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Wann laufen Verbrenner Hochdachkombis aus? Ich hoffe bald! (Plauderei)

Horst @, Montag, 10.01.2022, 19:29 (vor 12 Tagen) @ Mc Stender
bearbeitet von Horst, Montag, 10.01.2022, 20:22

Hi,
sorry das ist einfach alles einfach nur Quatsch.
Du versuchst irgend welche Extremfälle zu verschwurbeln um die E-Mobilität madig zu machen.
Erst waren es Ladezeiten von 1.5h, weil das einfach bei Langstrecke nicht stimmt kommen jetzt wieder andere Dinge. Und nochmal der Berlingo lädt auf 80% in 30 Minuten.
Beim CCS Laden sind die Verluste praktisch nicht so relevant, da diese im wesentlichen in der der Ladesäule stattfinden und die Ausgangsleistung nach diesen Verlusten bezahlt wird. Die Ladeverluste sind beim AC Laden relevanter weil dann der Boardlader im Auto die Umsetzung (mit Verlusten) der Spannung und AC nach DC macht.
Wobei in Praxis die meisten sogar weniger und kürzer Laden werden, da das noch schneller geht. Die Ladeleistung nimmt mit dem Füllgrad eines BEV ab. Daher ist dein 1h Laden Unsinn, das macht man nur wenn man ohnehin so lange steht wegen Mittagessen oder dergleichen.
Stell Dich Mal ein Tag an ein Schnellladepark und beobachte wie lange im Durchschnitt geladen wird. Möglicherweise begreifst Du dann das es anders läuft als Du es hier darstellen möchtest.
Jetzt rechnest Du ein Preis für den Strom den man nur zahlt wenn man sehr selten bei den teuerster Anbietern mit dem trotteligstem Tarif der möglich ist unterwegs lädt, der dann aber in Summe ohnehin nicht relevant ist wenn man sonst immer daheim lädt.

Wenn man öfter unterwegs lädt denkt man nach und dann gibt es attraktive Ladetarife bis hin zur Flatrates.
Zum Beispiel bei ENBW zahlt man 55Cent ( CCS ) ohne jegliche Grundgebühr oder mit 6€ Grundgebühr im Monat sogar nur 46Cent.
AC Laden ist noch günstiger. Und daheim kennst Du dein Preis.
Flatrate bei Elvah kostet pro Monat 129€ für den Berlingo M. Also bei deinem Preis 2 1/2 Mal Laden und die Flat rechnet sich...
Und die Flatrate gilt für die ganzen große n Ladesäulenbetreiber mit dem Elvah Tarif.


Und wenn das nicht hinhaut, dann einfach Mal aufzeigen, dass BEV auch nicht 100% sauber ist, das macht Verbrenner leider auch nicht sauber.
Das Konzept das hinter BEV steht setzt halt drauf, dass die CO2 arme Stromproduktion nach und nach hoch gefahren wird. Die BEV die heute verkauft werden fahren noch über ein Jahrzehnt, daher wird es immer besser auch wenn es heute noch bei weitem nicht optimal ist. Wenn wir am Verbrenner bis zum Sangt Nimmerleinstag festhalten, dann stehen wir irgendwann ohne Sprit da wenn wir vom Wasser noch nicht weggespült sind.( Bewusst etwas dramatisch gemacht aber nicht wirklich übertrieben)
Ich wollte hier nur die Diskussion anregen, ob denn BEV beim Hochdachkombis schon weit genug ist um die Verbrenner ganz abzulösen, und ich habe da durchaus meine Zweifel, dass da wirklich jeder Anwendungszweck schon gut abgedeckt ist.

Also bitte bitte realistisch bleiben und nicht irgendwelche Vorurteile oder Unwissen verbreiten, das geht mir so was auf den Sack.
Hier Mal ein professionelles Planungsbeispiel für eine 800 km Strecke mit dem e - Berlingo...

[image]

Mit manueller Optimierung geht es noch etwas schneller:
[image]
Wer mit dem Verbrenner ohne Pause durchfährt ist in diesem Extrembeispiel ohne Zweifel viel schneller. Realistisch würde ich persönlich bei 800 km generell mindestens 1 1/2 Stunden Pausen machen. Ich habe so eine Extremstecke alle paar Jahre. 500-600 kommen bei mir eher Mal vor.
Gruß
Horst


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