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AGM,EFB, nass und hastenichtgesehen..... (Plauderei)

VEC-LOTHAR, Montag, 03.02.2014, 18:04 (vor 1843 Tagen) @ JAU

....der ganz normale Batterie Wahnsinn!

Ja, nicht ganz einfach.

Das Problem dabei ist ja dass die Ladetechnik im Fahrzeug meist nur für einen Typ geeignet ist. AGM sind Fließ-Batterien bei denen die Säure in Position gehalten wird (gibt entgegen der Behauptung hier aber auch zum selber Füllen). Das selbe gilt dann aber auch für Blasen die beim Ladevorgang entstehen würden.
Und damit wären wir schon beim Knackpunkt: Gasung und Ladeschlussspannung.

Normalen Blei-Säure tut es gut wenn sie beim Laden gasen, das "reinigt" die Plattenoberfläche und durchmischt das Elektrolyt. Solche Akkus haben eine Ladeschlussspannung um 14,4V.

Bei Fließ oder gar Gel ist das Elektrolyt gebunden. Dadurch entmischt es sich nicht und der Akku hat höhere Kapazität, höheren Kurzschlussstrom, geringere Selbstentladung.
Aber auch eine geringere Ladeschlussspannung. So zwischen 13,8 und 14V.

Und genau deswegen kann man nicht mal eben einen anderen Akkutyp ins Fahrzeug bauen.

Naja, nicht so ganz richtig:
http://www.yachtbatterie.de/de/batterien/tipps-informationen/lade-andere-empfehlungen.html
Um AGM im Fahrzeug richtig einzusetzen, darf die Lichtmaschine auf keinen Fall über 14,8 Volt erzeugen. Das sollte man erst prüfen, bevor AGM eingesetzt wird. Und natürlich ein Ladegerät anschaffen, welches für Gel/AGM-Batterien geeignet ist (pulsierende Ladung). Wenn da alle Vorraussetzungen zum Einsatz von AGM erfüllt sind, dann kann man sie auch einsetzen....in jedem Fahrzeug!


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