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über 50% dafür - Feuerwerk verbieten (Plauderei)

Martin Gensch @, Hannover, Mittwoch, 26.12.2018, 20:03 (vor 83 Tagen) @ tidi

Hallo Tim,

ich befürworte den (freiwilligen) Verzicht auf Böller.

und ich bin für ein Verbot.

Aber das ist wie bei allem - man muss bei sich selbst anfangen.

Ja, ich böllere nicht.

Wenn man sich um die Schadstoffbelastung Sorgen macht, dann sollte man eher ein Verbot von Waffenexporten fordern. Denn die verursachen nicht nur Feinstaub, sie verletzen und töten Menschen und Tiere, zerstören Infrastruktur und vereuchen die Umwelt.

Da bin ich auch dafür...

Aber die über 50000 Arbeitsplätze....

Ein gern genommenes Argument von jedweder Industrie, wird auch gern von VW gebracht.

Bei Einzelausfuhrgenehmigungen in Höhe von 6,24 Milliarden Euro, die 2017 von der Bundesregierung genehmigt wurden, spielen Rüstungsexporte in einer anderen Liga als 137 Millionen Euro für Böller im selben Jahr.

Stimmt natürlich, aber das ist dann natürlich auch ein Totschlagargument, nur weil etwas anderes noch schädlicher ist, brauch ich das weniger schädliche nicht zu lassen.

Und dass die Bundeswehr mit dem in Brand geschossenen Mohr bei Meppen vollkomen sinnlos Feinstaub und Umweltbelastung verursachte und zeitweise über 1000 Einsatzkräfte zum Löschen benötigte ist wieder eine Geschichte für sich.
Wer bezahlt das eigentlich? Richtig - der Steuerzahler.

Alles was die Bundeswehr macht bezahlt der Steuerzahler, natürlich auch die Fehler. Solange es eine Rüstungsindustrie und eine Bundeswehr gibt werden die ihre Waffen testen und dabei können Fehler passieren.

Du hattest noch zwei Fragen gestellt:

Hat sich die allgemeine Luftqualität in Deiner Lebensspanne verschlechtert oder verbessert?

Ich vermute verbessert, aber ich vermute auch, dass ohne gesetzliche Grenzwerte das nicht der Fall gewesen wäre. Ich kann mich noch erinnern wie das Geschrei der deut. Autoindustrie bei der Einführung von Katalysator und bleifreiem Sprit war. "bei den kleinvolumigen Motoren ist ein geregelter Katalysator nicht möglich" und was da sonst noch so erzählt wurde.

Ich wohne glücklicherweise so, dass ich etwa acht Monate im Jahr mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre und vier Monate mit der Straßenbahn.

Falls die Frage erlaubt ist:
Wozu hast Du Deinen Kangoo?!

Soll ich jetzt aufzählen was man alles mit einem Auto außer der Fahrt zur Arbeit machen kann? Bei einer vierköpfigen Familie gibt es da viel vom Einkaufen über "Bringdienste" zu Freizeitaktivitäten der Kinder etc.

Natürlich ist es auch möglich auf ein eigenes Auto zu verzichten. Ich wohne in einer Reihe mit zwanzig Reihenhäusern, zwei Familien verzichten bewusst auf's Auto und benutzen Öffis und Fahrrad und zeit weise Carsharingangebote. Soweit bin ich aber noch nicht.

Gruß
Martin

--
Kangoo (G1Ph2) Campus 1.2 16V 55kW, EZ 1/2010, leider mit Klima(killer)anlage 3333 ACV 1149 cm³ KC1D

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