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Zahnriemenwechsel war erfolgreich (TTT-Technik, Tipps und Tricks)

kutscher-uli, (vor 4342 Tagen) @ Horst

Hallo,
ich bin der Meinung, dass wir sehen werden ob ben das hinbekommt oder nicht.
Ich hab ja auch keine Ahnung und dennoch hab ich bis jetzt letztlich
am Auto alles hinbekommen, ich hab mich vorher immer so lang
informiert bis ich mir meiner Sache sicher war.
Und mal ehrlich, ganz so kompliziert ist es auch mit nem Zahmriemen nicht, andere Hobbyschrauber
zerlegen da weit mehr.
Und was solls wenn ben die Kiste schrottet ist es doch seine
Sache und wenn ers hinbekommt auch, unter Umständen hat er ja
dann ein paar Tipps die anderen wieder helfen.
Aber ja ich seh die Herausforderung beim K4M auch, wobei mir da immer
noch das problematische der fehlende Platz zum arbeiten zu sein scheint.

Ich habe das allein mit der Bucheli geschafft, schraube aber auch schon seit Jahrzehnten an irgendwelchen Autos herum.

Bei der Bucheli ist es immer das gleiche Problem: Sie wendet sich eigentlich an erfahrene Mechaniker und ist daher keine Schritt für Schritt Anleitung, dass klappt bei solchen aber auch nicht immer reibungslos. Ein Arbeitskollege meines Sohnes (langjähriger Geselle bei VW) hat mit meiner Bucheli plus meinem selbstgeschmiedeten Werkzeugen zum arretieren der Nockenwellen sowie zum abdrücken des Kurbelwellenriemenrades einen ganzen Arbeitstag auf der Hebühne verbracht. Dies zeigt wie fummelig diese Arbeit ist. Meiner Meinung nach ist das mit einer Minimalschrauberausstattung auch gar nicht zu schaffen. Ich gebrauche dabei einen 1/4, einen 3/8 und einen 1/2" Knarrenkasten, sowie wechselweise lange und kurze Nüsse. Alleine das auffinden und lösen der Befestigungsschrauben der Zahnriemenabdeckung kann eine nicht unerhebliche Belastung des Nervensystemes darstellen. Wer sein Auto schnell wieder fertig haben muss sollte daher auf den Selbstversuch verzichten.

Hier ein paar Tipps von mir:

Grundsätzlich sollte man sich von Anfang an Platz machen. Also die Motorhaube runter, die passt praktischerweise auf die Rückbank. Dann den rechten Scheinwerfer raus, dazu die Stoßstange an der Ecke lösen und runterdrücken, dann noch das Aktivkohlegeraffel zur Seite und schon kann man viel mehr sehen!

Ich bocke nur die Beifahrerseite auf, Rad runter und die Unterbodenverkleidung ab. Dann ein richtig dickes Stück Kantholz unter das Auto, da kommt ein alter Scherenwagenheber drauf, mit dem kann man den Motor unter der Ölwanne abstützen sowie anheben und absenken.

Dann geht es oben weiter. Kabelführung lösen, Kabelstecker abziehen, Benzinleitung lösen und ausfädeln, Motorhalter rechts abnehmen und schon ist man mittendrin!

Spätestens wenn man anfängt sich über den Spanner des Keilrippenriemens zu ärgern kommen die ersten Selbstzweifel........

Um die vordere Verschlußschraube für den Arretierbolzen zu finden sollte man sofort diesen Alublock vor dem Motor(ich vermute der dient zur Kühlung der Einspritzanlage/Düsen) entfernen. Den schraube ich mittlerweile sogar bei jedem Ölwechsel ab, man kommt dann nämlich ganz einfach an den Ölfilter.

Der Rest steht jetzt eigentlich in der Bucheli.


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