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Lesenswerter Kommentar zur Schadstoffbelastung (Plauderei)

Martin Gensch @, Hannover, Samstag, 02.02.2019, 09:30 (vor 166 Tagen)

Kommentar zur Schadstoffbelastung

Gruß
Martin

--
Kangoo (G1Ph2) Campus 1.2 16V 55kW, EZ 1/2010, 3333 ACV 1149 cm³ KC1D

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Lesenswerter Kommentar zur Schadstoffbelastung

R11, Samstag, 02.02.2019, 11:06 (vor 166 Tagen) @ Martin Gensch

Man kann nur davor warnen, Grenzwerte wirtschaftlichen und/oder kurzfristigen Interessen unterzuorden. Es gibt genügend Negaivbeispiele aus der Vergangenheit, die Kosten trug immer der Steuerzahler und zwar doppelt und dreifach - ein kurzfristiger Sieg für Politiker und ihre Wähler. Stellt euch vor, es gäbe einen größeren Unfall in einem Kernkraftwerk in Deutschland und man passt anschließend die Grenzwerte an ...
Gruß
Hans

Lesenswerter Kommentar zur Schadstoffbelastung

Lotti Karotti @, Samstag, 02.02.2019, 11:32 (vor 166 Tagen) @ R11

Man kann nur davor warnen, Grenzwerte wirtschaftlichen und/oder kurzfristigen Interessen unterzuorden. Es gibt genügend Negaivbeispiele aus der Vergangenheit, die Kosten trug immer der Steuerzahler und zwar doppelt und dreifach - ein kurzfristiger Sieg für Politiker und ihre Wähler. Stellt euch vor, es gäbe einen größeren Unfall in einem Kernkraftwerk in Deutschland und man passt anschließend die Grenzwerte an ...

Genau das ist es doch, was gegen die DUH verwendet wird. Da kämpft jemand, dass die Schadstoffgrenzen eingehalten werden und werden selber damit bekämpft, dass sie nur ein "Klageverein" sind.
Lobbyismus und Politik statt vernünftig durchsetzbaren Umweltschutz!

Viele Grüße

Lothar

--
1.6 16V Bj.2007 KC1N mit BRC-Gasanlage

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Lesenswerter Kommentar zur Schadstoffbelastung

Martin Gensch @, Hannover, Samstag, 02.02.2019, 11:32 (vor 166 Tagen) @ R11

... Stellt euch vor, es gäbe einen größeren Unfall in einem Kernkraftwerk in Deutschland und man passt anschließend die Grenzwerte an ...

Genau das hat man übrigens nach Fukushima gemacht, die Grenzwerte angepasst. siehe Link

Gruß
Martin

--
Kangoo (G1Ph2) Campus 1.2 16V 55kW, EZ 1/2010, 3333 ACV 1149 cm³ KC1D

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Lesenswerter Kommentar zur Schadstoffbelastung

R11, Samstag, 02.02.2019, 11:46 (vor 166 Tagen) @ Martin Gensch

Und man sollte sich nicht der Illusion hingeben, dass das in Deutschland anders wäre!

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Ideologie als Lösung für was genau ?

ingolf @, B, Samstag, 02.02.2019, 22:10 (vor 166 Tagen) @ Martin Gensch

Hallo,
die Diskussion wird zunehmend unsachlich geführt. Eigentlich kein Wunder wenn Argumente fehlen.
Z.B. eine wissenschaftlich fundierte Ermittlung des Grenzwertes wäre so ein Argument.
Diese fehlt und fehlt seit Beginn der Überlegungen dazu und weil es keine Studien dazu gab und gibt, die einen Zusammenhang zwischen Stickstoffoxidkonzentrationen und gesundheitlichen Folgen herstellt.
So wie das sonst auch gemacht wird in statistisch relevanter Gruppengröße und Kontrollgruppe ohne Belastung.
Der bestehende Grenzwert resultiert aus einer Berechnung. Dieser Rechnung lagen Messungen von NOx in Küchen zugrunde, in denen mit Gas gekocht wird.
Die WHO war Auftraggeber dieser ich nenne es mal Schätzung und die EU hat sie zum Grenzwert gemacht mangels eigener Untersuchungen.
Das das Umweltbundesamt aus dem Zusammenhang der unterschiedlichen Lebenserwartung zwischen Land- und Stadtbewohnern eine "Opferzahl" von 6000 jährlich durch NOx errechnet hatte, hält auch keiner wissenscaftlichen Betrachtung stand. Das haben sie zwar inzwischen eingeräumt aber die Zahl ist in der Welt und wird gerne genommen so wie die 40 mg/m³ Luft. Alles letztlich geschätzt, geraten, erfunden,...

Ich stelle mir gerne die Frage: wer hat etwas davon? wenn wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird.

Die Luft ist momentan so sauber wie seit meiner Geburt nicht und jetzt schadet sie mir?

Grüße, Ingolf

--
Nicht alles, was ein Kangoo kann, ist auch gut für ihn.
3x G2 1,5 dci, 1x G2 1,6; 2x G1 1,5 dci
Evolution: R4 F4 und F6, Rapid 1,2 alle Baujahre, Kangoo G1 und G2

Ein Blick zurück Ideologie als Lösung für was genau ?

R11, Sonntag, 03.02.2019, 07:18 (vor 165 Tagen) @ ingolf

Der Klimawandel hat sich bereits vor 30 Jahren angedeutet, es wäre genügend Zeit gewesen, rechtzeitig darauf zu reagieren, aber es gibt ja immer welche die sagen "es wird ja nicht so schlimm sein oder mögliche Gefahren überhaupt anzweifeln". Dem einzelnen kleinen Mann hilft das jedenfalls nicht, wir bezahlen bereits jetzt dafür, nur eben ohne das wir es so merken, weil die Kosten nicht so einfach zuzuordnen sind (Lawinenverbauung, Hochwasserschutz, Deichanlagen, Entwicklungshilfe ..., alles Steuergelder). Ideologie an der Stelle ist das Auto - wie die Waffen in den USA, und selbst wenn der Nachweis, das Feinstaub schädlich ist, nicht geführt wurde, dann fehlt in jedem Fall auch der Nachweis, dass er nicht schädlich ist.
Übrigens hat man Röntgengeräte in Schuhgeschäften in Deutschland noch jahrelang ohne Bedenken verwendet, als sie woanders schon längst aus gesundheitlichen Gründen verboten waren. Es war halt geschäftsfördern ...

Ideologie als Lösung für was genau ?

Lotti Karotti @, Sonntag, 03.02.2019, 10:31 (vor 165 Tagen) @ ingolf
bearbeitet von Lotti Karotti, Sonntag, 03.02.2019, 10:47

Moin

Eine mögliche Antwort auf die Schadstoffbelastung (und auch Lärmbelastung) hast du doch schon vor kurzen gelesen und gesehen: Die "Berliner Kissen"
Wenn da vorher in so einer Straße mal gemessen würde und nach Einbau von solchen Kissen, Schwellen oder ähnliches auch in ein Vergleichszeitraum Messungen stattfinden würden, so würde man eindeutig feststellen, dass man nur die Probleme verschoben hat. Man wollte Verkehrsverlangsamung und hat die gesamte Umweltbelastung in diesem Bereich erhöht. Genau denselben Effekt gibt es in den Innenstädten. Statt Verkehr umzulenken, den Verkehr flüssiger gestalten oder Maßnahmen ergreifen zur Verbesserung des ÖPNV setzt man lieber auf schwachsinnige Ideen wie eben diese "Berliner Kissen". Es ist doch eigentlich egal, welche Grenzwerte nun gelten. Fakt ist, dass jede Maßnahme zu noch mehr stehenden Verkehr zu mehr Belastungen führt. In Osnabrück jedenfalls schüttelt man gewaltig die Köpfe für so eine unvernünftige Verkehrspolitik. Vor allem, was dort im Vorfeld zu dem Stadtmittelpunkt Neumarkt so alles gelaufen ist. Da rauft man sich die Haare, wieviel Steuergelder da so verplempert werden (Schließung des Neumarkts mit Beschilderung, Öffnung des Neumarkts mit Linienmalerei, dann wieder Schließung mit Entfernung der Malerei usw.). Die Schließungen des Neumarkts wurden veranlasst wegen der hohen Schadstoffbelastungen dort (DUH)und auch teils wegen den Baustellen im Zuge des Tunnelrückbaus. Das hatte aber zur Folge, dass umliegende Verkehrswege dadurch extrem mehr (Luft-) Belastungen hatten. Es existiert kein zukünftiges Verkehrskonzept für die Stadt, alle planen und laufen planlos durch die Gegend und jede Idee wird ohne nachzudenken einfach umgesetzt. Folge: Steuergeldverschwendung in mehrstelligen Millionenbereich

Solche Beispiele gibt es sicherlich in vielen deutschen Großstädten und wir alle bezahlen die Unfähigkeit der Politik und auch der Wirtschaft (Autoindustrie).

Höhere Grenzwerte oder auch niedrigere lösen das Problem auf keinen Fall....sie verschieben es nur und es kostet wieder Geld!

Viele Grüße

Lothar

--
1.6 16V Bj.2007 KC1N mit BRC-Gasanlage

Feinstaub-Label

Kaju, Donnerstag, 07.02.2019, 22:42 (vor 161 Tagen) @ Lotti Karotti

Man könnte es auch wie von Frau Klöckner für die Landwirtschaft vorgeschlagen versuchen. Hier sollen ja drei "Tierwohl-Label" eingeführt werden. Bei Autos könnte dies wie folgt aussehen:

Stufe 1: Autofahrer verpflichtet sich freiwillig, die 300 Meter zum nächsten Briefkasten zu Fuß zu gehen.
Stufe 2: Wie 1, aber zusätzlich verpflichtet sich der Fahrer freiwillig nicht schneller als 130 km/h zu fahren.
Stufe 3: Wie 1 und 2, aber der Fahrer verpflichtet freiwillig, das Auto bei Feinstaubalarm in der Garage stehen zu lassen.

Und als Nachweis werden dann kostenlos Plaketten der Stufe 1-3 zum Aufkleben auf der Windschutzscheibe verteilt.

OK., war jetzt ironisch gemeint, aber so funktioniert doch Politik im wirklichen Leben.

Feinstaub-Label

Peter Franken @, Grimbergen, Belgium, Samstag, 09.02.2019, 23:18 (vor 159 Tagen) @ Kaju

Hallo Kaju!

Das kann ich gut nachvollziehen!

Meine erste Klassenfahrt ging nach unten ( ca. 1 Km ) und danach war nicht nur ich schwarz und wir mussten alle duschen.
Früher konnte man die Wäsche maximum 5 Minuten aufhängen sonst konnte man ( Entschuldigung - Frau ) gleich mal wieder von vorne anfangen.

Das Ruhrgebiet ist jetzt eine Art von grüner Oase, die durch Pumpen von der völligen Versenkung gerettet wird und soweit sehr sauber aber trotzdem Euro 4 Zone.

Schwerindustrie steht da kaum noch - alle Zechen sind geschlossen und Krupp-Husten gibt es nicht mehr.

Stattdessen werden alle Euro 3 bis 6 diesel noch Polen verkauft wo die Luft dan im Winter herweht - sinnloser geht es wohl nicht.

Die Menschen in Polen, der Tschechischen Republik usw. lachen sich schlapp über die bescherten Deutschen die ihre neuen Autos für einen Appel und ein Ei verkaufen nur um die richtige Plakette zu haben.

Ich fahre einmal im Jahr nach Deutschland und sehe da noch die unzähligen abgekratzten ehemaligen ASU-Plaketten auf den vorderen Nummernschildern - auch so eine unsinnige Erfindung die nichts gebracht hat.

Es kann doch nicht sein das man in der EU in jedem Land eine andere Suppe kocht.

Wenn man ein Neufahrzeug kauft bekommt man das mit freier Windschutzscheibe.

Danach pflastert man es zu mit etlichen Stickern von diversen Ländern.

Ich frage mich ernsthaft wer haftet wenn jemand wegen den Stickern einen Unfall baut.

Gruesse

--
Kangoo 1.5 dci Expression - EZ 19.03.2004 - 3004/156 -1451ccm - d 48kW/65PS - K9K 704 - (G1 Ph2 /b ) kein Klima / Faltdach
Rechtslenkerleuchte hinten rechts = zweite Nebelschlussleuchte - 55W Rückfahrscheinwerfer, aktive GPS- Aussenantenne - 230V inboard

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