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Vorschriften (TTT-Technik, Tipps und Tricks)

Horst @, Freitag, 08.07.2022, 10:01 (vor 34 Tagen) @ tidi
bearbeitet von Horst, Freitag, 08.07.2022, 10:15

Hi tidi,
die Isolationsmessung gibt halt zusätzliche Sicherheit.
Aber die macht immer nur eine sehr begrenzte Aussage, gerade bei Geräten mit viel Bewegung.
Die Messung kann ja ganz perfekt sein, aber bereits durch eine geringe Bewegung der Trommel kann ein Kabel das aufgescheuert ist irgendwo berühren.
Ein üblicher Fi im Haushalt kann übrigens durchaus versagen, ohne so richtig defekt zu sein. Heutzutage leider öfter als früher mal. War mir in der Tragweite bis vor kurzem auch nicht klar.
Die Typ A Fi sind ja nur für Fehlerwechselströme sensibel. Und noch schlimmer, durch Fehlergleichströme können die sogar desensibiliert werden. Man nennt das auch erblinden.
Das wird im Zuhause erst so richtig im Zusammenhang mit Wallboxen thematisiert.
Eine Wallbox darf nur hinter einen normalen Typ A Fi, wenn die Wallbox selbst eine Gleichstromfehlerstromerkennung von 6mA Abschaltung hat. Das verhindert das erblinden des vorgeschalteten Typ A Fi.
Sonst ( wenn die Wallbox das nicht hat) muss ein spezieller Typ B Fi verbaut werden, der auch für Gleichströme sensibel ist und nicht erblinden kann.

Die Kurux ist, man kann daheim auch ganz ohne Wallbox Fehlergleichströme haben. Schaltnetzteile sind sehr anfällig dafür, Fehlergleichströme zu produzieren.
Und die sind ja inzwischen faktisch überall verbaut.
Daher macht das regelmäßige testen des Fi auch wirklich Sinn. Denn ein Typ A Fi kann mit einem Fehlergleichstrom leider dauerhaft erblinden.


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