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über 50% dafür - Feuerwerk verbieten (Plauderei)

tidi @, Mittwoch, 26.12.2018, 22:50 (vor 174 Tagen) @ Martin Gensch

Hallo Martin,

Aber die über 50000 Arbeitsplätze....


Ein gern genommenes Argument von jedweder Industrie, wird auch gern von VW gebracht.

von meiner Seite war das ironisch gemeint, ist aber geschrieben wohl nicht bei Dir angekommen. Aber im Gegensatz zum einmaligen Ereignis Silvester, an dem ich mich böllertechnisch noch nie aktiv beteiligt habe, werden deutsche Waffen ganzjährig eingesetzt. Mit Silvester habe ich da ganz praktisch weniger Probleme. Trotz Haustieren und Kindern.

Aber wenn man ein Verbot fordert - warum nicht auch für Alkohol und Tabak?
Gemessen am volkswirtschaftlichen Schaden wäre hier ein Verbot aus meiner Sicht obligatorisch. Die Frage mit dem Adventskranz hast Du auch nicht beantwortet.

Alles was die Bundeswehr macht bezahlt der Steuerzahler, natürlich auch die Fehler. Solange es eine Rüstungsindustrie und eine Bundeswehr gibt werden die ihre Waffen testen und dabei können Fehler passieren.

Im trockensten Sommer den Torf anbrennen? Wer hat eine solche Entscheidung zu verantworten?
Und wahrscheinlich würde die Autoindurstrie das auch gerne so sehen - sie hat nicht betrogen, sondern nur einen Fehler gemacht.. Selten so gelacht.


Du hattest noch zwei Fragen gestellt:

Hat sich die allgemeine Luftqualität in Deiner Lebensspanne verschlechtert oder verbessert?


Ich vermute verbessert, aber ich vermute auch, dass ohne gesetzliche Grenzwerte das nicht der Fall gewesen wäre. Ich kann mich noch erinnern wie das Geschrei der deut. Autoindustrie bei der Einführung von Katalysator und bleifreiem Sprit war. "bei den kleinvolumigen Motoren ist ein geregelter Katalysator nicht möglich" und was da sonst noch so erzählt wurde.

Falls die Frage erlaubt ist:
Wozu hast Du Deinen Kangoo?!


Soll ich jetzt aufzählen was man alles mit einem Auto außer der Fahrt zur Arbeit machen kann? Bei einer vierköpfigen Familie gibt es da viel vom Einkaufen über "Bringdienste" zu Freizeitaktivitäten der Kinder etc.

Und wenn es Dir trotz "optimaler" Infrastruktur nicht möglich ist, auf ein Auto zu verzichten, forderst Du trotzdem ein generelles, tageweises Verbot?
Das finde ich anmaßend.
In meiner Gegend ist es nicht möglich, ohne Auto den Alltag zu bewältigen.
Schon gar nicht als Haushalt mit Kindern und zwei berufstätigen Eltern.
Und das hat nichts mit Bequemlichkeit, sondern mit einer schlechten Infrastruktur des ÖPNV zu tun.
Und ja, ich bin lokal gebunden (eigenes Haus) und verwurzelt und werde nicht in die Stadt ziehen, nur weil ich dort kein Auto brauche ;-)

Natürlich ist es auch möglich auf ein eigenes Auto zu verzichten. Ich wohne in einer Reihe mit zwanzig Reihenhäusern, zwei Familien verzichten bewusst auf's Auto und benutzen Öffis und Fahrrad und zeit weise Carsharingangebote. Soweit bin ich aber noch nicht.

Wie geschrieben, jeder kann bei sich selbst anfangen, von pauschalen Verboten halte ich nichts. Eine gesetzliche und von der Industrie zu bezahlende Nachrüstpflicht befürworte ich natürlich, aber das Geld für einen aktuellen Diesel habe ich nicht - wird ja auch beim Kangoo nicht angeboten...

Wenn ich mir die Welt anschaue, diskutieren wir hier Luxusprobleme.

Gruß

Tim


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