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Shell V-Power nicht für alte Diesel geeignet! (TTT-Technik, Tipps und Tricks)

Bimboo, (vor 7594 Tagen)


x3/34162.htm
Alt-Diesel-Fahrer (D55, D65) aufgepaßt: der Synthetikdiesel V-Power von Shell ist anscheinend für die alten Vorkammer-Motoren nicht geeignet und kann kapitale Motorschäden verursachen.

Die alten Diesel haben ein "Wandverteilendes System", der Kraftstoff wird also auf eine heiße Oberfläche aufgespritzt, verdampft dort und brennt so rel. allmählich ab. V-Power hat aber einen wesentlich niedrigeren Flammpunkt, so daß schon der Einspritzstrahl ab der Düse zünden kann. Mit einer zu harten Verbrennung, hohen Verbrennungsdrücken und Übertemperatur an Vorkammer und Einspritzdüsen. Deswegen besser aufpassen.

Aufpassen auch an den Tankstellen: Shell hat zur Ankurbelung des V-Power-Absatzes oftmals alle Dieselsäulen bis auf eine von "normalem" Diesel auf V-Power umgestellt. Was der Kunde oft zu spät merkt...
x3/34162.htm

Re: Shell V-Power nicht für alte Diesel geeignet!

cord, (vor 7594 Tagen) @ Bimboo


Als Antwort auf: Shell V-Power nicht für alte Diesel geeignet! von Bimboo am 24. Mai 2005 12:21:42:

x3/34164.htm

Alt-Diesel-Fahrer (D55, D65) aufgepaßt: der Synthetikdiesel V-Power von Shell ist anscheinend für die alten Vorkammer-Motoren nicht geeignet und kann kapitale Motorschäden verursachen.

Hmmm, würde sich ja mit der Werbeansage decken, dass V-Power (bzw. Ultimate Diesel) für "moderne" Motoren (d[tc]i etc. entwickelt wurden. Wenn natürlich tatsächlich Motorschäden auftreten können, wäre eine Warnung für alte Saugdiesel angebracht...

-cord

x3/34164.htm

Re: Shell V-Power nicht für alte Diesel geeignet!

jack, (vor 7594 Tagen) @ cord


Als Antwort auf: Re: Shell V-Power nicht für alte Diesel geeignet! von cord am 24. Mai 2005 14:05:28:

x3/34167.htm
ich fahre so einen "alten" diesel... D65

sollte durch diesen "V-Power" nur der allergeringste Motorschaden auftreten, wäre das für Shell eine teure angelegenheit...

wenn dieser treibstoff herkömmlichen dieselmotoren (die gibt es wie sand am meer) schaden könnte, würde der hersteller oder die automobilverbände sicherlich warnen davor.

andernteils tanke ich diese überteuerte brühe sowieso nicht ;-)
das ist ja gerade der vorteil von saugdieseln: sie vertragen so reichlich alles was irgendwie mit diesel zu tun hat.

schöne grüße

SLchen

Alt-Diesel-Fahrer (D55, D65) aufgepaßt: der Synthetikdiesel V-Power von Shell ist anscheinend für die alten Vorkammer-Motoren nicht geeignet und kann kapitale Motorschäden verursachen.

Hmmm, würde sich ja mit der Werbeansage decken, dass V-Power (bzw. Ultimate Diesel) für "moderne" Motoren (d[tc]i etc. entwickelt wurden. Wenn natürlich tatsächlich Motorschäden auftreten können, wäre eine Warnung für alte Saugdiesel angebracht...
-cord

x3/34167.htm

Re: Shell V-Power nicht für alte Diesel geeignet!

TJ aus N-I, (vor 7594 Tagen) @ Bimboo


Als Antwort auf: Shell V-Power nicht für alte Diesel geeignet! von Bimboo am 24. Mai 2005 12:21:42:

x3/34166.htm

Aufpassen auch an den Tankstellen: Shell hat zur Ankurbelung des V-Power-Absatzes oftmals alle Dieselsäulen bis auf eine von "normalem" Diesel auf V-Power umgestellt. Was der Kunde oft zu spät merkt...

Bin zwar nicht betroffen (dti-Diesler), aber das könnte man auch leichter umgehen: bei den "freien" tanken! Sind eh meistens günstiger und haben (noch) kein V-Power!

x3/34166.htm

Re: Shell V-Power nicht für alte Diesel geeignet!

biggi, (vor 7594 Tagen) @ Bimboo


Als Antwort auf: Shell V-Power nicht für alte Diesel geeignet! von Bimboo am 24. Mai 2005 12:21:42:

x3/34172.htm
Hallo Bimboo,

abgesehen davon, dass V... eher etwas für die Abgaswerte (wenn überhaupt) ist,
kann ich Deine Panikmeldung nicht so ganz nachvollziehen.
Kaufe den Blödsinn aber auch nicht, da die heutigen Motoren das Potential doch nicht nutzen können.

Die Krafstoffnorm für die Diesel ist gleich.
Krafstoff würde dann der Norm nicht entsprechen.

Kenne keinen Dieselkrafstoff, der nicht zündet sobald er aus der Düse austritt, vorausgesetzt Zündtemperatur ist erreicht und Sauerstoff vorhanden ist.

Die Verbrennung läuft in meinen Augen eher sanfter, da gleichmäßiger ab.
Das Nageln hast Du doch nur dann, wenn der Diesel in der Luft verteilt ist, aber noch nicht zünden kann, weil die Zündtemperatur gerade nicht erreicht ist. Wird dann irgenwo in der Gemischwolke die Zündtemperatur erreicht, zündet die geballte Ladung explosionsartig (durch den gleizietigen Durck und Tempanstieg der Initialzündung) durch. Der Knall ist das Nageln.
Siehe auch Voreinspritzung bei den aktuellen Derekteinspritzern. Man macht doch nicht erst das Gemisch dadurch heiß und zündwillig, um dann schlagartig die gesamte Hauptmenge einzuspritzen, die dann auch sofort bei Verlassen der Düse verbrennt.

Bei den alten Vorkammermotoren , wie sie vorwiegend bei Mercedes eingesetzt wurden, oder einem Lanz-Bulldog mag da auf Grund des Brennverfahrens theoretisch etwas dran sein, dürfte sich aber gegen Null bewegen: Die Hauptmenge ereicht sowie den Verdampfer, die Vorkammerwand. Bei den Wirbelkammermotoren (egal ob Sauger oder Turbo) ist das Humbuck.
Sorry.

Denk mal drüber nach.

Gruß

Biggi

x3/34172.htm

Re: Shell V-Power nicht für alte Diesel geeignet!

Ralf 02, (vor 7594 Tagen) @ Bimboo


Als Antwort auf: Shell V-Power nicht für alte Diesel geeignet! von Bimboo am 24. Mai 2005 12:21:42:

x3/34171.htm
Hallo Bimboo

Hast du auch eine Quellenangabe zu dieser Warnung!

m.f.G. Ralf
x3/34171.htm

Re: Shell V-Power nicht für alte Diesel geeignet - Sammelantwort

Bimboo, (vor 7560 Tagen) @ Bimboo


Als Antwort auf: Shell V-Power nicht für alte Diesel geeignet! von Bimboo am 24. Mai 2005 12:21:42:

x3/34649.htm

SLchen:
sollte durch diesen "V-Power" nur der allergeringste Motorschaden auftreten, wäre das für Shell eine teure angelegenheit...

Bin ich mir nicht sicher. Auf jeden Fall wäre es ein langer, teurer Prozeß, mit der Ausgangssituation daß der Kraftstoffhersteller alle Schuld von sich weist, der Motorenhersteller von allem keine Ahnung hatte, und der Hoffnung daß dem Kläger früh genug die Puste ausgeht. So was kennt man ja schon beim Thema Biodiesel-Freigabe...

Ralf02:
Hast du auch eine Quellenangabe zu dieser Warnung!

VDI-Nachrichten Düsseldorf, 25.02.2005. Auch z.B. nachzulesen im Magirus-Forum.

biggi:
Die Krafstoffnorm für die Diesel ist gleich.
Krafstoff würde dann der Norm nicht entsprechen.

Norm hin, Norm her - das ist erst mal das Etikett. Aber wer garantiert daß die Norm permanent komplett eingehalten wird? Nur als Beispiel: In der EN590 wird auch ein HFRR-Wert angegeben, mit max. 430µm. Vor zwei Jahren hatte der ganz normale Aral-Tankstellendiesel einen HFRR-Wert von 650µm. Jetzt wird bis 5% Biodiesel reingerührt - mit welcher Motivation das auch immer begründet wird - und wunderbarerweise stimmt die Schmierfähigkeit wieder. Ob dieser Biodiesel-Anteil mit den Auto-, Motor- und Einspritzsystemherstellern abgesprochen oder gar abgesegnet ist, wage ich zu bezweifeln. Und dementsprechend interessant wird es, sollte sich mal ein Motorschaden auf den Biodiesel-Anteil zurückführen lassen.

Kenne keinen Dieselkrafstoff, der nicht zündet sobald er aus der Düse austritt, vorausgesetzt Zündtemperatur ist erreicht und Sauerstoff vorhanden ist.

Wäre es irrelevant, wo und wie schnell sich der Kraftstoff entzündet, wäre dann so eine aufwendige Forschung bei der Spraygestaltung erforderlich? Oder der Zündverzug so relevant für Düsenkuppen- und Kolbenrandtemperatur?

Das Nageln hast Du doch nur dann, wenn der Diesel in der Luft verteilt ist, aber noch nicht zünden kann, weil die Zündtemperatur gerade nicht erreicht ist.

Ich kann mich ja irren, aber ein leichter entflammbarer Kraftstoff hat m.E.n. einen deutlich kürzeren Zündverzug. Was einer Frühzündung gleichkommt, und damit erheblich höheren Spitzendrücken. Eine höhere mechanische und thermische Belastung, die gerade ältere Motorkonstruktionen an den Rand bzw. drüber hinaus bringen können. Aber ich laß mich gerne korrigieren, wenn ich damit falsch liege.

Gerade bei den Kammermotoren ist durch die zweistufige Verbrennung ein großer Voreinspritzwinkel erforderlich, weil diese Verbrennung einfach ihre Zeit braucht. Beim DI macht sich ein Kraftstoff mit anderer, besserer Zündwilligkeit kaum negativ bemerkbar, wegen seiner einstufigen Verbrennung nur im Brennraum und seiner von Haus aus durch die Mehrlochdüsen feinen Kraftstoffzerstäubung, und dadurch bedingt wesentlich kleinerem Voreinspritzwinkel.

Der Unterschied zwischen Vor- und Wirbelkammer ist m.E. nicht so groß wie der zwischen Kammermotor und Direkteinspritzer. Und eine ebenso elementare Änderung ist es, wenn aus einem (vorwiegend) wandverteilenden Verbrennungssystem durch den anderen Kraftstoff plötzlich ein (vorwiegend) luftverteilendes System wird - allein dadurch daß der Einspritzstrahl gar nicht so weit aufbrechen muß um zu verbrennen.

Selber nachprüfen kann ich das alles mit dem V-Power nicht. Aber es ist durchaus im Bereich des Möglichen und Realistischen - ich kann's trotz allem Nachdenken nicht so leichtfertig als Humbug abtun.
x3/34649.htm

Re: Shell V-Power nicht für alte Diesel geeignet - Sammelantwort

biggi, (vor 7559 Tagen) @ Bimboo


Als Antwort auf: Re: Shell V-Power nicht für alte Diesel geeignet - Sammelantwort von Bimboo am 27. Juni 2005 12:10:27:

x3/34680.htm
Hallo Bimboo,

eines vorweg, kauf die Suppe, auch bei meinem modernen Diesel nicht. Habe das sogenannte Phänomen, das meiner mit dem Sprit von der freien besser läuft, als mit dem blauen/gelben Dunst; der Preis ist es nicht.


Habe die Links und die Argumentation genau gelesen. Hier waren aber auch Widersprüche: Mit Cetanzahl 51 (mindestanforderung war 49) bis 60 lief der Motor sauber; Der Superdiesel (V.., Ultim...) mit "nur" 58 machte Probleme. Das ist dann auch ein Chemiekocktailpunkt.

Will das ganze aber auch nicht allzusehr vertiefen. Über das Thema kann man Tage diskutieren.

Die Beweislast und der Ärger hat auf jeden Fall der Kunde. Es gibt eine Kraftsoffsorte mit der jeder Motor freigegeben wurde. An die sollte man sich halten. Alles andere ist eigenes Risiko Kunde.

Kann sein, dass da etwas dran ist. Dann kommen aber mehrere ungünstige Faktoren zusammen.
z.B.
- Spitz eingestellter Förderbeginn (maximal frühestmöglich zulässiger)
- Einspritzdüsen, die auf maximalen Öffnungsdruck eingestellt sind
- kleinster Brennraum
- höchste Verdichtung (Kopfdichtung bewußt kleiner, Kopf geplant,
Serienstreuung ..)
- lose oder schlecht gekühlte Brennkammer (war meines Wissen immer Schwachpunkt bei den Vorkammermotoren mit wechslebaren Vorkammern)

Habe aber auch schon blaue, ausgeglühte Einspritzdüsen und zerstörte Brennkammern gesehen, wo nur der Krafstoffhersteller beim Tanken gewechselt wurde. Der hatte dann etwas mehr/andere Tenside drin, die Ablagerungen im System lösten, die sich dann in der Einspritzdüse sammelten, das gute Ding hing, die Düse tropfte und der Motor russte und nagelte und überhitzte. Die Düse war dann nachher auch blau.

Da gleiche Phänomen hast Du: Bei der einen Tankstelle läuft der Motor sauber und zieht und ist sparsam. Bei der nächsten Tanke läuft er rauh, gibt nur wiederwillig Leistung von sich und säuft wie ein Loch. Laboruntersuchung der Kraftstoffe gibt auch keine sauber Aussage.

Es gibt/gab da ja auch bei den Zweitaktern das Phänomen, die mit Normalbenzin appliziert werden, das Phänomen, dass sie bei Betankung mit Superbenzin auf einmal das Klingeln anfangen und mit heftigem Leistungsverlust danken. Beim nächsten Motor ist alles normal, nur der Wärmewert der Kerze geht zwei Nummern rauf...

Wer an die Wunderwirkung glaubt,....

Gruß

Biggi

x3/34680.htm

Re: Shell V-Power Diesel überhaupt nicht geeignet -für den Geldbeutel-

oheja, (vor 7559 Tagen) @ biggi


Als Antwort auf: Re: Shell V-Power nicht für alte Diesel geeignet - Sammelantwort von biggi am 28. Juni 2005 18:30:

x3/34683.htm

Hallo Bimboo,
eines vorweg, kauf die Suppe, auch bei meinem modernen Diesel nicht. Habe das sogenannte Phänomen, das meiner mit dem Sprit von der freien besser läuft, als mit dem blauen/gelben Dunst; der Preis ist es nicht.

Habe die Links und die Argumentation genau gelesen. Hier waren aber auch Widersprüche: Mit Cetanzahl 51 (mindestanforderung war 49) bis 60 lief der Motor sauber; Der Superdiesel (V.., Ultim...) mit "nur" 58 machte Probleme. Das ist dann auch ein Chemiekocktailpunkt.
Will das ganze aber auch nicht allzusehr vertiefen. Über das Thema kann man Tage diskutieren.
Die Beweislast und der Ärger hat auf jeden Fall der Kunde. Es gibt eine Kraftsoffsorte mit der jeder Motor freigegeben wurde. An die sollte man sich halten. Alles andere ist eigenes Risiko Kunde.
Kann sein, dass da etwas dran ist. Dann kommen aber mehrere ungünstige Faktoren zusammen.
z.B.
- Spitz eingestellter Förderbeginn (maximal frühestmöglich zulässiger)
- Einspritzdüsen, die auf maximalen Öffnungsdruck eingestellt sind
- kleinster Brennraum
- höchste Verdichtung (Kopfdichtung bewußt kleiner, Kopf geplant,
Serienstreuung ..)
- lose oder schlecht gekühlte Brennkammer (war meines Wissen immer Schwachpunkt bei den Vorkammermotoren mit wechslebaren Vorkammern)
Habe aber auch schon blaue, ausgeglühte Einspritzdüsen und zerstörte Brennkammern gesehen, wo nur der Krafstoffhersteller beim Tanken gewechselt wurde. Der hatte dann etwas mehr/andere Tenside drin, die Ablagerungen im System lösten, die sich dann in der Einspritzdüse sammelten, das gute Ding hing, die Düse tropfte und der Motor russte und nagelte und überhitzte. Die Düse war dann nachher auch blau.
Da gleiche Phänomen hast Du: Bei der einen Tankstelle läuft der Motor sauber und zieht und ist sparsam. Bei der nächsten Tanke läuft er rauh, gibt nur wiederwillig Leistung von sich und säuft wie ein Loch. Laboruntersuchung der Kraftstoffe gibt auch keine sauber Aussage.
Es gibt/gab da ja auch bei den Zweitaktern das Phänomen, die mit Normalbenzin appliziert werden, das Phänomen, dass sie bei Betankung mit Superbenzin auf einmal das Klingeln anfangen und mit heftigem Leistungsverlust danken. Beim nächsten Motor ist alles normal, nur der Wärmewert der Kerze geht zwei Nummern rauf...
Wer an die Wunderwirkung glaubt,....
Gruß
Biggi


Hallo!

Wer zuviel Geld hat, soll die überteuerte Brühe ruhig einfüllen. Der Preisunterschied liegt bei unserer Shell-Tanke bei 10 Cent pro Liter. Laut Tests von Autobild soll ein deutlicher Verbrauchsrückgang nicht festzustellen sein. Die haben den Saft gleich mit mehreren Autos getestet. Wer daran zweifelt, mag einen Langzeittest über mehrere Tausend km durchführen und seine Erkenntnisse hier verbreiten. Ich kaufe mir von dem Preisunterschied bei 2 Tankfüllungen lieber eine gute Kiste Bier. Da habe ich wenigstens was davon.

Gruß Oheja

x3/34683.htm

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