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Erlebnisse beim TÜV (Plauderei)

Adalbert Hanßen, Dienstag, 27.08.2019, 00:57 (vor 20 Tagen) @ JAU

...
... Es muss seit 2018 aber dokumentiert werden ob die Abregeldrehzahl > oder < 90% der Nenndrehzahl liegt. Und in deinem Fall: Kein Istwert, nix zu dokumentieren, keine HU.
...

mfg JAU

Quelle: https://www.kfz-innung-rhein-erft.de/fileadmin/user_upload/pdf/AU-Richtlinie_2018_-_ZDK...


Ich habe mich auch gefragt, weshalb da ein Strich beim Istwert der Abregeldrehzahl ist und wieso der von "Motor läuft zu schnell" und 4000 U/min sprach!

Muß ich das Protokoll also so interpretieren: Die Abregeldrehzahl war nicht zu gering, weil dann da eine kleiner Zahl als 0,9*4000 U/min = 3600 U/min als Ist-Abregeldrehzahl gestanden hätte. Und dann hätte da zusätzlich noch der Satz stehen müssen:

"Bemerkungen: Abregeldrehzahl < 90 % der Nenndrehzahl (Standdrehzahlbegrenzung!)"

Das aber nur, wenn die Créateurs an der Stelle (zulässig?) getrickst hätten. In meinem Auspuff dürfte nur wenig Ruß von vielen Kurzstreckenfahrten gelegen haben, denn vorgestern bin ich noch 300km auf Autobahnen gefahren - aber nicht hochtourig, denn das mag ich nicht, sondern schön konstant mit 120 km/h und Tempomat. Aber auch damit dürfte der Auspuff "entladen" sein.


Weshalb schreibt der TÜV dann trotzdem n.i.O in der Zeile?

Die ZDK_Info_Broschuere zeigt übrigens sehr schön, daß das reine OBD-Verfahren wohl nicht bringen konnte, was man davon erwartet hat. Ich hatte mich schon vor zwei Jahren gefragt, was das soll: Wenn ein Abgassensor aus irgend einem Grund Mist anzeigt, das ganze aber "in sich" plausibel erscheint, dann lassen sie einen durch bzw schicken einen zur Werkstatt, wenn irgendwelche Fehler im Speicher sind. Das war bei mir vor zwei Jahren der Fall: Aber die hatte nichts mit Abgas zu tun!

Die Broschüre zeigt weiter, daß die interessierten Kreise (wir leben im Lobbyland) in den nächsten Jahren Anforderungen an das Abgasverhalten stellen, die bei der Zulassung nicht bestanden: So verschärfen sie in den nächsten Jahren die Trübungswerte und man stellt es dann auf "Partikelzählen" um. Das führt "natürlich" zu einer "erhöhten Obsoleszenz", was den interessierten Kreisen nicht unlieb sein dürfte! (Man kann es auch eine Enteignung zugunsten der interessierten Kreise bezeichnen). Die nehmen ihre eigenen Investitionskosten in neue Gerräte und Kalibrierpflichten inkauf, denn diese Kosten wälzen sie dann - natürlich mit einem passenden Aufschlag! - an die Kunden über. Die können dann noch mit den Zähnen knirschen, aber das macht nichts. Die interessierten Kreise machen es wie der römische Kaiser Caligula, der das Sprichwort des Dichters Lucius Accius zu seinem Wahlspruch erkor: "oderint dum metuant" (sie mögen mich hassen, solange sie vor mir zittern).

Bleibt noch meine Frage nach den Glühkerzen: Was muß ich abbauen, um den festen Sitz des Kabels zu prüfen und um den Strom da mit der Strommeßzange zu messen?


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