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Wenn bei mir keine Markierungen vorhanden sind... (TTT-Technik, Tipps und Tricks)

Lutz Schäfer, (vor 4780 Tagen) @ VEC-LOTHAR

...dann sind sie eben nicht da, basta. Das ist nicht der erste Zahnriemen, den ich auswechsle, nur der erste bei einem Kangoo.

Möglicherweise habe ich eine recht frühe Produktversion, bei der es nicht genau so aussieht wie in Dokus oder den Beschreibungen anderer. Der erste Halter war Saarländer, vielleicht hatte er die Karre aus Frankreich besorgt, kaum dass sie dort auf dem Markt war.

Eben deswegen stelle ich ja Fragen in die Runde, weil das in einem solchen Fall die einzig logische Konsequenz ist.

Die Behauptung (nicht von VEC-LOTHAR), ich würde Ratschläge übergehen, ist Unsinn. Aus meinen Beschreibungen geht hervor, dass ich alles gemacht habe - mit Ausnahme freilich einer Kompressionsmessung. Die wäre jetzt auch erst einmal überflüssig, denn offensichtlich ist ja der Zahnriemen tatsächlich sehr weit übersprungen - bereits bei den ersten Umdrehungen des ersten Anlassversuches am 16. November.

Diese Befürchtung hatte ich von Anfang an, eben weil die Geräuschkulisse beim Durchdrehen mit dem Anlasser nach diesem Datum nicht mir mehr die übliche zu sein schien, das hatte ich auch so beschrieben - aber zwangsläufig konnte ich das schlecht beurteilen bei einem Motor, den ich dreieinhalb Jahre lang nicht mehr in intaktem Zustand angelassen hatte (wir hatten seitdem einen VW T4-2,4-Liter-"Schiffsdiesel" und einen Citroen Berlingo HDI, die sich eben ganz anders anhören).

Was habe ich bisher investiert? Neue Zündkerzen und einen neuen Kraftstofffilter, das wäre vielleicht nicht nötig gewesen, aber so schlimm ist es auch nicht. Einen Haufen verlorene Zeit - schon eher.

Der Vorwurf, ich würde erst großartig (auf-)schrauben und dann denken geht insofern ins Leere. Im Gegenteil, ich habe ja gerade die einfach und billig zu lösenden Fehlerursachen (WFS, Zündung, Kraftstoff) zuerst geprüft und teilweise vorsorglich beseitigt, anstatt meinem Anfangsverdacht folgend direkt nach dem Zahnriemen bzw. den Steuerzeiten zu sehen. Bei einem vernünftig konstruiertem Motor wäre das auch kein Problem, denn da braucht man bloß bei einer Plastikabdeckung die Klemmen zu lösen um die Markierung auf dem Nockenwellenrad sehen zu können, man muss dafür normalerweise kein Vorderrad und kein Motorlager mit etlichen Schrauben abbauen. In dieser Konstellation war es naheliegend, erst einmal andere mögliche Fehlerquellen zu prüfen. Der WFS-Chip-Irrweg am Anfang dieses Threads war meine eigene Dummheit, aber unplausibel war er auch nicht, weil das Verhalten des Motors bei aktivierter WFS sehr ähnlich wäre.

Dass der Thread so lang ist, kann mir keiner vorwerfen. Wenn es tatsächlich so sein sollte, dass der Zahnriemen so extrem weit übersprungen ist, dann waren eben alle anderen Pfade Holzwege, auch das passiert manchmal.

Man lernt aber trotzdem was dazu, das ist das Feature in solchen Foren!

Wenn das Wetter es zulässt, kommt morgen der neue Zahnriemen rein und dann lasse ich an. Kaputter gehen kann jetzt nichts mehr.


Bis dann,

Lutz


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