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Kompressions-Prüfer selbstgebaut und das Ergebnis (TTT-Technik, Tipps und Tricks)

Lutz Schäfer, (vor 4646 Tagen) @ Buggy

Ich habe eine alte Zündkerze zerschlagen, so dass nur noch der Metallsockel übrig war. In den habe ich dann ein Kupferrohr von einer Waschtisch-Armatur gelötet.

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Dann Zylinder 1 auf OT gestellt (nach der Markierung auf dem NW-Rad) und das Ding reingeschraubt. Als ersten Test Pressluft reingepustet. Die kam aus dem Lufteinlassstutzen (unter dem Luftfiltergehäuse) wieder raus. Kein gutes Zeichen, denn in dieser Stellung sollten alle Ventile von Zylinder 1 zu sein.

Dann habe ich einen Plastikschlauch auf das Rohrende gesteckt, und in den Plastikschlauch einen digitalen Reifendruck-Prüfer. Der merkt sich den höchsten erreichten Wert.

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Der lag bei 0,0 Bar. Bei einem intakten Motor wäre die Konstruktion wohl auseinander geflogen.

Wahrscheinlich hätte es auch gereicht, beim Anlassen einfach eine Hand über den Lufteinlassstutzen zu halten oder ein Stück Papier drüber zu legen. Kommt da Luft raus, dann wars das.

Damit ist klar, die Ventile sind im Eimer.

Ich habs ja geahnt, dass der Riemen beim ersten Startversuch nach 3,5 Jahren Stillstand überspringen könnte. Ich hatte vorher sogar den Motor ein paar mal per Hand durchgedreht und dann extra noch einen Schnaps getrunken.

Hat leider nichts genutzt.

Muss ich mir jetzt überlegen, ob ich es selber mache oder nicht. Das ätzende ist, die Karre steht unter einem riesigen Kirschbaum, und dieses Jahr gibt es, anders als letztes Jahr, sehr viele Kirschen. Den ganzen Tag sitzen zig Vögel darin und siffen alles zu.

Dabei hatte ich das Auto im November aufwändig sauber gemacht, jede Ritze. VOR dem Motortest, obwohl ich ahnte, sowas ist schlechtes Karma.

Danke an alle in der Runde


viele Grüße

Lutz


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