gehören so Dinge wie Moia, E-Autos, Carsharing...

Wir fahren i.d.R. das "Universalauto" obwohl es oftmals von 230 Tagen nur von einer Person zur Arbeit und zurück gebraucht wird.

Und wenn es um Ressourcen, Nachhaltigkeit und Umweltschutz geht..
Magst Du Kaminfeuer oder grillst Du gerne?

Kaminfeuer: nein Grillen: ja elektrisch

Hast Du vielleicht eine Ölheizung?

Nein, ich bin an ein Blockheizkraftwerk angeschlossen.

Oder bist Du schonmal geflogen?

zweimal einmal vor ca. 25 Jahren in den Urlaub und einmal beruflich.

Isst Du Fleisch?

Ja.

Dass Elektroautos mit 0 Co2 Ausstoß bilanziert werden, ist eine Milchmädchenrechnung.

Auch das ist wahr, aber ich glaube, dass E-Autos trotzdem die bessere Wahl sind als herkömmliche Verbrenner. Ich vermute das die Brennstoffzelle sich durchsetzen wird. Hauptgrund dafür, dass in einer Tiefgarage nicht fünfzig Ladestationen für ein Mietshaus installiert werden können, das gibt die Infrastruktur nicht her.

Bist Du ernsthaft der Meinung, dass die Produktion eines neuen Fahrzeuges weniger Schadstoffe und Ressourcenverschwendung bedeutet als die Weiternutzung eines funktionierenden Fahrzeugs?

Nein, am besten fände ich eine Nachrüstung.

Und CO2 technisch sind Diesel unverzichtbar - ich unterbiete mit meinem 1500 kg 7 Sitzer Grand Kangoo Deinen Verbrauch um einen halben Liter (Winterverbrauch, im Sommer 6,5 Liter), mein G1 liegt bei knapp über 5 Litern.

Beim Diesel bekommen die Hersteller die Schadstoffe nicht in den Griff.

Die Dieselfahrverbote haben zur Folge, dass die Pendler Umwege in Kauf nehmen müssen (Hamburg), ohne dass sich die Messwerte relevant ändern.

Zonenfahrverbote halte ich für falsch, wenn dann richtig und zwar Bundesweit.

Und was wird sein, sollten die Messwerte trotz Fahrverboten gerissen werden?

Tageweise Fahrverbote für alle Diesel/Benziner und zwar bundesweit.

Ich bin gespannt und wohne glücklicherweise in einer Gegend, in der ich zwar auf ein Auto angewiesen bin, aber so gut wie nie im Stau stehe.

Ich wohne glücklicherweise so, dass ich etwa acht Monate im Jahr mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre und vier Monate mit der Straßenbahn.

Lieben Gruß und frohe Feiertage

Die auch eine frohe Weihnacht.

Edit: Ich bin für ein generelles Tempolimit von 130 km/h auf den Autobahnen

Ich für 100 km/h, das reicht, da könnten die Autos noch sparsamer gebaut werden.

Gruß
Martin

--
Kangoo (G1Ph2) Campus 1.2 16V 55kW, EZ 1/2010, 3333 ACV 1149 cm³ KC1D

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noch mehr Meinung...

tidi, (vor 2292 Tagen) @ Martin Gensch

Hallo Martin,

ich habe von diesen Grenzwerten tatsächlich Null Ahnung, was ich kritisiere ist, dass die Autoindustrie durch Lobbyarbeit nicht nachvollziehbare "Flottenverbräuche" in die Berechnung einfließen hat lassen. Und dann hinterher Betrugssoftware einbauen.

ich bin auch gegen Betrug, was auch sonst.
Wenn aber der Grenzwert nur aus der Notwendigkeit menschlichen Denkens resultiert, dass ein neuer (Grenz-) wert niedriger sein muss, als ein bisheriger, um als besser zu scheinen, dann hinterfrage ich einfach den Sinn des Grenzwertes.

Zigaretten sind doch auch erlaubt. Und Alkohol. Und an beidem sterben nachweislich Menschen.

Wir fahren i.d.R. das "Universalauto" obwohl es oftmals von 230 Tagen nur von einer Person zur Arbeit und zurück gebraucht wird.


Auch das ist wahr, aber ich glaube, dass E-Autos trotzdem die bessere Wahl sind als herkömmliche Verbrenner.

Glaubensaussagen gehören in die Kirche.
Und das sage ich als Christ ;-)

Nein, am besten fände ich eine Nachrüstung.

Die wäre zwar juristisch durchsetzbar, ist aber wirtschaftlich nicht gewollt.

Beim Diesel bekommen die Hersteller die Schadstoffe nicht in den Griff.

Ab D6 d schon. Das Problem erledigt sich mit der Zeit von selbst.
Und die paar Diesel mit schlechteren Werten fallen nicht ins Gewicht.
Nach dem Diesel werden erstmal die Benziner ohne Partikelfilter durch's Dorf getrieben - Sauerei dieser Feinstaub.

Und was wird sein, sollten die Messwerte trotz Fahrverboten gerissen werden?


Tageweise Fahrverbote für alle Diesel/Benziner und zwar bundesweit.

Sippenhaft für Autofahrer? Ernsthaft?
In meiner Wohngegend werden höchsten die Grenzwerte für Nitrat im Trinkwasser erreicht, aber an Dieselabgasen ist hier auf dem Land noch niemand gestorben.

Beantworte bitte für Dich folgende Frage:
Hat sich die allgemeine Luftqualität in Deiner Lebensspanne verschlechtert oder verbessert?

Ich wohne glücklicherweise so, dass ich etwa acht Monate im Jahr mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre und vier Monate mit der Straßenbahn.

Falls die Frage erlaubt ist:
Wozu hast Du Deinen Kangoo?!

Ich bin erstmal raus - schöne Feiertage

Tim

Dieselfahrverbote - zum Glück

Nebel-Jonny, (vor 2292 Tagen) @ Martin Gensch

Aber eins verstehe ich nicht man hätte doch mal tageweise Fahrverbote ausprobieren können um zu sehen ob das überhaupt was bringt.
Um Fahrverbote auszuschließen hatten da sicher alle Dieselfahrer gerne mal freiwillig mitgemacht.
Aber nein allein in Köln sollen jetzt 80000 Fahrzeuge verschrottet werden. So was hätte ich nicht für möglich gehalten.
Was ist für ein Konjunkturprogramm?
Die han se nimmer alle sagt der Kölner da......
Viele Kölner hier...

--
DCI 1.5 Diesel 57PS Ex-Post Bj.2003 alles Banane G1Ph2 45000km 07.14 Euro4

Dieselfahrverbote - zum Glück

Lotti Karotti, (vor 2292 Tagen) @ Nebel-Jonny

Um Fahrverbote auszuschließen hatten da sicher alle Dieselfahrer gerne mal freiwillig mitgemacht.

Freiwillig macht in Deutschland niemand etwas.....siehe Tankboykotte bei hohem Spritpreis. Der Deutsche meckert, am liebsten im Internet, und rührt nicht einen Finger. Warum sollte man dann Mitgefühl für die Dieselfahrer entwickeln?

Lasst das Auto mal ein Wochenende alle gemeinsam stehen und legt das als Protest gegen Fahrverbote dar. Wenn man mich fragt: Klappt eh nicht :-D

Dieselfahrverbote - zum Glück

Nebel-Jonny, (vor 2292 Tagen) @ Lotti Karotti

Gibt Gas....*grins*

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Dieselfahrverbote - zum Glück

Lotti Karotti, (vor 2292 Tagen) @ Nebel-Jonny

Gibt Gas....*grins*

Ja logo....der erste Luxusdampfer tut es ja auch schon :-D

Dieselfahrverbote - zum Glück

Nebel-Jonny, (vor 2292 Tagen) @ Lotti Karotti

Den Dampf ab!*grins*

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Dieselfahrverbote - zum Glück

Lotti Karotti, (vor 2292 Tagen) @ Nebel-Jonny

Den Dampf ab!*grins*

Du kommst vom Thema ab.

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dafür - Feuerwerk verbieten

Martin Gensch, Hannover, (vor 2292 Tagen) @ Lotti Karotti

Hallo Lothar,

Sehe ich auch so! Und vor allem ist es richtig, alles andere, was Feinstaub verursacht, auch einzuschränken. Und darum ist es auch richtig, Silvesterfeuerwerke zu untersagen...nicht nur wegen des Feinstaubs.

das Feuerwerk ist gefährlich, schmutzig (egal welche Grenzwerte), laut...

Wenn nur die Hälfte des Geldes nicht in die Luft verpulvert werden würde sondern für sinnvolle Dinge (Bedürftige, Tierheime, Kindergärten, Schulen...)

Gruß
Martin

--
Kangoo (G1Ph2) Campus 1.2 16V 55kW, EZ 1/2010, 3333 ACV 1149 cm³ KC1D

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dafür - Feuerwerk verbieten

moddey, (vor 2291 Tagen) @ Martin Gensch

Wenn man diesen Quatsch so liest kann man sich echt nur fremdschämen. Das ein vernunftbegabtes Wesen so manipulierbar ist hätte ich echt nicht gedacht. Na ja vielleicht sind ja doch nicht alle vernunftbegabt.

In diesem Sinne Frohe Weihnachten.

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dafür - Feuerwerk verbieten

Martin Gensch, Hannover, (vor 2290 Tagen) @ moddey

Hallo moddey

Wenn man diesen Quatsch so liest kann man sich echt nur fremdschämen. Das ein vernunftbegabtes Wesen so manipulierbar ist hätte ich echt nicht gedacht. Na ja vielleicht sind ja doch nicht alle vernunftbegabt.

Kannst du das etwas näher erläutern?

In diesem Sinne Frohe Weihnachten.

Das wünsche ich dir auch.

Gruß

Martin

--
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über 50% dafür - Feuerwerk verbieten

Martin Gensch, Hannover, (vor 2289 Tagen) @ Martin Gensch

Artikel im Spiegel

Laut Umfrage ist eine Mehrheit für ein Verbot von Feuerwerk. Wahrscheinlich alle unvernünftige...

Gruß
Martin

--
Kangoo (G1Ph2) Campus 1.2 16V 55kW, EZ 1/2010, 3333 ACV 1149 cm³ KC1D

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über 50% dafür - Feuerwerk verbieten

tidi, (vor 2289 Tagen) @ Martin Gensch

Hallo Martin,

ich befürworte den (freiwilligen) Verzicht auf Böller.
Aber das ist wie bei allem - man muss bei sich selbst anfangen.

Wenn man sich um die Schadstoffbelastung Sorgen macht, dann sollte man eher ein Verbot von Waffenexporten fordern. Denn die verursachen nicht nur Feinstaub, sie verletzen und töten Menschen und Tiere, zerstören Infrastruktur und vereuchen die Umwelt.

Aber die über 50000 Arbeitsplätze....

Bei Einzelausfuhrgenehmigungen in Höhe von 6,24 Milliarden Euro, die 2017 von der Bundesregierung genehmigt wurden, spielen Rüstungsexporte in einer anderen Liga als 137 Millionen Euro für Böller im selben Jahr.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ruestungsexporte-so-steht-es-um-die-branche-in-de...
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/284913/umfrage/umsatz-der-deutschen-pyro...

Und dass die Bundeswehr mit dem in Brand geschossenen Mohr bei Meppen vollkomen sinnlos Feinstaub und Umweltbelastung verursachte und zeitweise über 1000 Einsatzkräfte zum Löschen benötigte ist wieder eine Geschichte für sich.
Wer bezahlt das eigentlich? Richtig - der Steuerzahler.

http://www.spiegel.de/panorama/meppen-moorbrand-auf-bundeswehr-gelaende-geloescht-a-123...

Gruß

Tim

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über 50% dafür - Feuerwerk verbieten

Martin Gensch, Hannover, (vor 2289 Tagen) @ tidi

Hallo Tim,

ich befürworte den (freiwilligen) Verzicht auf Böller.

und ich bin für ein Verbot.

Aber das ist wie bei allem - man muss bei sich selbst anfangen.

Ja, ich böllere nicht.

Wenn man sich um die Schadstoffbelastung Sorgen macht, dann sollte man eher ein Verbot von Waffenexporten fordern. Denn die verursachen nicht nur Feinstaub, sie verletzen und töten Menschen und Tiere, zerstören Infrastruktur und vereuchen die Umwelt.

Da bin ich auch dafür...

Aber die über 50000 Arbeitsplätze....

Ein gern genommenes Argument von jedweder Industrie, wird auch gern von VW gebracht.

Bei Einzelausfuhrgenehmigungen in Höhe von 6,24 Milliarden Euro, die 2017 von der Bundesregierung genehmigt wurden, spielen Rüstungsexporte in einer anderen Liga als 137 Millionen Euro für Böller im selben Jahr.

Stimmt natürlich, aber das ist dann natürlich auch ein Totschlagargument, nur weil etwas anderes noch schädlicher ist, brauch ich das weniger schädliche nicht zu lassen.

Und dass die Bundeswehr mit dem in Brand geschossenen Mohr bei Meppen vollkomen sinnlos Feinstaub und Umweltbelastung verursachte und zeitweise über 1000 Einsatzkräfte zum Löschen benötigte ist wieder eine Geschichte für sich.
Wer bezahlt das eigentlich? Richtig - der Steuerzahler.

Alles was die Bundeswehr macht bezahlt der Steuerzahler, natürlich auch die Fehler. Solange es eine Rüstungsindustrie und eine Bundeswehr gibt werden die ihre Waffen testen und dabei können Fehler passieren.

Du hattest noch zwei Fragen gestellt:

Hat sich die allgemeine Luftqualität in Deiner Lebensspanne verschlechtert oder verbessert?

Ich vermute verbessert, aber ich vermute auch, dass ohne gesetzliche Grenzwerte das nicht der Fall gewesen wäre. Ich kann mich noch erinnern wie das Geschrei der deut. Autoindustrie bei der Einführung von Katalysator und bleifreiem Sprit war. "bei den kleinvolumigen Motoren ist ein geregelter Katalysator nicht möglich" und was da sonst noch so erzählt wurde.

Ich wohne glücklicherweise so, dass ich etwa acht Monate im Jahr mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre und vier Monate mit der Straßenbahn.

Falls die Frage erlaubt ist:
Wozu hast Du Deinen Kangoo?!

Soll ich jetzt aufzählen was man alles mit einem Auto außer der Fahrt zur Arbeit machen kann? Bei einer vierköpfigen Familie gibt es da viel vom Einkaufen über "Bringdienste" zu Freizeitaktivitäten der Kinder etc.

Natürlich ist es auch möglich auf ein eigenes Auto zu verzichten. Ich wohne in einer Reihe mit zwanzig Reihenhäusern, zwei Familien verzichten bewusst auf's Auto und benutzen Öffis und Fahrrad und zeit weise Carsharingangebote. Soweit bin ich aber noch nicht.

Gruß
Martin

--
Kangoo (G1Ph2) Campus 1.2 16V 55kW, EZ 1/2010, 3333 ACV 1149 cm³ KC1D

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über 50% dafür - Feuerwerk verbieten

JAU ⌂, 74632, (vor 2289 Tagen) @ Martin Gensch
bearbeitet von JAU,

Aber das ist wie bei allem - man muss bei sich selbst anfangen.


Ja, ich böllere nicht.

Dito, bin aber überrascht das der Spiegel auf 50% gekommen ist. Hoffe da hat sich nicht wieder einer was ausgedacht...

Stimmt natürlich, aber das ist dann natürlich auch ein Totschlagargument, nur weil etwas anderes noch schädlicher ist, brauch ich das weniger schädliche nicht zu lassen.

Auch bekannt als: Whataboutism, ähnlich dem Tu-quoque-Argument und hat in einer sachlichen Diskussion nix zu suchen.

Natürlich ist es auch möglich auf ein eigenes Auto zu verzichten.

Verwandte hat sich die Tage über den schlechten Nahverkehr hier auf dem "Land" beschwert. Sie wohnt seit etwas mehr als einem Jahr in Stuttgart und kommt dort sehr gut ohne Führerschein zurecht.

und zeit weise Carsharingangebote.

Hab neulich was aufgeschnappt wonach Carsharing einen gegenteiligen Effekt hat und wie Autowerbung wirken soll. Wer Carsharing nutzt, und es gut funktioniert, fährt eben nicht Öffentliche und zieht die bereits gefahrene Marke dann bei Anschaffungen vor.


mfg JAU

--
No Shift - No Service

ehemals 4x4 1,6l G1/Ph1 2002

über 50% dafür - Feuerwerk verbieten

Lotti Karotti, (vor 2289 Tagen) @ JAU

Dito, bin aber überrascht das der Spiegel auf 50% gekommen ist. Hoffe da hat sich nicht wieder einer was ausgedacht...

Naja, bei solchen Zahlen ( https://www.umweltbundesamt.de/themen/dicke-luft-jahreswechsel ) braucht es dafür nur eine Umfrage und schon bekommt man die 50% zusammen. Ist echt schon eine riesen Menge an Feinstaub, was da innerhalb von kurzer Zeit in den Himmel geschossen wird.

über 50% dafür - Feuerwerk verbieten

tidi, (vor 2289 Tagen) @ Martin Gensch

Hallo Martin,

Aber die über 50000 Arbeitsplätze....


Ein gern genommenes Argument von jedweder Industrie, wird auch gern von VW gebracht.

von meiner Seite war das ironisch gemeint, ist aber geschrieben wohl nicht bei Dir angekommen. Aber im Gegensatz zum einmaligen Ereignis Silvester, an dem ich mich böllertechnisch noch nie aktiv beteiligt habe, werden deutsche Waffen ganzjährig eingesetzt. Mit Silvester habe ich da ganz praktisch weniger Probleme. Trotz Haustieren und Kindern.

Aber wenn man ein Verbot fordert - warum nicht auch für Alkohol und Tabak?
Gemessen am volkswirtschaftlichen Schaden wäre hier ein Verbot aus meiner Sicht obligatorisch. Die Frage mit dem Adventskranz hast Du auch nicht beantwortet.

Alles was die Bundeswehr macht bezahlt der Steuerzahler, natürlich auch die Fehler. Solange es eine Rüstungsindustrie und eine Bundeswehr gibt werden die ihre Waffen testen und dabei können Fehler passieren.

Im trockensten Sommer den Torf anbrennen? Wer hat eine solche Entscheidung zu verantworten?
Und wahrscheinlich würde die Autoindurstrie das auch gerne so sehen - sie hat nicht betrogen, sondern nur einen Fehler gemacht.. Selten so gelacht.


Du hattest noch zwei Fragen gestellt:

Hat sich die allgemeine Luftqualität in Deiner Lebensspanne verschlechtert oder verbessert?


Ich vermute verbessert, aber ich vermute auch, dass ohne gesetzliche Grenzwerte das nicht der Fall gewesen wäre. Ich kann mich noch erinnern wie das Geschrei der deut. Autoindustrie bei der Einführung von Katalysator und bleifreiem Sprit war. "bei den kleinvolumigen Motoren ist ein geregelter Katalysator nicht möglich" und was da sonst noch so erzählt wurde.

Falls die Frage erlaubt ist:
Wozu hast Du Deinen Kangoo?!


Soll ich jetzt aufzählen was man alles mit einem Auto außer der Fahrt zur Arbeit machen kann? Bei einer vierköpfigen Familie gibt es da viel vom Einkaufen über "Bringdienste" zu Freizeitaktivitäten der Kinder etc.

Und wenn es Dir trotz "optimaler" Infrastruktur nicht möglich ist, auf ein Auto zu verzichten, forderst Du trotzdem ein generelles, tageweises Verbot?
Das finde ich anmaßend.
In meiner Gegend ist es nicht möglich, ohne Auto den Alltag zu bewältigen.
Schon gar nicht als Haushalt mit Kindern und zwei berufstätigen Eltern.
Und das hat nichts mit Bequemlichkeit, sondern mit einer schlechten Infrastruktur des ÖPNV zu tun.
Und ja, ich bin lokal gebunden (eigenes Haus) und verwurzelt und werde nicht in die Stadt ziehen, nur weil ich dort kein Auto brauche ;-)

Natürlich ist es auch möglich auf ein eigenes Auto zu verzichten. Ich wohne in einer Reihe mit zwanzig Reihenhäusern, zwei Familien verzichten bewusst auf's Auto und benutzen Öffis und Fahrrad und zeit weise Carsharingangebote. Soweit bin ich aber noch nicht.

Wie geschrieben, jeder kann bei sich selbst anfangen, von pauschalen Verboten halte ich nichts. Eine gesetzliche und von der Industrie zu bezahlende Nachrüstpflicht befürworte ich natürlich, aber das Geld für einen aktuellen Diesel habe ich nicht - wird ja auch beim Kangoo nicht angeboten...

Wenn ich mir die Welt anschaue, diskutieren wir hier Luxusprobleme.

Gruß

Tim

über 50% dafür - Feuerwerk verbieten

Dr.Izzy, (vor 2289 Tagen) @ tidi

Alkohol verbieten - Das Erfolgsrezept der Amerikanischen 30er Jahre.
Oder noch besser: Alkohol verbieten, Gras legalisieren.

Genau mein Humor.

Wer da von "Umweltschutz" und "Vorzeitigen Todesfällen durch Stickoxide" redet, der denkt nicht nach. Das ist ein Glazbensbild, und zwar ein zweischneidiges.
- Die Menschen wären besser, wenn sie sich "meinen" Regeln beugen würden
und
- Die Menschen verstehen nicht, ich habe aber die Wahrheit verinnerlicht und vertrete sie Rechtschaffend.

Folgt nicht dieser Denke. Das führt nur zu dunklen Zeiten und dunklen Orten.

über 50% dafür - Feuerwerk verbieten

Stefan H, bei Hildes Heim, (vor 2289 Tagen) @ Dr.Izzy

Alkohol verbieten - Das Erfolgsrezept der Amerikanischen 30er Jahre.
Oder noch besser: Alkohol verbieten, Gras legalisieren.

Genau mein Humor.

Wer da von "Umweltschutz" und "Vorzeitigen Todesfällen durch Stickoxide" redet, der denkt nicht nach. Das ist ein Glazbensbild, und zwar ein zweischneidiges.
- Die Menschen wären besser, wenn sie sich "meinen" Regeln beugen würden
und
- Die Menschen verstehen nicht, ich habe aber die Wahrheit verinnerlicht und vertrete sie Rechtschaffend.

Folgt nicht dieser Denke. Das führt nur zu dunklen Zeiten und dunklen Orten.

1. Dr. Izzy - was für einen Doktortitel hast Du erworben? Natur- oder Geisteswissenschaft?
2. Der Mensch ist angeblich ein vernunftbegabtes Wesen. Wenn man so etwas liest, muss man ernste Zweifel daran haben.

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JAU ⌂, 74632, (vor 2289 Tagen) @ Dr.Izzy

Alkohol verbieten - Das Erfolgsrezept der Amerikanischen 30er Jahre.

Ich gehe ja davon aus das tidi sarkastisch sein wollte.

Wer da von "Umweltschutz" und "Vorzeitigen Todesfällen durch Stickoxide" redet, der denkt nicht nach. Das ist ein Glazbensbild, und zwar ein zweischneidiges.

Zweischneidig ist auch der Vergleich. Alkohol nimmt man aktiv auf. Wer die direkten Nachteile von Alkohol meiden möchte der trinkt ihn einfach nicht.
Diese Wahl hat man bei Stickoxiden, saurem Regen und Passivrauchen nicht.

Ja, ich zähle aus Passivrauchen mit auf, da hat sich kürzlich bisschen was getan um die (ungewollte) Exposition zu verringern. Und die Resonanz ist, soweit ich das mitbekomme, selbst unter Rauchern durchaus positiv.


mfg JAU

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Dr.Izzy, (vor 2288 Tagen) @ JAU

Dass du mal eben Stickoxide (verkürzen angeblich das Leben um 10 Minuten) mit Karziogenen Teeren aus Zigaretten gleichsetzt, fällt dir nichtmal auf.

Das ist wirklich nicht mehr Lustig, diese unreflektierte Angstpropaganda.

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Lotti Karotti, (vor 2288 Tagen) @ Dr.Izzy

Dass du mal eben Stickoxide (verkürzen angeblich das Leben um 10 Minuten) mit Karziogenen Teeren aus Zigaretten gleichsetzt, fällt dir nichtmal auf.

Das ist wirklich nicht mehr Lustig, diese unreflektierte Angstpropaganda.

Den Kreis der unreflektierten Angstpropaganda könnte man jetzt noch vergrößern:

E605 (zum Zeitpunkt des Verbots gab es keine rechten Parteien)
bleihaltiges Benzin (auch die damalige Regierung ohne Beteiligung von Rechts)
Asbest
Glyphosat (aktuell)
und
und
und

Sind wir denn nun alle rechtsgerichtet, nur weil in der Vergangenheit Verbote von Dingen und Mitteln erlassen wurden, die uns gesamtumweltlich schaden tun?
Ich glaube, da denkst du ein wenig eingeschränkt. Und du hast JAU nicht verstanden, was er gemeint hat.

Um auf das Silvesterfeuerwerk zurückzukommen: Sie schaden mir, weil ich den Mist einatmen muss, obwohl ich gar nicht möchte. Ebenso die entstehenden Rußpartikel beim Diesel, Kohlekraftwerke, fahrlässige Moorbrände usw.

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Stefan H, bei Hildes Heim, (vor 2289 Tagen) @ Dr.Izzy

Alkohol verbieten - Das Erfolgsrezept der Amerikanischen 30er Jahre.
Oder noch besser: Alkohol verbieten, Gras legalisieren.

Genau mein Humor.

Wer da von "Umweltschutz" und "Vorzeitigen Todesfällen durch Stickoxide" redet, der denkt nicht nach. Das ist ein Glazbensbild, und zwar ein zweischneidiges.
- Die Menschen wären besser, wenn sie sich "meinen" Regeln beugen würden
und
- Die Menschen verstehen nicht, ich habe aber die Wahrheit verinnerlicht und vertrete sie Rechtschaffend.

Folgt nicht dieser Denke. Das führt nur zu dunklen Zeiten und dunklen Orten.

1. Dr.Izzy, was für einen Doktortitel führst Du? Natur- oder Geisteswissenschaft?
2. Der Mensch soll angeblich ein vernunftbegabtes Wesen sein. Wenn man so etwas wie oben liest, müssen einem ernsthafte Zweifel daran kommen.

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JAU ⌂, 74632, (vor 2289 Tagen) @ tidi

Im trockensten Sommer den Torf anbrennen?

Die andere Seite: Wären alle Tests verschoben worden gäbs wieder Gejammer und Gelächter "Die Bundeswehr kriegt doch nix auf die Reihe!", "Kann man das nicht an einer Stelle testen wo man eh nix anderes anfangen kann", "Warum dauert das jetzt wieder 2 Jahre länger?", "Wieso wird alles was man anfasst immer teurer als veranschlagt?".

Wie man's macht, es ist falsch.


mfg JAU

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tidi, (vor 2289 Tagen) @ JAU

Im trockensten Sommer den Torf anbrennen?


Die andere Seite: Wären alle Tests verschoben worden gäbs wieder Gejammer und Gelächter "Die Bundeswehr kriegt doch nix auf die Reihe!", "Kann man das nicht an einer Stelle testen wo man eh nix anderes anfangen kann", "Warum dauert das jetzt wieder 2 Jahre länger?", "Wieso wird alles was man anfasst immer teurer als veranschlagt?".

Wie man's macht, es ist falsch.


Hallo Jau,

naja, wenn die höchste Gefahrstufe für Waldbrände in Kraft ist, kann man doch ruhig mal 1 und 1 zusammen zählen.

Zu Deinem "wie man's macht, es ist falsch." kann ich nur sagen:
Aus meiner Sicht liegen bei der Bundeswehr zwei Dinge im Argen - die Aussetzung der Wehrpflicht (ich befürworte die Wiedereinführung der Wehrdienstpflicht oder alternativ Zivildienst) und vor allem die Vergabe von Beraterverträgen an Lobbyisten.

Und natürlich hast du Recht - egal wie man's macht, es findet sich immer jemand, der es im Nachhinein besser weiß.

Das ist wie mit dem bekannten Zitat zu Kritikern - Kritiker sind wie Eunuchen im Harem - sie wissen, wie's geht, können es aber nicht.
In diesem Sinne - vermeintliche Erkenntnis sollte sich im eigenen Handeln widerspiegeln...

Gruß

Tim

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JAU ⌂, 74632, (vor 2289 Tagen) @ tidi

naja, wenn die höchste Gefahrstufe für Waldbrände in Kraft ist, kann man doch ruhig mal 1 und 1 zusammen zählen.

Mich stört an der Aussage das du implizierst man habe einfach mal ins Moor gefeuert ohne sich die geringsten Sorgen zu machen.
Das ist so aber nicht der Fall. Wegen der äußeren Umstände wurde schon Tests abgesagt und nur die durchgeführt die wirklich dringend waren. Es wurden Vorbereitungen getroffen um auf das Feuer (Waffe! *duh*) reagieren zu können ("das Risiko der Ausbreitung von Bränden als insgesamt gering und beherrschbar bewertet" ) .

Die Vorbereitungen waren leider in sofern unzureichend das schon der Ausfall einer Maschine das Sicherungskonzept wie eine Seifenblase platzen lies.


mfg JAU

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Lotti Karotti, (vor 2288 Tagen) @ tidi
bearbeitet von Lotti Karotti,

Im trockensten Sommer den Torf anbrennen?


Die andere Seite: Wären alle Tests verschoben worden gäbs wieder Gejammer und Gelächter "Die Bundeswehr kriegt doch nix auf die Reihe!", "Kann man das nicht an einer Stelle testen wo man eh nix anderes anfangen kann", "Warum dauert das jetzt wieder 2 Jahre länger?", "Wieso wird alles was man anfasst immer teurer als veranschlagt?".

Wie man's macht, es ist falsch.


naja, wenn die höchste Gefahrstufe für Waldbrände in Kraft ist, kann man doch ruhig mal 1 und 1 zusammen zählen.

Hallo Tim,

zu den Ereignissen in und um Meppen gibt es zwei verschiedene Versionen. Die eine Version (Presse) nimmt die Kosten ins Visier ( https://www.tagesschau.de/inland/bundeswehr-moorbrand-meppen-101.html ) und die andere Version ist die fehlerhafte Löschung eines Moorbrandes ( https://de.wikipedia.org/wiki/Moorbrand_2018_(Emsland) ).
Dass die BW dort Übungen abgehalten hat und trotz Trockenheit "Raketen" getestet hat, ist durchaus legitim....auf dem im Norden größten Truppenübungsplatz Munster (Lüneburger Heide)finden solche Übungen ganzjährig statt und ohne Rücksicht auf die Tier- und Menschenumwelt. Also ganz normal.
Was aber nicht normal ist, ist die fehlerhafte Bekämpfung eines Moorbrandes. Die Alarmierung hätte sofort nach bekanntwerden des Ausfalls der Löschraupen stattfinden müssen. Warum das nicht geschah....ja, darin muss die Ursache gesucht werden, nicht aber pauschal sehen, so wie die Presse es sieht.
10 Tage vergingen, bevor der THW informiert wurde. Ein weiterer Tag verging für Besprechungen....muss so etwas sein??? Es wurde unterschätzt, wie schlimm Moorbrände sind und nur das kann man der BW zum Vorwurf machen.

Moorbrände passen zu unseren Bräuchen....Osterfeuer zählen auch dazu. Muss das im Moor stattfinden? http://www.rohonline.de/?p=6952 ....wie das so ist, nur absolute Verbote helfen. Der "gesunde Menschenverstand" reicht nicht.

Viele Grüße

Lothar

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waldschrat, 21502 Geesthacht, (vor 2288 Tagen) @ Lotti Karotti

Hallo zusammen,
in den 80 er Jahren war ich als selbstständiger Forstunternehmer tätig, und da hatte ich auch ein seltsames Erlebnis : Wir waren mit Wiederaufforstungsarbeiten beschäftigt, machten gerade Frühstück als mich ein Pflanzer auf Qualm an mehreren Wurzelstöcken aufmerksam machte. Ich also das nächste Forstamt ( für diesen Wald nicht verantwortlich ) über Forstfunk verständigt , Forstamt ruft Feuerwehr , Feuerwehr kommt mit 2 Löschzügen, Einsatzführer odert sofort weiteres Tanklöschfahrzeug ( Der Wind hatte inzwischen stark zugenommen und trieb die noch kleinen Flammen auf eine sehr dichte Schonung mit dahinter stehenden Häusern zu ) . Nun kommt es : inzwischen war der Geschäftsführer der Forstverwaltung ( reiner Privatwald ca. 6000 ha ) eingetroffen und hat mich zusammengesch----- warum ich die Feuerwehr gerufen hätte !!!! Der Einsatzleiter bekam das mit und hat den guten Mann aufgeklärt u. auf die bevorstehende massive Gefährdung der Häuser und auf die verbrauchte Wassermenge hingewiesen.
Daraufhin hat der Geschäftsführer mich gebeten mit meinen Pflanzern die Wurzelstöcke freizulegen und so die restlichen möglichen Feuer zu beseitigen. Das haben wir dann im Stundenlohn sehr sehr ruhig;-) gemacht.
Hätte die BW sofort gehandelt u. die entsprechenden Kräfte mobilisiert wäre es wohl nicht zu dieser Katastrophe gekommen.[image]
Der Waldschrat wünscht allen ein gesundes und ruhiges Jahr 2019

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Mc Stender, Hamburg, (vor 2288 Tagen) @ Lotti Karotti

Hallo,
na ja. Wie das so ist.
Die Jungs haben ja 2 "Löschraupen" um das Moorfeuer zu löschen.
Denn wegen "Restmunition / Teile davon" ist das Betreten nicht zu empfehlen.
Eine Raupe zur Überholung zerlegt und die 2. geht defekt, nach dem Einschlag der Raketen.
Prädikat tolles Timing, da auch der Wind die Sache "Anbläst".
Und anstatt das Moor zu fluten...

Nun ja. Den Rest kennt man aus der Presse. ;-)

Gruß
Mc Stender

Dieselfahrverbote - zum Glück

Lotti Karotti, (vor 2291 Tagen) @ Nebel-Jonny

Es wird langweilig mit dir. Lass dir mal was neues einfallen. Und ausserdem driftest du wieder vom Thema ab.....laaaaaaaaaangweilig.

Dieselfahrverbote - zum Glück

Stefan H, bei Hildes Heim, (vor 2291 Tagen) @ Nebel-Jonny

https://forum.mykangoo.de/index.php?mode=entry&id=296413
Und es ändert sich nix....

Heiligabend 2018:
... Frieden auf Erden und allen Menschen ein Wohlgefallen ... . (Lukas 2,14)
Das wäre so schön!

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