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Renault lohnt wohl nicht...... (Plauderei)

Lotti Karotti @, Dienstag, 30.07.2019, 20:42 (vor 20 Tagen)

.....kein Wunder, weil zum Schluss eine Monteurstunde knapp unter 100 € lag (98,- inkl.)
https://www.hasepost.de/walkenhorst-gruppe-trennt-sich-von-renault-und-dacia-in-osnabru...
Soll der Henry mal weiter BMW verkaufen....solche Hochnasen :-(

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Renault lohnt wohl nicht......

Mc Stender @, Hamburg, Mittwoch, 31.07.2019, 00:42 (vor 20 Tagen) @ Lotti Karotti

Soll der Henry mal weiter BMW verkaufen....solche Hochnasen :-(

Hallo,
na ja....
Es ist üblich, das Autohäuser kontingente bekommen. Natürlich zum Vorzugspreis.
Und dafür müssen Vorstellungen der Automarke, wie Präsentation, Angebote, oder Verkaufsflächen beigebracht werden.

Das ist häufig jenseits des Machbaren. Man kann nicht einfach mal ein Haus in der Größe verdoppeln.

Und ein "Autohaus" wegen einem Hersteller (und den Forderungen) mal eben schnell zu verlagern .....

Nicht immer ist es das Autohaus. Häufig genug seltsame (freundlich ausgedrückt) Forderungen / Vorstellungen der Automarken, die einen Wechsel nahelegen.

Gruß
Mc Stender

Renault lohnt wohl nicht......

Lotti Karotti @, Mittwoch, 31.07.2019, 06:45 (vor 19 Tagen) @ Mc Stender

Moin

Soll der Henry mal weiter BMW verkaufen....solche Hochnasen :-(

Es ist üblich, das Autohäuser kontingente bekommen. Natürlich zum Vorzugspreis.
Und dafür müssen Vorstellungen der Automarke, wie Präsentation, Angebote, oder Verkaufsflächen beigebracht werden.

Das ist häufig jenseits des Machbaren. Man kann nicht einfach mal ein Haus in der Größe verdoppeln.

Und ein "Autohaus" wegen einem Hersteller (und den Forderungen) mal eben schnell zu verlagern .....

Nicht immer ist es das Autohaus. Häufig genug seltsame (freundlich ausgedrückt) Forderungen / Vorstellungen der Automarken, die einen Wechsel nahelegen.

Deine Darstellung wird auch von Walkenhorst vertreten. Nur ist dieses nicht korrekt. Für die Marke BMW hätte er alles getan, sogar noch ein Autohaus gebaut. Seit dem Tod von Harro Walkenhorst (Vater von Henry) ist der Typ nur auf Kohle aus und sogar im Rennsport ist Henry tätig. Da passen einfach die "billigen" Marken nicht zu ihm. Zudem wurde Renault und Dacia nur halbherzig behandelt. Das Autohaus Hasepark wurde damals speziell für Hyundai, Renault und Dacia gebaut. Hyundai nahm schon immer 3/4 der Verkaufsfläche im Hasepark ein. Eigentlich sollte damals auch Nissan mit rein. Nissan wurde aber ein Jahr nach dem Tod von Vater Harro abgestoßen.
Und nun Renault/Dacia.....es geht hier nur um Geld und nichts anderes. Der Typ kann den Hals nicht voll genug kriegen.

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Renault lohnt wohl nicht......

Superaxel @, Das Herz Westfalens, Mittwoch, 31.07.2019, 15:33 (vor 19 Tagen) @ Lotti Karotti

Tja, der Mann ist Kaufmann. Ich würde mich auch immer auf die Marken konzentrieren, mit denen ich den höchsten Deckungsbeitrag erwirtschafte.

Eine Marke aus Nostalgie im Stall zu halten muss man sich leisten können. Hier in Dortmund hat nach vielen vielen Jahren ein sehr großes Renault Autohaus die Türen geschlossen und erst nach 2 Jahren Pause hat ein anderer Betreiber den Standort für Renault neu übernommen.

Offenbar kümmert sich Renault nicht so um seine Händler, dass diese sich an die Marke gebunden fühlen. Und nach der Hochzeit von Renault Anfang der 2000er Jahren in Deutschland scheint das Markenimage als ehemals sichere Marke mit tollen NCAP Crahstest Werten inzwischen verwässert. Für WAS steht Renault heute in Dland?

Axel

Renault lohnt wohl nicht......

Lotti Karotti @, Mittwoch, 31.07.2019, 17:27 (vor 19 Tagen) @ Superaxel

Hallo Axel

Als Haupthändler Renault, also nicht nur "Einfach-Händler", und Konzession für Elektrofahrzeuge inkl. deren Reparaturen und Wartungen, muss man damit rechnen, dass gewisse Erwartungen seitens des Herstellers kommen und erfüllt werden müssen. Immerhin hat dieser Händler 1100 Renault und Dacia-Fahrzeuge verkauft und viele davon in der Elektroversion. Wieso lässt man genau diese Kunden nun im Regen stehen und schickt diese Kunden etliche Kilometer weiter in die nächste Stadt?....ja klar doch, sie bringen kaum Kohle in die Kasse und bei den anderen Marken BMW, Mini und Hyundai sitzen zahlungskräftigere Kunden am Verhandlungstisch. Sicherlich ist da kaufmännisches Denken im Hintergrund, aber letztendlich sind da nur die Dollarzeichen in den Augen und dem ist der Kunde, der auf französische und französisch getrimmte Autos steht, herzlich egal. Und die Kundenfreundlichkeit hatte dem Autohaus mal eine Auszeichnung von Renault beschert.....jetzt aber alles zum Teufel gejagt von jemanden, der sowieso schon im Geld schwimmt und nur noch mehr haben will. Da fehlt die Bodenständigkeit und die Nähe zum Kunden. Die Renault- und Daciakunden, die Wartungsverträge haben, sind noch nicht einmal persönlich benachrichtigt worden und erfahren alles aus der Presse.

Wie du dich sicherlich erinnern kannst, hatte mein Sohn dort mal Kfz-Mechatroniker gelernt. Sein ehemaliger Meister (Renault) fand die Aktion im Vorfeld überhaupt nicht witzig. Er machte auch die Urlaubsplanung wegen den vielen Wartungsverträgen Elektrofahrzeuge. Plötzlich steht er da und muss statt Urlaubsplanung seine Zukunftsplanung machen. Man hatte ihn angeboten, zum Nachfolger in dessen Standort zu wechseln. Wie soll das funktionieren, wenn man sich häuslich mit 4 kleinen Kindern fest an Osnabrück gebunden hat? Nun stand er, genau wie die Kunden, ganz überrascht vor diesem Problem. Er kündigte und hat nun woanders einen neuen Job....richtig so!

Ne, Kaufmann hin und Kaufmann her, Vater Harro Walkenhorst dreht sich grad im Grab und würde am liebsten den Sohne die Leviten lesen. Das hätte es bei ihm nicht gegeben.

Viele Grüße

Lothar

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Wir leben in einem kapitalistischem System

Martin Gensch @, Hannover, Mittwoch, 31.07.2019, 17:31 (vor 19 Tagen) @ Lotti Karotti

also alles ganz normal.

Gruß

Martin

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Kangoo (G1Ph2) Campus 1.2 16V 55kW, EZ 1/2010, 3333 ACV 1149 cm³ KC1D

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Renault lohnt wohl nicht für diese Zielgruppe

Dr.Izzy, Donnerstag, 01.08.2019, 10:47 (vor 18 Tagen) @ Lotti Karotti

Ich rege mich zwar auch gerne über das schlechte Servicenetz (Qualitativ) von Renault auf, aber einem Autohausbetreiber dafür zu kritisieren, dass er sich an die Zahlungskräftigere Kundschaft wanzt... naja. Sein Geld, sein Geschäft.
Wenn es genug Renault Kunden gibt, findet sich jemand der das Geschäft in der Region übernimmt.


Die Zielgruppe dieses Forums (Hauptsächlich G1 Kangoos) ist bei einem Händler doch sowieso unwichtig. Der Händler bietet nichts an, was andere Werkstätten nicht auch können und als Nutzer eines 15-20 Jahre alten Beuteltiers ist man für den Händler auch uninteressant.

Persönliche These:
Wer den G1 Kangoo mag und mit dem G2 Kangoo seine Kopfschmerzen hat, der wird mit dem G3 Kangoo (wenn er denn mal kommt) völlig unzufrieden sein. G1-Freunde werden sich eher mit dem Dacia Dokker auseinandersetzen als sich den nächst größeren, fragileren und teureren Kangoo anzulachen.

--
2013-2019 "Rostinante", Essenciel Ausstattung, 64kW G2Ph1
Verkauft und Exportiert.
-Inaktiv bis zum nächsten Kangoo

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Renault lohnt wohl nicht für diese Zielgruppe

Superaxel @, Das Herz Westfalens, Donnerstag, 01.08.2019, 11:21 (vor 18 Tagen) @ Dr.Izzy

Und alle hier jammern stets über die zu hohen Ersatzteil- und Servicepreise beim Vertragshändler und gehen letztlich, weil das Paket einfach besser ist, zur freien Werkstatt und kaufen Ersatzteile auf dem freien Markt.

Verursacht wird das ganze durch beide Parteien: Hersteller UND Händler. Aber wenn ich merke, dass das Image meiner Marke nicht mehr ideal für mich ist, wechsle ich die Marke eben. Schuld trägt dabei in meinen Augen die Marke und nicht in erster Linie der Handel.

Im PKW Handel haben wir uns über die Jahrzehnte an Mono-Marken Händler gewöhnt, die aber als Einzelkaufleute das wirtschaftliche Risiko tragen und NICHT in erster Linie die Marke.

In anderen Branchen ist es durchaus üblich die Marken zu wechseln, wenn der Rahmen nicht mehr stimmt. Nur sehen wir das nicht so, weil diese Händler meist eine Mehrzahl anderer Marken führen und nur ein kleiner Teil des Programmes wegfällt.

Generationswechsel ist aber ein generelles Problem im Handwerk: auch die KFZ Werkstatt, die meine Mutter 30 Jahre lang besuchte mussten wir wechseln. Der Vater baute den Betrieb von der Pieke an auf, vor gut 10 Jahren hat dann der Sohn das Geschäft übernommen. Der lebt vom Ruf des Vaters und gibt alles diesen guten Ruf herunterzuwirtschaften. MICH hat er mit meinem E7J damals fast getötet.

Da werden dann die Kunden mit den Füßen abstimmen...

Axel

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Renault lohnt wohl nicht für diese Zielgruppe

Superaxel @, Das Herz Westfalens, Donnerstag, 01.08.2019, 11:21 (vor 18 Tagen) @ Superaxel

Ah! Und WENN (oder falls) Renault eine interessante Marke in der Region ist, wird sich evtl. ein neuer Partner finden.

Axel

Renault lohnt wohl nicht für diese Zielgruppe

Lotti Karotti @, Donnerstag, 01.08.2019, 14:31 (vor 18 Tagen) @ Superaxel

Ah! Und WENN (oder falls) Renault eine interessante Marke in der Region ist, wird sich evtl. ein neuer Partner finden.

Neuer Partner von Renault schon, aber wohl nicht in Osnabrück. Das dort verbliebene Autohaus wird weiterhin nur von Walkenhorst genutzt. Der zweite, kleinere Renault-Händler in Osnabrück (Auto Engel) hat keinerlei Erweiterungsmöglichkeiten mehr. Wenn Auto Engel das Zepter in die Hand nehmen will, muss sich der Betrieb wohl eine neue Bleibe suchen.
Somit sind die Kunden gezwungen, weitere Anreisen in Kauf zu nehmen. Da wird sich so mancher Kunde sehr stark überlegen, ob er weiterhin Renault/Dacia fahren möchte....besonders im Elektrofahrzeugbereich. Ist ja nicht nur der Kangoo betroffen, sondern auch der Zoe und der Twizy. Ist bestimmt auch für Renault keine tolle Wurst....gerade jetzt, wo eventuell der Elektroantrieb wieder Schwung auf dem Markt bekommt. Was an so einer Geschäftsbereichsaufgabe so alles dran hängt, ist nicht so ganz ohne.

Viele Grüße

Lothar

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Renault lohnt wohl nicht für diese Zielgruppe

JAU ⌂ @, 74632, Donnerstag, 01.08.2019, 11:22 (vor 18 Tagen) @ Dr.Izzy

Persönliche These:
[...] G1-Freunde werden sich eher mit dem Dacia Dokker auseinandersetzen als sich den nächst größeren, fragileren und teureren Kangoo anzulachen.

Anekdoten sind keine Daten, aber:

  • Mein Senior hatte einen G1 und sprach gerne gut über das Auto. Er fährt jetzt einen Dokker.
  • Bekannter hat seinen G1 4x4 mit vielen km abgestoßen und durch einen Duster ersetzt.


mfg JAU

--
No Shift - No Service

4x4 1,6l G1/Ph1 2002

Renault lohnt wohl nicht......

Horst @, Donnerstag, 01.08.2019, 19:33 (vor 18 Tagen) @ Lotti Karotti

Hallo Lotti,
Stell Dir vor die Hersteller kämen mit allen Forderungen durch, dann würden die Forderungen an die Autohäuser immer krasser. Das ganze ist ein Wettbewerb der Hersteller, möglicherweise hat der neue auch erst mal andere Konditionen von Renault bekommen und in ein paar Jahren geht das Spiel von vorne los.
Viele Jahre ging die Tendenz ja in die Richtung ganz viele Marken zu vertreten, aktuell scheint sich das eher wieder zu etwas weniger Marken zu bewegen.
Die Welt ändert sich halt laufend, und man sollte Unternehmerische Entscheidungen auch immer von der anderen Seite betrachten, denn wenn ein Unternehmen erst mal an der Wand steht sind so Befreiungsschläge oft nicht mehr möglich und dann stehen viel mehr der Angestellten auf der Straße.
Und das ist im Bereich Autohaus nun mal keine Seltenheit.
Jede Generation muss an der Stelle die Entscheidungen aus der aktuellen Sicht Fällen, möglicherweise hätte der Vater in der Situation ja ganz genau so entschieden, dass kann nunmal keiner mehr nachprüfen.

Renault lohnt wohl nicht... oder Renault hat kein Interesse

R11, Donnerstag, 01.08.2019, 18:39 (vor 18 Tagen) @ Lotti Karotti

In meiner Region haben viele Renaulthändler dicht gemacht. Die Hersteller fordern größere Showrooms und mehr Absatz und das ist offensichtlich nur durch eine Konzentration machbar. Ob ein Hersteller mit eher geringen Absatzzahlen wirklich mehr Autos verkauft, nur weil der Rabatt für den Großhändler mit der Verkaufszahl zunimmt, ich weiß es nicht. Warum soll ich einen Renault kaufen, wenn die nächste Werkstatt früher vor der Haustür lag und zwei weitere keine 15km entfernt waren und ich demnächst mindestens 50km fahren muss. Geschickter wäre es gewesen, man hätte auch den kleinen Händlern auf dem Land gute Rabatte eingeräumt. Es gibt immer Kunden die keinen Einheitsbrei wollen.

Umgekehrt:Der VW-Händler in der Gegend bedient heute vier Landkreise, er kann sich aber auch Werkstätten vor Ort leisten. Ergebnis: VW verkauft noch mehr Autos und Renault wird wieder einen langjährigen Kunden verlieren. Und wenn es wirklich wieder einer werden sollte, dann aus dem Internet und doch die freie Werkstatt. So geht Marken- und Kundenbindung.

Gruß
Hans

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Erfahrungsbericht...

Superaxel @, Das Herz Westfalens, Freitag, 02.08.2019, 01:18 (vor 18 Tagen) @ Lotti Karotti

Da ich immer noch Probleme mit meinem Wagen habe, bin ich heute zum neuen Renault-Partner in Dortmund gefahren. Das Haus stand wie geschrieben ein gutes Jahr leer und wird nun von einem neuen Betreiber unterhalten.

Riesiger Showroom, keiner kümmert sich um Dich.

Am Servicetresen junge Mädels, die ich als Azubis einschätze, bis auf die Verkäufer auf der Fläche und den Serviceannahmekollegen eigentlich alles "Praktikanten". Adrett im weißen Blüschen.

Ich habe mich am Servicetresen gemeldet, da mich ja niemand ansprach. Der Werkstattmitarbeiter sei gleich für mich da. Ich habe geschlagene 50 Minuten gewartet, niemand hat sich gekümmert, kein Kaffee oder Wasser angeboten, kein Hinweis oder eine Entschuldigung für die lange Wartezeit.

Letztlich, nachdem ich nach 40 Minuten nörgelte, wurde mir ein Mechaniker geschickt "Ja nee, jetzt machen wir auch grad Feierabend..." "Dufte, ich warte auch erst 45 Minuten, DA hätte es wohl noch geklappt..."

Wollte die bitten, den Fehlerspeicher auszulesen. "Termine erst wieder am 12.8.!"

Für die Information mehr als 50 Minuten...

Wenn DAS die Richtung von Renault und ihren Partnern ist, dann gute Nacht. Ich werde letztlich das "kleinere" Übel wählen und zum verbleibenden Händler gehen, auch wenn der mir ebenfalls unsympathisch ist.

Axel

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Zeitenwende

ingolf @, B, Freitag, 02.08.2019, 07:58 (vor 17 Tagen) @ Superaxel

Hallo,
willkommen in der neuen Welt des Handwerks fällt mir dazu ein.
Die Zeiten, wo der Handwerker um den Kunden warb sind ersteinmal vorbei. Normalerweise würde ich sagen: "kommt alles wieder anders, geht mal so und mal so" aber im Moment sehe ich das als langfristige Entwicklung.
Es fehlen nicht nur Handwerker, sie werden auch kontinuierlich weniger weil es viel zu wenig Nachwuchs gibt. Bis durch eine Erhöhung der Stundenlöhne die Attraktivität gegenüber anderen Berufen wieder ausgeglichen ist, werden ettliche Jahre vergehen. 12 Jahre Lohnerhöhungspause lassen sich so schnell nicht aufholen.
Hier auf meinem Tisch liegen Aufträge für 1/3 Belegschaft mehr als da ist.
Es gehen in absehbarer Zeit 2/10 tel der Kollegen in Rente und wenn es gut läuft, kommt 1/Zehntel dazu wobei täglich der Verlust von Mitarbeitern droht durch Abwerbung. Da steht einer beim Großhandel vor der Tür, der die Handwerker dort anspricht. Headhunter im Handwerk, wer hätte das gedacht.
Es fällt dem Kunden schwer umzudenken und ich nehme mich davon nicht aus aber Beziehungen aller Art werden wieder wichtiger denn wer die 4menWagen repariert (dazu habe ich schon seit Jahren keine Zeit mehr), dem baue ich auch ein neues Bad wenn er danach fragt. Und er fragt mich weil er woanders ein halbes Jahr darauf warten muss.
Was bietet man als Webdesigner seinem Autoschlosser damit er sich die Möhre mal ansieht?
Grüße, Ingolf

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Nicht alles, was ein Kangoo kann, ist auch gut für ihn.
3x G2 1,5 dci, 1x G2 1,6; 2x G1 1,5 dci
Evolution: R4 F4 und F6, Rapid 1,2 alle Baujahre, Kangoo G1 und G2

Erfahrungsbericht...

Lotti Karotti @, Freitag, 02.08.2019, 08:03 (vor 17 Tagen) @ Superaxel

Moin Axel

Fast die gleichen Erfahrungen hatte ich auch mal gemacht, allerdings beim großen Toyota-Händler in Osnabrück. Eigentlich wollte ich nur den Preis des gebrauchten, roten Renault Clio 4 wissen, der auf dem riesigen Gebrauchtwagenhof stand. Nach dreimaligen Nachfragen bei drei herumlaufenden Verkäufern und einer Wartezeit von 40 Minuten bin ich dort wieder weg. Es schien niemand Interesse zu haben, eventuell einen Gerbrauchtwagen vom Hof zu verkaufen. Dabei bekommen die Verkäufer für jeden verkauften Wagen eine Provision. Also sieht das für mich so aus, als wenn das Festgehalt denen reicht und die nicht auf die Provisionen aus sind. Also gibt es das Phänomen nicht nur bei Renault.
Noch ein Erfahrungsbericht meines Sohnes zu der Zeit, als er im Autohaus Hasepark gelernt hatte. Er musste mal als Azubi ein Satz neue Reifen zum BMW-Autohaus Walkenhorst nach OS-Sutthausen bringen....wurden wohl versehentlich zum Hasepark geliefert. Da musste er auch warten, bis man ihm die Reifen abnahm. In dieser Wartezeit sah er einen Mann in sportlichen Look im Showroom umhergehen. Er schaute sich die BMW´s an. Dann sah er meinen Sohn und fragte ihn, ob es dort normal sei, dass kein Verkäufer zu ihm hinkäme...die sitzen an deren Schreibtischen und trinken Kaffee. Mein Sohn sagte "Ne, eigentlich nicht, aber er gehöre nicht zu dieser Werkstatt, sondern zum Hasepark." Da griff der Kunde zu seinem Handy und rief wohl den Seniorchef an, denn mein Sohn sagte, es dauerte keine 10 Minuten, bis der Seniorchef lautstark im Showroom zu hören war und die Verkäufer wild gestikulierend herumliefen. Mein Sohn fand das witzig, denn die gleichen Erfahrungen hatten die Verkäufer im Hasepark auch schon hinter sich gehabt. So war der Seniorchef Harro.
Von daher ist der verstorbene Harro Walkenhorst ganz anders gewesen, als sein Sohn Harry. Harro ware die Kunden immer wichtig....egal, ob sie BMW, Hyundai oder Renault gefahren sind.
Und nun werden Kunden mit Füßen getreten. Hat nichts mit den Forderungen seitens Renault zu tun. Harry Walkenhorst wusste von Anfang an, was Renault von ihm forderte. Und 1100 verkaufte Renault- und Dacia-Fahrzeuge sind eine ganze Menge für einen einzigen Händler, der sich zudem Haupthändler nennen durfte.
Hab gestern Abend noch mit mein Sohn über das Thema gesprochen. Mein Sohn denkt, diesmal hat sich Walkenhorst wohl verzockt, denn das wirkt sich mit Sicherheit auch auf andere Geschäftsbereiche aus. Er denkt, dass es wohl von BMW und Hyundai jetzt Nachforderungen gibt und Walkenhorst gezwungen wird, noch mehr Fahrzeuge von diesen Herstellern zu verkaufen. Ob das im Umkreis einer nicht ganz so zahlungskräftigen Großstadt gelingt?.....mein Sohn und mir ist das egal. Ist nur sehr ärgerlich für die Renault- und Daciakunden.

Viele Grüße

Lothar

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Dumm gelaufen.

Mc Stender @, Hamburg, Freitag, 02.08.2019, 10:03 (vor 17 Tagen) @ Lotti Karotti

Hallo,
na ja. Vor vielen Jahren, viel jemand im Vorstand der Marke mit dem Stern auf, das, hier in Hamburg, seltsamerweise viele Auto´s gen Afrika verkauft wurden und nur sehr wenige in Deutschland blieben.

Nun ja. Der Vorstands-Chef zog sich ein kariertes Hemd an, eine (kann man Teuer so kaufen) ausgeleierte Jeans an, steckte sich reichlich Bargeld ein und wollte sich ein Auto kaufen.

Ja, nein, alle schon Verkauft. Alle ? Jup, alle 250, die da standen.
Nachdem Er sich einen Verkäufer suchen muste. Kaffee, Service, Beratung .... Nope.

Als Ergebnis ?
Montag war Er wieder da. Diesmal im Anzug und Begleitung.
Begleitung ?
Richtig. Personaler und fristlose Kundigungen in der Tasche.

Einmal Verkaufspersonal "Neu". Incl. Putzfrau.

Und, oh Wunder. Es gibt wieder Auto´s im Autohaus zu kaufen.

Gruß
Mc Stender

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