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Camping - Schlafsofa im Kangoo (Plauderei)

froschkoenig, Dienstag, 08.09.2020, 11:34 (vor 20 Tagen)

Hallo Forum,

vor einiger Zeit habe ich hier ja mal meine Gedanken zu einer für mich idealen Campingbox vorgestellt. (s. https://forum.mykangoo.de/index.php?id=312660)

Nur ist es ja: Man kann da viel nachdenken und konstruieren aber wie so etwas dann tatsächlich im Auto funktioniert, das ist schwer vorherzusagen.

Ich hatte nun noch zwei große Holzplatten in die meine chinesische Motorradbühne eingepackt war und aus diesen beiden Platten habe ich auf die Schnelle so eine Art Sitzkiste mit Rückenlehne gebaut. Das Ganze soll erstmal ein Prototyp sein, an dem ich hemmungslos ändere und erprobe. Holz und Oberflächen sind ziemlich minderwertig (konsequenterweise habe ich das im "Chabby Look" lackiert :-) ), aber mir ging es erstmal nur um die Funktionserprobung.
Die Kiste soll quer und längs in meinen Kofferraum (Grand Kangoo) passen, man soll drauf sitzen können und mit wenigen Handgriffen eine Liegefläche (190 cm x 60cm) draus herstellen können.
Meine erste Ausführung hatte eine Sitzhöhe von 42cm eine Länge von 105 cm und eine Tiefe von 35 cm. Da passt zwar viel rein, man kann auch drauf schlafen aber man kann nicht anständig darauf sitzen. Die Deckenhöhe von neuen Kangoo schein mir viel tiefer als bei Kangoo 1 zu sein!
Nach dem ersten mehrtägigen Kurztrip mit der Kiste habe ich dann die Japansäge genommen und die Höhe auf 32 cm reduziert. Ausserdem habe ich die Länge von 105 auf 100 cm geändert, damit die hochgeklappte Lehne nicht mit der Rückenlehne der Originalsitze kollidiert. Und ich habe noch die Scharnierlage zum Herunterklappen meiner Rückenlehne geändert.
Damit scheinen mir die Abmessungen gefunden zu sein. Wenn man allerdings drauf sitzt, fühlt sich das an wie ein Elternabend im Kindergarten.:-(
Jetzt zu den Polstern: Ich habe eigentlich geplant, das Lehnen- und Sitzflächenpolster auch als Schlafmatratze zu verwenden. Fester 3 cm Verbundschaum, aus dem ich sonst Motorradsitzbänke baue. Für Kopf- und Fußteil wollte ich den Schaum so mit Bezugsstoff ummanteln, dass man die beiden Polster halbierend aufeinander klappen kann. So würde diese beiden Polster in die Kiste passen, wenn sie nicht gerade benötigt werden.
Am letzten Wochenende gabs es dann erneut zwei Selbstversuche bei einem Kurztrip. Die Polster sind mir zu unkomfortabel. In der zweiten Nacht habe ich statt Polster eine klassische normale Oldschool-Luftmatratze draufgelegt und viel besser geschlafen!
Ich zeige mal ein paar Fotos:
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Die ursprünliche hohe Variante

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Die geänderte Kiste

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Kindergartenabmessungen...:-(

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Bevor mir jetzt die Vorzüge diverser Campingboxen erklärt werden: Mir ist wichtig, dass ich Box und Motorrad unabhängig voneinander ein- und ausladen kann. Notfalls möchte ich auch schlafen können, während ein Motorrad im Kangoo steht.
Ausserdem ist mein Ziel nicht Camping, sondern nur ein oder zwei Übernachtungen bei irgendwelchen Veranstaltungen oder auch unauffällig in Städten.

Mir fällt gerade auf, dass ich den Klappmechanismus noch nicht erklärt habe: Um eine Schlaffläche zu erzeugen, werden die Türen um ca. 30° geöffnet und die Rückenlehne auf die Türen heruntergeklappt. Dann kann man von der Oberseite der Sitzfläche bzw. Rückenlehne jeweils zwei Platten als Fuß- bzw. Kopffläche nach hinten bzw. vorne klappen. Die Platten ruhen dann auf Regalstützen. Das funktioniert trotz meiner 100 kg... ich würde mich aber nicht auf die Kopf- oder Fußfläche setzen.:-)

Gruß, Stefan


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