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Torsionsfederbrüche (TTT-Technik, Tipps und Tricks)

Lotti Karotti @, Mittwoch, 16.09.2020, 21:56 (vor 44 Tagen) @ Dr.Izzy

Moin


Kangoo-Unabhängig muss einfach verstanden werden, dass Torsionsfedern verschleißen und eine geringere Lebensdauer als Spiralfedern haben. Korrosion und Überlast verschlimmert das Problem, aber es ist wirklich eine Designschwäche. Sie sind günstig und kompakt- aber halt nicht so langlebig. Gibt schon einen Grund, weshalb Torsionsfedern im Fahrzeugbau eine Nischenlösung waren und mittlerweile komplett out sind.

Da muss ich mal widersprechen. Die Drehstabfederung wurde seinerzeit von Ferdinand Porsche erfunden und die Federung hat dafür gesorgt, dass der Kofferraum auch wirklich ein Kofferraum ist. Die Drehstabfederung ist zudem teurer, als die Schraubenfederung und daher setzen immer mehr Autohersteller auf die billigeren Schraubenfedern. Wir dürfen also eigentlich froh sein, dass der Kangoo G1 eine Drehstabfederung anstatt Schraubenfederung besitzt, denn sonst wären die Radkästen hinten ein wenig breiter.
Schraubenfedern rosten an den Federenden und brechen dann. Und das kommt häufiger vor, als ein Drehstabbruch.

Belastung hinten ist eher weniger der Grund für Drehstabbrüche. Ich nehme mal an, dass beim G1 Ph 1 das Material der Drehstäbe schlecht ist/war, denn ein Drehstabbruch beim G1 Ph2 ist mir so noch nicht bekannt. Bei meinem Kangoo G1 Ph2 aus 2007 sehen die Drehstäbe noch gut aus und das nach 374.000km, teils auch hoher Gewichtsbelastung.

Also eher ein Problem für den G1 Ph1 (bis Ende 2002/Anfang 2003).

Freundlicher Gruß

Lothar

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1.6 16V Bj.2007 KC1N mit BRC-Gasanlage
Roter Roadrunner mit 370.000 km
Fast alles auf LPG gefahren (Stand 06/2020)


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