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TÜV-Problem wegen Anlasser bei einem Diesel-Kangoo? (TTT-Technik, Tipps und Tricks)

Adalbert Hanßen, (vor 30 Tagen)

Bei meinem Grand Kangoo VF1KWOHH6 (G2, EZ 10/2012, 1461 cm³, 80 kW, Diesel) ist der TÜV fällig.
Weil der Zahnriemen das Höchstalter überschritten hat, habe ich ihn samt Spannrolle und Wasserpumpe vor der HU bei ca 101000 km wechseln lassen.

Die Werksatatt hat bei uns zurückgerufen, als ich nicht zuhause war. Sie sagten meiner Frau: Zahnriemen und Kühlwasserpumpe wären gewechselt, aber das Auto hätte die HU nicht bestanden. Mit dem Anlasser wäre was nicht ok. Die Reparatur würde ca 300€ kosten.

Ich kann mir kaum vorstellen, was der TÜV an eimem Anlasser bemängelt - außer wenn der Motor gar nicht angeht oder wenn er mangelhaft befestigt ist und abzufallen droht. Weil meine Frau den Werkstattanruf entgegengenommen hat, weiß ich noch nichts Näheres.

Der Motor sprang in letzter Zeit gut an. Bei großer Kälte mußte ich den Motor schon mal 15 Sekunden orgeln lassen, bevor er ansprang. Winter haben wir jetzt aber nicht! Beim Starten geben ich grundsätzlich kein Gas, das soll man bei einem Dieselmotor auch nicht machen.

Bevor ich die Werksatatt morgen anrufe, wüßte ich gerne:

* was für TÜV-Mängelkriterien gibt es bei einem Anlasser?
* Hat der Anlasser im Diesel Kangoo2 einen Freilauf? (als Sicherung gegen Leute, die beim Anlassen Gas geben? Wenn dieser Freilauf kaputt ist, müßte man das hören, aber nur, wenn man bei gedrehtem Schlüssel Gas gibt. Das mach ich nicht. Macht der TÜV solche Tests?)

Ich bin gespannt, was Euch einfällt!
Und noch mehr bin ich gespannt, was da wirklich los ist.

TÜV-Problem wegen Anlasser bei einem Diesel-Kangoo?

Mc Stender, Hamburg, (vor 30 Tagen) @ Adalbert Hanßen

Und noch mehr bin ich gespannt, was da wirklich los ist.

Hallo,
Umsatz für die Kasse der Werkstatt.

Ansonsten täte ich erst die Batterie verdächtigen. Bzw. die Schrauben vom Kabel an den Anlasser prüfen.

Gruß
Mc Stender

--
G1Ph2 1,2Lt./16V 75PS = D4F 730 aus 2007 KC1D sollte sein.

TÜV-Problem wegen Anlasser bei einem Diesel-Kangoo?

biggi, (vor 29 Tagen) @ Adalbert Hanßen

Einfach mal in den Mängelbericht (das steht ja drin was warum weshalb wieso..) schauen, was denn bei der HU bemängelt wurde. Oder selber mit Deiner Werkstatt telefonieren. Dann hast Du Gewissheit, und bist nicht auf Hörensagen und stille Post angewiesen.

TÜV-Problem wegen Anlasser bei einem Diesel-Kangoo?

Adalbert Hanßen, (vor 29 Tagen) @ biggi
bearbeitet von Adalbert Hanßen,

Eben habe ich mit der Werkstatt gesprochen: Danach soll der Schließzylinder gebrochen sein, das hätte der TÜV bemängelt. Das sei sogar ein schwerer Mangel.

Im Mängelbericht steht:

"7.3b VM Lenkrad rastet mit Zündschlüssel ein (auf Stellung 0)."

Das ist mir noch nicht aufgefallen. Normalerweise muß ich nach Ziehen des Schlüssels noch ein bißchen am Lenkrad drehen, bis es "klack" macht und die Lenkradsperre greift.

Die Reparatur soll 370€ kosten plus ggf noch mehr, wenn auch noch die Schlüssel ausgetauscht werden müssen.

Ist das realistisch?

TÜV-Problem wegen Anlasser bei einem Diesel-Kangoo?

tidi, (vor 29 Tagen) @ Adalbert Hanßen

Hallo Adalbert,

das Problem besteht wenn ich mich richtig erinnere darin, dass beim Zündschloss des G2 das Lenkradschloss nicht erst beim Abziehen des Schlüssels einrastet und dann das Lenkrad trotz steckendem Schlüssels blockiert.

Ist laut meiner Werkstatt sogar mal bei einem Clio im Pflegedienst bei laufendem Motor passiert und dann ist nichts mehr mit Lenken, d.h. sicherheits- und somit TÜV relevant.

Wenn Du den Bolzen des Lenkradschlosses abflext, fällst Du auch durch den TÜV, d.h. auch das ist keine Option.

Eine klassische Fehlkonstruktion.

Freundlicher Gruß

Tim

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TÜV-Problem wegen Anlasser bei einem Diesel-Kangoo?

Kangoo-Center -TML, 06618 Leislau, (vor 29 Tagen) @ tidi

Ich hatte mir das gestern schon gedacht das hier doch nur das Lenkradschloß gemeint sein kann und der Anlasser wieder mal nur " stille Post " war .
Mann kann ein billiges Schloß bei Ebay vom gelben Mann kaufen , hat dann aber nicht den original Schlüsselbart .
Oder man repariert das originale Zündschloß einfach . Materialkosten ca. 50 Cent . ;-)
Zündschloß ausbauen , mit Schlüssel zu mir schicken , Reparatur , und wieder funktionstüchtig zurück . Natürlich nur wenn es auch noch reparabel ist , was bisher aber ansich immer möglich war .

Ein zum Schlüssel passendes Schloß muß in Frankreich halt erst geklöppelt werden . Das macht der Chinamann bei Aliexpress nach Bild vom Barth wohl auch . ( ohne Gewähr ! )
Oder einen kompletten Schloßsatz bei Ebay kaufen .

--
Wer Rechtschreibfehler findet darf die gerne behalten !!! Insbesondere " abgesetzte " Punkte . .
Meine Beiträge können durchaus mit Ironie bestückt sein, also nicht alles auf die Goldwaage legen .

Es ist ein Zündschloßdefekt: Lenkradsperre

Adalbert Hanßen, (vor 26 Tagen) @ Kangoo-Center -TML

Ich habe die Lenksäulenverkleidung unterhalb des Lenkrads ausgebaut (zwei T25-Schrauben, das untere Ende ist nahe dem Lenksäulen-Verstellhebel mit einer Nase in ein Paßstück geklemmt. Man muß kräftig am unteren Teil ziehen, nachdem man das untere und das obere Verkleidungsteil auseinander bekommen hat.

[image]

[image]

Das Fehlersyndrom "Lenkradsperre kann in Stellung Null einrasten, während der Schlüssel steckt" wurde im Forum schon mal diskutiert, z.B. bei #330058.

Bei #326643 beschreibt jemand einen Schloßtausch und dabei kommt auch die Abreißschraube vor, die das Schloß an der Lenksäule festhält.

Ich konnte diese Abreißschraube bei mir auch lokalisieren:

[image]

[image]

Die Abreißschraube liegt in einer Vertiefung mit ca 16 mm Durchmesser. Sie selbst hat etwa 11 mm Durchmesser. Eine M7-Mutter (kommt nicht oft vor, gibt es aber, die hat Schlüsselweite 11) würde da drüber passen und sich an dem Hubbel in der Mitte zentrieren. Ich denke darüber nach, eine präparierte Mutter mit 2-Komponentenkleber auf die zuvor sorgfältig entfettete Abreißmutter zu kleben. Der Rand der Abreißmutter fällt aber etwas ab: Vielleicht müßte man die Mutter zentrisch mit einem 10,5mm-Bohrer ein bißchen ansenken. - Wäre eine mit Zweikomponentenkleber aufgeklebte Mutter eine Option, die Abreißschraube hinauszubekommen?

Für einen 11-er Gabelschlüssel ist da Platz. Für Linksausdreher müßte man vorbohren - und da stehen einem Teile des Tachogehäuses im Weg. Um sich da Arbeitsplatz zu verschaffen, müßte man den Tacho wahrscheinlich ausbauen: Wie geht das? Und was muß man dafür sonst noch ausbauen?

Und wenn man die Abreißschraube los hat: Wie bekommt man dann denn das Zündschloß hinaus? Muß der Schlüssel in einer bestimmten Stellung stehen? In dem anderen Thread war noch von einem Sicherungspin die Rede: Wo sitzt der genau? Was muß man damit beim Schloß-Aus- oder -Einbau machen? Ein paar Details habe ich in den anderen Threads noch nicht verstanden.

Wenn ich ein neues Schloß kaufe, dann hat der zugehörige Schlüssel einen anderen Bart als das Türschloß! Kauft man immer ein Paar Türschloß+Zündschloß? Oder kann man den vorderen Teil des Zündschlosses auf ein Nur-Austausch-Zündschloß umpflanzen?

In dem im anderen Thread verlinkten Film zeigt einer, welches Teil verschleißt und dann das Stellung "0"-Syndrom auslöst: Das scheint ziemlich vorne im Schließzylinder-Teil zu liegen. Kann man dann den Schloß-Teil noch umpflanzen, wenn das Verschleißteil ausgerechent da sitzt? Dazu hätte ich gerne ein paar Erklärungen von Kangoonauten, die schon mal erfolgfreich das Zündschloß (und ggf auch noch das Türschloß) gewechselt haben.

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Es ist ein Zündschloßdefekt: Lenkradsperre

ingolf, B, (vor 26 Tagen) @ Adalbert Hanßen

Ein Schlag mit dem Meißel auf den Rand der Schraube in Drehrichtung also gegen die Uhr reichte schon mehrmals. Auch eine kleine Rohrzange vom Typ zirpende Grille war schon erfolgreich.
Grüße Ingolf

--
Nicht alles, was ein Kangoo kann, ist auch gut für ihn.
3x G2 1,5 dci, 1x G2 1,6; 2x G1 1,5 dci
Evolution: R4 F4 und F6, Rapid 1,2 alle Baujahre, Kangoo G1 und G2

Es ist ein Zündschloßdefekt: Lenkradsperre

Adalbert Hanßen, (vor 26 Tagen) @ ingolf

Was ist eine Rohrzange "kleine Rohrzange vom Typ zirpende Grille"?

Ist der Kopf einer Abreißschraube nicht gehärtet? Hinterläßt man da mit einem Meißel den kleinsten Abdruck, an dem sich der festkrallen kann? Zuerst habe ich auch erwogen, mit einem Durchtreiber da schräg tangential anzusetzen, habe es aber nicht getan, weil das Ding wahrscheinlich irgendwie gehärtet ist. Dann vermurxe ich da ringsum nur alles.

Es ist ein Zündschloßdefekt: Lenkradsperre

Horst, (vor 26 Tagen) @ Adalbert Hanßen

Was ist eine Rohrzange "kleine Rohrzange vom Typ zirpende Grille"?

Ist der Kopf einer Abreißschraube nicht gehärtet? Hinterläßt man da mit einem Meißel den kleinsten Abdruck, an dem sich der festkrallen kann? Zuerst habe ich auch erwogen, mit einem Durchtreiber da schräg tangential anzusetzen, habe es aber nicht getan, weil das Ding wahrscheinlich irgendwie gehärtet ist. Dann vermurxe ich da ringsum nur alles.

Schlitz reinflexen und Flachklingenbit in die Knarre rein.

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Es ist ein Zündschloßdefekt: Lenkradsperre

Kangoo-Center -TML, 06618 Leislau, (vor 26 Tagen) @ Horst

Mann kann auch erst noch eine Docktorarbeit drüber schreiben wie Mann so was raus bekommt ! Es einfach zu probieren wäre ja zu einfach ..... Mann Mann Mann was hier so manchmal unsinnig verkompliziert wird !

--
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Es ist ein Zündschloßdefekt: Lenkradsperre

ingolf, B, (vor 25 Tagen) @ Kangoo-Center -TML

Die Schraube ist weich. Da ist nichts gehärtet. Es ging doch nur darum eine Vorschrift zu erfüllen zu minimalen Kosten. Die Sicherung deines Autos steht bei keinem Hersteller im Fokus denn ein geklautes Auto ist ein neues Auto.

Grüße Ingolf
der sich gerade damit beschäftigt den Verlust von Werkzeugen zu begrenzen, die regelmäßig unter Zerstörung der Türen!!! aus den Kastenwagen geklaut werden.

--
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Es ist ein Zündschloßdefekt: Lenkradsperre

Kangoo-Center -TML, 06618 Leislau, (vor 25 Tagen) @ ingolf

Da kann ich dir eventuell helfen , aufbrechen tuns trotzdem , finden aber nix . ;-)

https://www.youtube.com/shorts/le88I4pzENc

--
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Es ist ein Zündschloßdefekt: Lenkradsperre

Adalbert Hanßen, (vor 25 Tagen) @ ingolf

Daß die Schraube weich ist, hätte ich nicht gedacht. Auf den Gedanken, daß ein geklautes Auto für den Hersteller "gut" ist, muß man auch erst einmal kommen...

Wenn ich das Schloß nun raus habe: Muß ich dann ein Paar bestehend aus Zündschloß + Fahrertürschloß kaufen? Und wie wechsle ich dann das Fahrertütschloß aus? Ich habe gesehen, daß in der Fahrertüre eine 5-ct-Stück-große schwarze Plastikkappe ist. Hinter der ist eine Schraube. Befestigt die das Türschloß? Wie weit muß man die ausbauen? Und wieviel von der Türinnenverkleidung - oder kann die dran bleiben?

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TOP TIPP

PKGeorge, (vor 25 Tagen) @ Adalbert Hanßen

Wenn ich das Schloß nun raus habe: Muß ich dann ein Paar bestehend aus Zündschloß + Fahrertürschloß kaufen?

Sag mal hast du den Top Tipp vom Michael nicht gelesen oder nicht
beachtet oder sogar Ignoriert?*devil*

Zitat:
Oder man repariert das originale Zündschloß einfach . Materialkosten ca. 50 Cent . ;-)
Zündschloß ausbauen , mit Schlüssel zu mir schicken , Reparatur , und wieder funktionstüchtig zurück . Natürlich nur wenn es auch noch reparabel ist , was bisher aber ansich immer möglich war .

TOP TIPP

Adalbert Hanßen, (vor 24 Tagen) @ PKGeorge

Das habe ich gelesen. Allerdings habe ich zu dem Auto nur einen Schlüssel. Vom beiden waren die Gummiknöpfe brüchig geworden. Dann habe ich den anderen benutzt, bis dessen Knöpfe auch brüchig wurden. Den ersten hatte ich irgendwo verlegt.

Neulich war der einzige greifbare Schlüssel mal im Auto und alle Türen zu. In soweit wäre es gar nicht so schlecht, zwei Schlüssel zu haben, von denen einer wenigstens die Türe öffnet! Wenn der Tausch des Fahrertürschlosses mit der von mir zuvor beschriebenen Schraube in der Türfalz geht, ohne daß ich die ganze Türe auseinandernehmen muß, erscheint mir ein neues Schloßpaar durchaus erwägenswert. Allerdings müßte ich noch wissen, ob man die ganz herausnehmen darf: Bei bestimmten VW-Modellen dürfte man die nicht ganz hinausdrehen, hörte ich.

Für den jetzt laufend benutzen Schlüssel habe ich einen neuen Griff gekauft und die Elektronik verpflanzt. Allerdings hat die gelegentlich Kontaktprobleme mit der Batterie. Auch deshalb wäre ein neues Schlüsselpaar das ja mit einem neuen Schloßpaar kommt, nicht so schlecht. - Dann müßte ich mir bei Gelegenheit von Renault noch (unter Angabe von Fahrzeugdaten) ein neues Schlüsselinnenleben besorgen und könnte damit auch fahren.

TOP TIPP

biggi, (vor 24 Tagen) @ Adalbert Hanßen

Bist Du der Meinung das beim neuen Schloss incl. Bärten auch die Elektronic in den Schlüsseln mit dabei ist?

Das ist nach meinem Stand nicht der Fall. Da ist nur der mechanische Teil im Lieferumfang...

Dementsprechend gibt neue Schließung an allen Türen mit Schlüssel +Zündschloss (bei Einheitsschließung) + x mal Elektronik... .

Und angelernt werden muss dann auch.

TOP TIPP

Mc Stender, Hamburg, (vor 24 Tagen) @ biggi


Und angelernt werden muss dann auch.

Hallo,
ich glaube, Du hast das Problem nicht ganz verstanden.
Es geht nicht (direkt) um den Schlüssel, sondern um die "Lenkradsperre".
Die darf erst einrasten, wenn der Schlüssel abgezogen ist. Nicht vorher.
Und da liegt der Fehler.
Kaufst Du "Neu", hast Du auch einen neuen (mechanischen) Schlüssel.
Wandert nun der vorhandene (funktionierende) Schließzylinder ändert sich was ?
Eben.
Der Tüver hat nix mehr zu meckern und der (alte) Schließzylinder tut noch lange seinen Dienst.

Gruß
Mc Stender


Ps.: Die Elektronik wird ja gar nicht angefast. Der vorhandene Schlüssel auch nicht.

--
G1Ph2 1,2Lt./16V 75PS = D4F 730 aus 2007 KC1D sollte sein.

TOP TIPP

biggi, (vor 23 Tagen) @ Mc Stender

Ich denke mal ich habe es schon verstanden. Gerade der letzte Post ist entscheidend.

"Denn hier träumt er gerade von einem Satz neuer Schlüssel etc.. Er hat ja nur noh einen, und der hat schon Kontaktschwierigkeiten..."....

Wenn man die Einheitsschließung behalten willst, kann man den Schließzylinder (Zündschloss7Türen..) , oder beim neuen den alten Bart einbauen, wenn das geht, . oder passende Schließzylinder bestellen... Oder alle Schließzylinder in allen relevanten Schlösser auf die neue Schließung umrüsten.

Neue Electronic für die Schlüssel ist separates Thema. Egal ob mechanische Einheitsschließung oder nicht.

Egal welchen Weg er geht, er kostet mehr oder weniger Geld.

Ich habe es oft genug gemacht...

meines auch so - warum stört es den tüv?

kangoofahrer, haßmersheim/neckar - jetzt 74722 buchen, (vor 23 Tagen) @ Mc Stender

hab nun bei meinem kangoo diesel von 2015 die sache mal geprüft:
wenn ich den schlüssel ganz zurück drehe, in die erste position in welcher er sich auch abziehen lässt, dann rastet das lenkrad gut hörbar ein.
in allen anderen schlüssel-stellungen nicht.
aber was soll daran gefährlich sein?
wenn der motor aus ist ist es doch gut wenn es einrastet.
es sei denn ich will das auto schieben oder abschleppen, dann wäre es problematisch, aber das kommt ja normalerweise nicht vor.
aber selbst dann kann ich ja den schlüssel eine stellung weiterdrehen, wo dann auch das radio geht, ebenso die beleuchtung.

mein schloss macht aber einen weiteren fehler: wenn ich den schlüssel auf anlassen drehe, nach anspringen loslasse, dann gehen einige elektrische funktionen wie der rechte fensterheber und auch die grüne led ans der eco-taste nicht, erst wenn ich eine stellung zurückdrehe funktioniert das alles.
aber damit kann ich leben.

--
grüsse aus dem neckar-odenwald-kreis,
alexander
seit september25 kangoo2 fw ez 2015 477tkm 1,5l dci 90ps lkw heck-flügeltüren 1 schiebetüre, keine verglasung (voll-blechbüchse)

meines auch so - warum stört es den tüv?

Horst, (vor 23 Tagen) @ kangoofahrer
bearbeitet von Horst,

hab nun bei meinem kangoo diesel von 2015 die sache mal geprüft:
wenn ich den schlüssel ganz zurück drehe, in die erste position in welcher er sich auch abziehen lässt, dann rastet das lenkrad gut hörbar ein.
in allen anderen schlüssel-stellungen nicht.

Uch nehme an Du meinst das wirklich ernst.
Das Leben hängt quasi an einer kleinen Drehung.
Stellt Dir vor Du hast ein Band am Schlüssel und irgendwas verhakt sich dran.
Oder ein Blöd meint bei der Fahrt mal abzuschalten und dreht zuwrit zurück.
Zum Beispiel um irgend ein Rollgeräusch besser zu hören wo es herkommt.
Schnell mal den Motor abschalten.... oder oder oder ....
Das Lenkradschloss darf daher nur bei abgezogenem Schlüssel einrasten.
Klar kommt das alles selten vor, aber es langt halt ein einziges Mal um in die Katastrophe zu rennen.

aber was soll daran gefährlich sein?
wenn der motor aus ist ist es doch gut wenn es einrastet.
es sei denn ich will das auto schieben oder abschleppen, dann wäre es problematisch, aber das kommt ja normalerweise nicht vor.
aber selbst dann kann ich ja den schlüssel eine stellung weiterdrehen, wo dann auch das radio geht, ebenso die beleuchtung.

mein schloss macht aber einen weiteren fehler: wenn ich den schlüssel auf anlassen drehe, nach anspringen loslasse, dann gehen einige elektrische funktionen wie der rechte fensterheber und auch die grüne led ans der eco-taste nicht, erst wenn ich eine stellung zurückdrehe funktioniert das alles.
aber damit kann ich leben.

meines auch so - warum stört es den tüv?

Schrauber, (vor 22 Tagen) @ Horst

Mir ist das mal auf einer griechischen Berg(ab)straße passiert: Ich habe aus einem Grund, an den ich mich nicht mehr erinnere, wollte irgendwas technisches trsten, den Motor kurz abgeschaltet und vor einer Kurve rastet das Lenkradschloss ein ... ich konnte den Schlüssel gerade noch rechtzeitig wieder zurückdrehen ...
War übrigens mit dem kaum benutzten Zweitschlüssel nicht so, so dass ich dann nur noch den benützt habe.

--
Kangoo 1,4 RT, EZ 10/98, zitronengelb, Originalmotor E7J 780 ersetzt durch gebrauchten E7J 634
2019 mit 112.000 km an meinen Sohn abgegeben und auf Dacia Dokker umgestiegen

Davor: Kangoo 1,2 RT, EZ 09/98, türkisblau, verkauft bei knapp 240.000 km

meines auch so - warum stört es den tüv?

kangoofahrer, haßmersheim/neckar - jetzt 74722 buchen, (vor 22 Tagen) @ Schrauber
bearbeitet von kangoofahrer,

interessant, wegen dem zweitschlüssel, dachte es liegt - wie weiter oben gelesen - nicht an schloss oder schüssel, sondern an der lenkradsperre?
leider hab ich nur den einen, sonst könnte ich das testen.

aber auf die idee, den schlüssel während der fahrt ganz zurückzudrehen, um den motor zu stoppen käme ich nie, dafür hat der schlüssel genügend andere stellungen, die den motorstop bewirken.
ganz zurück drehe ich nur zum verlassen des autos oder eben im stand.
habs gerade nochmal getestet, der drehwinkel von null auf 1 (radio an) ist deutlich länger wie der von zündung an auf radio an.
umgekehrt muss ich ja den schlüssel drehen, um das lenkrad zu entsperren, das einstecken des schlüssels genügt nicht zum entriegeln.
früher hat der tüv geschaut ob die lenkung zuviel spiel hat, nicht ob zuwenig.
und das fehlen der bremskraft bei motor-stop halte ich für gefährlicher.

und gegen idioten hilft auch der tüv nichts, heute früh um 8 fuhr ein 19 jähriger auf der a6 gegen die leitplanke und es hat ihn durch die windschutzscheibe gehauen, mit gurt wäre das wohl nicht passiert.

--
grüsse aus dem neckar-odenwald-kreis,
alexander
seit september25 kangoo2 fw ez 2015 477tkm 1,5l dci 90ps lkw heck-flügeltüren 1 schiebetüre, keine verglasung (voll-blechbüchse)

meines auch so - warum stört es den tüv?

Schrauber, (vor 22 Tagen) @ kangoofahrer

und das fehlen der bremskraft bei motor-stop halte ich für gefährlicher.

Der Bremskraftverstärker hat Reserven für zwei, drei Bremsungen, wenn der Motor ausgeht. Wenn nicht (hatte ich auch schon), ist da Handlungsbedarf!

--
Kangoo 1,4 RT, EZ 10/98, zitronengelb, Originalmotor E7J 780 ersetzt durch gebrauchten E7J 634
2019 mit 112.000 km an meinen Sohn abgegeben und auf Dacia Dokker umgestiegen

Davor: Kangoo 1,2 RT, EZ 09/98, türkisblau, verkauft bei knapp 240.000 km

meines auch so - warum stört es den tüv?

Kang Johnson, (vor 22 Tagen) @ Horst

Das hat mich interessiert,
also habe ich getestet:
Seat: mit Schlüssel drin blockierte die Sperre.
Dacia Spring: auch so.
Toyota: beim zweiten Mal auch so.
Kangoo G1 rastete die Sperre gar nicht ein,
wahrscheinlich wegen der langen Standzeit.

Sind das alles Defekte oder
sind das einfach Unterschiede?

meines auch so - warum stört es den tüv?

Horst, (vor 22 Tagen) @ Kang Johnson
bearbeitet von Horst,

Das hat mich interessiert,
also habe ich getestet:
Seat: mit Schlüssel drin blockierte die Sperre.
Dacia Spring: auch so.
Toyota: beim zweiten Mal auch so.
Kangoo G1 rastete die Sperre gar nicht ein,
wahrscheinlich wegen der langen Standzeit.

Sind das alles Defekte oder
sind das einfach Unterschiede?

Es geht um folgendes Szenario, das ist der Sollzustand:
1. Schlüssel rein
2.Einmal den Schlüssel drehen bis Zündung an.
3. Dann Schlüssel komplett zurück drehen.

Jetzt darf das Lenkradschloss nicht sperren man kann also weiter normal lenken.
Erst durch das Abziehen wird die Sperre aktiviert.


Nur Schlüssel einstecken reicht natürlich nicht um die Sperre wieder aufzuheben.Wenn einmal abgezogen wurde wird erst wieder durch das Drehen entsperrt.

Bei Fahrzeugen mit P (Automatik) kann es etwas anders abgesichert sein.
Da ist teilweise dann eine elektrische Spule mit im Spiel, die erst durch die P Stellung das Lenkradschloss sperren lässt. Daher in der P Stellung darf das Schloss potentiell auch ohne Abziehen sperren.

Es ist ein Zündschloßdefekt: Lenkradsperre

Adalbert Hanßen, (vor 19 Tagen) @ Adalbert Hanßen

Heureka: Die Abreißschraube habe ich nun heraus.

Eine M8-Mutter mit Uhu-Plus auf den Restschraubenkopf geklebt. Damit kein Kleber danebengeht und die Schraube noch fester am Lenkstock befestigt, habe ich aus einem Stück PET-Folie von einer Verpackung eine "Unterlegscheibe" gemacht, die genau um den Schraubenkopf paßte. Mit einem Zirkel mit zwei Spitzen der Schulzeit - lange nicht benutzt! - konnte ich die Maße genau abnehmen. Mit "halbiere eine Strecke mit Zirkel und Lineal" konnte ich die erforderlichen Radien ermitteln (ohne sie in mm auszudrücken!). Die "Unterlegscheibe“ habe ich mit einer Nagelschere grob ausgeschnitten, dann von Hand auf einer feinen Flachfeile die äußere Spitz-Zirkel-Kratzspur auf der PET-Folie gefeilt. Für die innere Kontur nahm ich eine runde Schlüsselfeile.

Natürlich habe ich vor der Klebung alles gründlich entfettet

Nachdem diese Plastik-Kleberschutz-"Unterlegscheibe“ um den Restkopf der Schraube lag, kam die Klebung. Dann 24 Stunden Geduld. Dann den Ringschlüssel angesetzt: Es brauchte ziemlich viel Kraft - und dann scherte meine aufgeklebte Mutter von der Abreißschraube ab :-(

[image]

Der Kleber hat an der Mutter gehalten, nicht aber an der Abreißschraube! Die war zu glatt. Meine allerersten Versuchen, mit einem mit 45° (oder auch steiler) angesetzten Durchtreiber da Macken zu machen, um die Schraube mit tangential angesetzten Schlägen zu lockern, hatten nicht die geringsten Spuren in der Abreißschraube hinterlassen. Der Durchtreiber rutschte immer ab!

Deshalb habe ich dann einen "Dremel" mit einem zylinderförmigen mit Diamantstaub versehenen Fräswerkzeug (ca 3 mm) genommen und schräg eine entsprechende "Macke" bei ca "3 Uhr" in den tellerförmigen Restschraubenkopf gefräst: Diese Vertiefung war der Ansatzpunkt, um mit meinem Durchtreiber mit ebenfalls ca 3mm Durchmesser tangential anzusetzen: Mit vielen sanften Hammerschlägen mit einem 100g-Hammer konnte ich den Kopf eine Viertelumdrehung aufdrehen. Dann war die Vertiefung so weit, daß bei 12 Uhr nichts mehr ging, weil mir der Tacho für den Durchtreiber im Weg war.

Mein Versuch mißlang, nun bei 4 Uhr einen neuen Ansatzpunkt in den Schaubenkopf zu fräsen: Der Fräser war abgenutzt. Es entstand zwar so eine Vertiefung, aber mit ausgerundeter Stirnfläche: mein Durchtreiber rutschte deshalb immer ab.

Zum Glück war in dem ganzen Fräsersatz (er hatte mal nur 2,99€ im Supermarkt gekostet) noch einer zweiter mit der gleichen Kopfform. :-)

Mit dem habe ich dann noch eine solche Vertiefung bei etwa 5 Uhr in den umgedrehten Teller der Abreißschraube gefräst. Mit vielen kleinen Hammerschlägen bekam ich die Vertiefung bis 12 Uhr. Das Schloß wackelte schon im Lenksäulenstock. Um so weiter zu machen, hätte ich lange gebraucht! Deshalb Rückkehr zur aufzuklebenden M8-Mutter: Meine Plastik-"Klenberschutzscheibe" konnte ich wiederverwenden. Die alte Mutter noch mal mit dem 90°-Senker angesenkt (um den Kleber zu entfernen). Den restlichen Kleber von der flachen Fläche mit einer Feile entfernt. Dann mit einer Dreikant-Schlüsselfeile noch ein paar Katschen in die Mutterfläche in die Senkunge gefeilt, damit der Kleber noch besser greifen kann. Dann wieder alles entfettet und - mit der Plastik-"Kleberschutzscheibe" auf den nun mit noch ein paar zusätzichen Dremel-Macken versehenen Abreißschraubenkopf geklebt. Wieder 24 Stunden Aushärtezeit. Dann ging die Mutter raus!

[image]

Ich konnte das Lenkradschloß schon um einen halben Schraubendurchmesser herausziehen: man sieht unter Grund der Vertiefung, in der diese Schraube saß, das verschobenen Gewinde im etwas auswärts bewegten Zünd- und Lenkradschloß.

Egal, ob mit oder ohne Zündschlüssel und in welcher Stellung: Das Schloß läßt sich zwar etwas bewegen, aber es stößt noch an einen festen Anschlag! Hier muß ich noch auf meine frühere Frage zurückkommen, die trotz aller anderen wertvollen Ideen unbeantwortet blieb: Wo genau sitzt der in anderen Forenbeiträgen zum Lenkschloß erwähnte "Sicherungsstift"? Wie kommt man daran?

Die vielen Diskussionsbeiträge nach dieser Stufe des Threads, an der ich diese Nachfrage nun verankere, sagten auch noch nichts dazu: Wie wechselt man den Schließzylinder des Türschlosses aus? Wenn ich ein Paar {Zündschloß, Türschließzylinder} kaufe, müßte ich doch nur die Elektronik aus dem bestehenden Schlüssel in einen der neu gelieferten Schlüssel (mit anderem mechanischen Schlüsselbart) verpflanzen. Dann erkennt die WFS die Elektronik des den alten Schlüssels. Der Bart des neuen Schlüssels hat die Lenkradsperre schon entriegelt und läßt mich überhaupt erst mal ins Auto mit dem denn dann auch gewechselten Türschloßzylinder (zu dessen Tausch ich ja auch Fragen gestellt hatte).

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Es ist ein Zündschloßdefekt: Lenkradsperre

Kangoo-Center -TML, 06618 Leislau, (vor 19 Tagen) @ Horst

Ja aber das mit dem Hammer und Meißel ist doch viiiiiel zu einfach ! Wenn ich schon eine Doktorarbeit drüber machen muß , dann bitte auch extra kompliziert und komplett unsinnig !!
Zumal er jetzt , wenn ich das richtig erkannt habe , nur den Kopf der Abreisschraube abgeledert hat und das Gewinde noch drin steckt . Wie auch immer er das hin bekommen hat ! So geht aber der Sperrstift drunter nicht raus ! Hat er also perfekt versaut !

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Es ist ein Zündschloßdefekt: Lenkradsperre

Adalbert Hanßen, (vor 9 Tagen) @ Horst

Der zeigt das an einem Lieferwagen, bei dem

  • der Lenkstock anders aufgebaut ist: bei dem liegt die Abreißschraube nicht in einer Vertiefung,
  • bei ihm ist auch viel mehr Platz um das Lenkschloss. Er kann den Zündungsstecker problemlos ziehen und auch wieder einstecken. Bei mir war das eine elende Fummelei, weil einem Verkelidungsteile vom Cockpit dauernd hinderlich im Weg stehen. Das geht nru in einer bestimmten Schloßposition, die ich unten beschrieben habe.
  • Wenn man das bei einem Grand Kangoo, bei dem die Abreißschraube vertieft sitzt, wirklich mit einem Meißel machen will, darf desse Spitze nicht beidseitig angeschliffen sein, sondern nur einseitig, wie bei einem Stemmeisen. Und der meißel muß schmäler sein, als mein schmalstes Werkzeug. Da wäre einige Schleifstein-Arbeit fällig gewesen (und ich weiß nicht, ob der bearbeitete Meißelstahl wirklich noch so hart wäre, um sich eine Angriffsmacke zu machen). Immerhin: Wenn der Lenkstock da so aussieht wie bei dem und die Abreißschraube aus so einkerbbarem Material, ist das der Königsweg!
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Es ist ein Zündschloßdefekt: Lenkradsperre

Kangoo-Center -TML, 06618 Leislau, (vor 8 Tagen) @ Adalbert Hanßen

Sorry aber was für ein Gejammer ...

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Es ist ein Zündschloßdefekt: Lenkradsperre

ingolf, B, (vor 18 Tagen) @ Adalbert Hanßen

Neudeutsch: You made my day!
Ich bewundere einerseits deine Ausdauer und andererseits ist deine Beschreibung deines Mißerfolges echt klasse. 100 Gramm "Hammer" wird mich noch den restlichen Tag verfolgen.
Die abgerissene Schraube ist jetzt eher was für den Profi, die zu entfernen könnte dich mit deinen Möglichkeiten überfordern.
Wenn dein Ehrgeiz dich aber treibt, bohre die restliche Schraube heraus. HSS Bohrer in den Dremel, (Ganz zur Not geht auch ein Akkuschrauber) Schutzbrille auf, Gehörschutz und dicke Handschuhe und ab geht die Lucie. Auch ein wenig abzuweichen in das seitliche Gewinde ist egal denn das gehört zum Schloss und wird mit erneuert.
Der Stift ist genau gegenüber der Schraube.
Grüße Ingolf

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Nicht alles, was ein Kangoo kann, ist auch gut für ihn.
3x G2 1,5 dci, 1x G2 1,6; 2x G1 1,5 dci
Evolution: R4 F4 und F6, Rapid 1,2 alle Baujahre, Kangoo G1 und G2

Es ist ein Zündschloßdefekt: Lenkradsperre

Horst, (vor 17 Tagen) @ ingolf

Neudeutsch: You made my day!
Ich bewundere einerseits deine Ausdauer und andererseits ist deine Beschreibung deines Mißerfolges echt klasse. 100 Gramm "Hammer" wird mich noch den restlichen Tag verfolgen.
Die abgerissene Schraube ist jetzt eher was für den Profi, die zu entfernen könnte dich mit deinen Möglichkeiten überfordern.
Wenn dein Ehrgeiz dich aber treibt, bohre die restliche Schraube heraus. HSS Bohrer in den Dremel, (Ganz zur Not geht auch ein Akkuschrauber) Schutzbrille auf, Gehörschutz und dicke Handschuhe und ab geht die Lucie. Auch ein wenig abzuweichen in das seitliche Gewinde ist egal denn das gehört zum Schloss und wird mit erneuert.
Der Stift ist genau gegenüber der Schraube.
Grüße Ingolf


Was seht ihr da alle was ich nicht sehe ??
Die Schraube ist doch vollständig raus.
Oder verwechselt ihr die aufgeklebte Mutter mit dem Schraubenkopf ?

So habe ich das Problem gelöst

Adalbert Hanßen, (vor 8 Tagen) @ Adalbert Hanßen

Ich habe eine Kombination aus Lenkradschloß (aka Zündschloß) und Türschließzylinder samt Kraftübertragungswelle gekauft. So bekam ich zwei Schlösser und zwei neue Schlüssel, in die die ZV+WFS-Elektronik passen. Außerdem war noch ein dritter Schließzylinder dabei - Reserve?

Ich habe das Lenkrad- und den Türschließzylinder ausgetauscht (bei mir das einzige Schloß von außen, außer der Fernbedienung).

Ich habe die ZV+WFS-Elektronik samt Batterie in die neuen Schlüssel verpflanzt

Vor dem Tausch des Lenkradschlosses erst mal den Minuspol der Batterie abklemmen!

Um das Lenkradschloß stören einen dauernd Verkleidungsteile im Bereich des Cockpits, selbst wenn die Lenksäule in ihrer tiefsten Stellung steht. Beim Einsetzen des neuen Schlosses muß das Ende, das in den Lenkstock kommt, vor dem Eingang in den Lenkstock nach oben zeigen, damit den Zündungsstecker wieder einstecken und mit der roten Klammer arretieren läßt. Sonst kommt man nicht dran. Dann muß man den Sicherungsstift (gegenüber der Abreißschraube) eindrücken (das wiederum geht nicht in Schlüsselstellung "0" oder ganz ohne Schlüssel), um das Zündschloß in ganz seine Aufnahme zu bekommen. Wenn der Sicherungsstift in der Halterung eingerastet ist, kann man das Schloß wieder festschrauben.

Zur Vorbereitung der Arbeiten am Türschloßzylinder sollte man das Fenster der Fahrertüre öffnen, damit man sich nicht bei Schließversuchen versehentlich aussperrt! (Wenn man allerdings den Türgriff doch betätigt und dadurch aushängt, muß man die Innenverkleidung ausbauen und dabei muß das Fenster wieder in der obersten Stellung sein, sonst verdeckt es den Zugang zum "Außengriffmodul"!)

Um den Türschloßzylinder auszubauen, muß man eine Kappe etwas unter dem Schließzylinder aus der Türfalz entfernen. Dahinter kommt ein Torx-Schraubkopf zum Vorschein. Der treibt keine Schraube, sondern ein Schneckenwelle, die wiederum ein Verriegelungsbajonett, dessen Außenkontur wenigstens teilweise als Schneckenrad ausgebildet ist. Das Bajonett zieht den Stopfen mit dem Schließzylinder an das Blech der Fahrertüre - oder gibt ihn frei, wenn man den Torx-Kopf weit genug links herum dreht. Den ganzen Stopfen samt Schließzylinder und Schloßbetätigungsmimik, der in der Verlängerung des Türgriffs liegt, kann man dann aus der Türe herausziehen. Den Türgriff dabei nicht betätigen! Dieses Schneckengetriebe ist Teil eines Außengriffmoduls (engl.: exterior handle module). Dieses Teil sieht man erst, wenn man die Türe weiter auseinandernimmt: [image]
Die Türeverkleidung muß man zum Schließzylindertausch nicht öffnen, wenn man den Türgriff beim Ausbau nicht betätigt und dadurch etwas im Außengriffmodul ausklinkt!

Der neue Fahrertür-Schließzylinders wurde in einem Teil geliefert, an dem noch gelenkig und gefedert eine Betätigungswelle hängt, die in einen Mechanismus in der Türe eingreift.

Beim Einbau des Stopfens mit dem neuen Schließzylinder muß man auf die zwischen dem Stopfen und dem Türblech liegende Dichtung achten.

Am besten testet man die Schließung der Tür erst einmal "trocken", d.h. mit einem Durchtreiber o.ä. statt dem Verschlußteil der B-Säule! Wenn

  • sich die Türe mit dem Schlüssel verriegeln und wieder öffnen läßt,
  • auch mit dem Türöffner von innen und
  • auch mit der Fernbedienung am Schlüssel,

kann man es richtig mit der Türe probieren. Ich hatte versehentlich den Türgriff ohne steckenden Schließzylinder usw. betätigt und schließlich den ganzen Griff in der Hand: Dann konnte ich die Türe von außen nicht mehr öffnen, aber mit dem Hebel von innen. Das gab den (arbeitsintensiven) Anlaß, Euch auch die Aufnahme zu machen, die ich oben gezeigt habe.

Jucundi acti labores (Vollendete Arbeiten sind angenehm), sagte Seneca. Als alter Römer ist der aber nie Kangoo gefahren!

Übrigens habe ich bei https://pdfcoffee.com/qdownload/vnx-su-kangoo-2-brm-pdf-pdf-free.html ein englisches Karossereie-Handbuch gefunden, in dem dummerweise aber keine Teilenummern stehen.

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