Das Gefühl: Hier will mich jemand abzocken! Teil I (Plauderei)
Hallo Kangoo-Freunde, hier Teil I meiner Storry
Hier meine Geschichte zum Thema der Freundliche hilft in allen Lagen. Ein Brief an die Renault Deutschlan, auf den man mir geantwortet hat, das Renault Deutschland AG nicht dafür verantwortlioch ist, was Ihre Partner mit den Kunden machen, die seien schließlich selbstständige Kaufleute, und Renault Deutschland hätte deshalb keinen Einfluss auf das was Ihre Partner so tun.
Mein Brief gibt meine persönliche Einschätzung der Lage wieder, bisher habe ich mir nicht die Mühe gemacht einen Gutachter oder Anwalt zu beauftragen, also alles eigene Meinung, Ihr wisst wie ich das meine, muss mich rechtlich absichern.
Sehr geehrte Damen und Herren,
2002 haben wir unseren vierten Renault gekauft. Der erste war ein R19, dann ein Megane / Senic dazu ein Twingo, danach, mit dem Hauskauf, einen Kangoo, damit man auch mal was transportieren kann. Der Wagen lief bis Ende April ohne Probleme. Abgesehen von den üblichen Verschleißteilen, gab es keine Reparaturen. Plötzlich begann der Wagen (1.9 dTi, F9Q782) im Fahrbetrieb stark zu rußen und erheblich an Leistung zu verlieren. Auffällig war, das am Vortag im Fahrbetrieb beim Drosseln der Motor im Krümmerbereich klapperte. Als ich am nächsten Morgen das Fahrzeug zum Renaultservice bringen wollte, sprang der Motor nicht mehr an. Aus der Abgasanlage entwich ein weißer Dieselnebel, das konnte man riechen.
Am folgenden Tag erschien der Chef (vom Renault-Autohaus in unserem Ort)persönlich und versuchte nochmal, was ich bereits versucht hatte, das Fahrzeug an zu lassen. Leider bzw. klar ohne Erfolg. Auf meine Frage, ob es möglich sei, das Fehlerprotokoll hier vor Ort mit einem Laptop aus zu lesen, erklärte mir der Mann blumig, das die Akkus leer seinen, er müsse den Wagen abschleppen. Auch meine sehr präzise Schadensbeschreibung half nichts, hier vor Ort kann er nix für mich tun. Ehrlich gesagt, da kann der ADAC mehr, als der tolle Renault-Partner. Sein, ihn begleitender, Sohn fuhr sodann zurück in den Betrieb und kam mit einem Trafic und einer Abschleppstange zurück. Während dessen wurde mir erklärt, das wohl die Glühkerzen hin seinen, und ob ich den Kraftstofffilter regelmäßig getauscht hätte, sonst würde man den auch gleich mal neu machen.
Das Fahrzeug wurde dann Mittwochs abgeschleppt. Entgegen der anfänglichen Zusage, konnte das Fahrzeug erst am kommenden Freitag untersucht werden. Rein prophylaktisch wurden die Glühkerzen und der Kraftstofffilter ausgetauscht. Letzteres war sicher nötig, den hatte wir, auf den bisher gefahrenen 82 Tkm glatt vergessen. Angeblich mussten die Herren, Vater und Sohn, vier Stunden suchen, um zu erkennen, welches Bauteil defekt war. Der obere Ventilteller des ARG-Ventils war abgerissen und deshalb hat sich der Motor, wegen zu hoher Abgasrückführung, selbst abgewürgt. Das erklärte auch den Leistungsverlust und das starke Rußen sowie das Klappern im Ansaugkrümmer beim Drosseln des Motors (Gas weg nehmen).
Teil II direkt im Anschluß
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