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Bedenken zur Common-Rail-Dieseltechnik (Plauderei)

Nico, (vor 5219 Tagen) @ Nordlicht72

Moin Lothar.

Du hast in deiner Aufzählung noch die horrend gestiegenen Dieselpreise vergessen. Diesel ist ja im Vergleich zum Benzin unverhältnismäßig stark gestiegen im Preis.

Wir haben uns das vor einger Zeit mal durchgerechnet. Meine bessere Hälfte hat jeden Tag eine Strecke von gut 70 Kilometern zur Arbeit und zurück, um einen Diesel wirtschaftlich zu fahren noch zu wenig. Und das war, bevor der Sprit so teuer geworden ist und größere Reparaturen haben wir garnicht mit eingerechnet.

Ich fahre eigentlich sehr gern Diesel, das sind wirklich tolle Langstreckenfahrzeuge, inzwischen aber leider viel zu teuer. :-(


Moin Katja,

hier muss man sich berücksichtigen ob man über gebracuhte Dieselfahrzeuge spricht oder über neue. Ältere werden noch anders - deutlich höher - besteuert. Neue dagegen nach Schadstoffausstoss. Da liegen Steuern für Benziner und Diesel gleichauf.

geht man davon aus, das ein Diesel zum gleichen Benzin-Modell ca 2l weniger verbraucht rechnet sich das schon.

Auf Dein Bsp. 70km Arbeitsweg x2 = 140km. Bei angenommenen ca. 200 Arbeitstagen. Sind das ca. 30.000km p.a. Mal für weitere private Fahrten 10.000km dazu ist man bei 40.000km.

Bei uns liegt der Diesel im Schnitt immer 15cent under Super.

gehe ich mal von 1,50 für Diesel bei einem Verbrauch von 6l aus, sind das 9,-/100km
Benziner 1,65 mit 8l = 13,20

D.h. für 40.000km entstehen mit dem Diesel Kosten von 3600,-, beim Benziner 5280
Ersparniss: 1680,-

damit bist Du ab dem 22. Monat mit dem Diesel günstiger unterwegs.

Ist halt die Frage wie oft man sein Fahrzeug wechseln will.

Sicher wird jetzt wieder das Argument der hohen Reparaturkosten kommen. Dazu kann ich nur sagen, daß ich auf über 650.000 Dieselkilometern (mit mehreren Fahrzeugen) noch keine Reparaturen am Motor hatte.

VG
Oliver


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